Dintikon
3,64 Millionen Franken kostet die Erneuerung von 860 Metern Strasse

An der Dintiker Bergstrasse muss fast alles saniert werden – deswegen kommt ein Millionenkredit vor die Sommer-Gmeind. Gleichzeitig möchte der Gemeinderat mehr Geld für seine Arbeit.

Florian Wicki
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Die Dorfeinfahrt der Gemeinde Dintikon (Symbolbild).

Die Dorfeinfahrt der Gemeinde Dintikon (Symbolbild).

Peter Siegrist / LZB

Am 16. Juni kommt sie vor die Gemeindeversammlung, die Sanierung der Bergstrasse in Dintikon. Dafür beantragt der Dintiker Gemeinderat einen Kredit in der stolzen Höhe von 3,64 Millionen Franken.

Der 860-Meter-Abschnitt vom Knoten Bergstrasse/Bachgasse bis zum Wald soll totalsaniert werden: Der Fahrbahnbelag und grosse Teile der Fundation müssen erneuert werden, wie auch die Wasserleitungen inklusive Hydranten sowie die Rohranlagen der Elektrizitätsversorgung und der Strassenbeleuchtung. Weiter soll zwischen der Rohrstrasse und dem Quellenweg die Fahrbahn verbreitert und für die Fussgänger ein neuer Gehweg erstellt werden. Auch neu verlegt würden eine Kanalisation zwischen Moosweg und dem Waldrand sowie eine Meteorwasserleitung.

Über eine Million mehr eingenommen

Weiter entscheiden die Dintiker über den Beitritt zur interkommunalen Anstalt «Wasser 2035», ausserdem dürfen sie eine erfreuliche Jahresrechnung 2020 verabschieden: Statt dem budgetierten Aufwandüberschuss von rund 186'400 Franken blieben unter dem Strich rund 1,3 Millionen Franken übrig.

Den Gewinn erklärt der Gemeinderat mit um 922'400 Franken höheren Steuereinnahmen aufgrund von ausserordentlichen Dividenden und mit tieferen Ausgaben: So lag zum Beispiel der Bereich Gesundheit 147'700 Franken unter dem Budget, während der Bereich Soziale Sicherheit 133'500 Franken und der Bereich Bildung 81'200 Franken gespart haben.

Mehr Aufwand und mehr Geld für die Gemeinderäte

Schliesslich geht es an der Gmeind noch um die Vergütung der Gemeinderäte. Wie vielerorts hat auch in Dintikon der Gemeinderat festgestellt, dass die bisherigen Entschädigungen von 22'000 Franken für den Gemeindeammann, 14'000 Franken für den Vizeammann und 10'000 Franken für die übrigen Gemeinderäte im Vergleich auf eher «unterdurchschnittlichem Niveau» liegen. Zuletzt seien die Vergütungen 2010 erhöht worden, in der Zwischenzeit sei die Bevölkerung aber um fast 20 Prozent gewachsen. Weiter falle Ende Jahr die Schulpflege weg, was den Aufwand des Gemeinderats merklich erhöhe.

Deswegen stellt er nun den Antrag, ab nächstem Jahr die Entschädigung des Gemeindeammanns auf 23'000 Franken, die des Vizeammanns auf 15'000 Franken und jene der übrigen Gemeinderäte auf 12'000 Franken zu erhöhen.

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