Übersicht
So entwickeln sich die Corona-Zahlen und der Impf-Fortschritt im Aargau

Neuinfektionen, Spitalbelegung, Ansteckungsorte: In unserer laufend aktualisierten Übersicht erfahren Sie, wie sich die Corona-Lage im Aargau präsentiert.

Mark Walther
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Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Fehlt Ihnen eine Information? Stimmt etwas nicht? Haben Sie eine Frage? Melden Sie sich: mark.walther@chmedia.ch.

Tägliche Fallzahlen

Der Kanton Aargau veröffentlicht seit heute Montag die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle nicht mehr. Wir werden Sie hier baldmöglichst mit den Daten zu den Neuansteckungen und Todesfällen im Aargau bedienen, die das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht.

Die zeitliche Entwicklung der laborbestätigten Fälle:

Die aktuellen Fallzahlen in den Gemeinden

Die Gemeindefallzahlen wurden am 7. März gemäss Kanton ein letztes Mal veröffentlicht.

Die Gemeinden mit den höchsten Fallzahlen:

Der R-Wert im Aargau:

Was die Reproduktionszahl aussagt

Die effektive Reproduktionszahl Re gibt nach Angaben des BAG an, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt. Ist diese Zahl kleiner als 1, nimmt die Zahl der angesteckten Personen ab. Ist die Zahl grösser als 1, nimmt die Zahl der Angesteckten zu.

Die aktuellste R-Zahl bildet die Infektionslage wegen der zeitlichen Differenz zwischen Ansteckung und positivem Testergebnis mit Verzögerung ab. Für die Schweiz beträgt diese Verzögerung rund 10 Tage, für die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein rund 14 Tage. Die Schätzungen der letzten Tage können leicht schwanken.

Die Situation in den Spitälern

Spitalbelegung durch Corona-Erkrankte:

Zu beachten gilt: Der limitierende Faktor in den Spitälern ist nicht die Anzahl Betten, sondern das Personal. Es fehlen die Fachleute, um mehr Erkrankte behandeln zu können. Während der Pandemie haben zahlreiche Pflegekräfte gekündigt. Lesen Sie dazu auch:

Wie viele Intensiv-Betten sind in Zeiten ohne Pandemie besetzt? Dazu schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin: «Die Bettenbelegung einer Intensivstation beträgt im Jahresdurchschnitt typischerweise ca. 75%.»

Der Impf-Fortschritt

Anteil der gesamten Aargauer Bevölkerung, der geimpft ist:

Die Impfung wird allen Personen ab fünf Jahren empfohlen. 5- bis 11-Jährige werden seit Anfang Januar geimpft. Bislang wurden vor allem Personen ab zwölf Jahren geimpft. Es gibt rund 610'000 über 12-Jährige im Aargau. So weit ist die Impf-Kampagne, wenn man nur mit dieser Bevölkerungsgruppe rechnet:

Zu den vollständig Geimpften zählt das BAG alle Personen, die zwei Impfdosen erhalten haben und Genesene, die eine Impfdosis erhalten haben.

Impf-Fortschritt nach Altersgruppe:

Wie viele Menschen sich neu für eine Corona-Impfung entscheiden:

Die hier dargestellten Daten zur Impfquote werden beim Bundesamt für Gesundheit bezogen. Sie können von den Daten abweichen, die der Kanton Aargau veröffentlicht. Dies wegen Unterschieden in der Erfassung.

Zur Impfung können Sie sich auf der Website des Kantons Aargau anmelden.

Infektionen pro Altersgruppe

Die Kriterien des Regierungsrats für Verschärfungen

Der Regierungsrat hat Richtwerte als Grundlage für Verschärfungen definiert. Sie stellen aber keinen Automatismus dar, sprich: Der Regierungsrat muss die Massnahmen nicht verschärfen, auch wenn die aktuellen Zahlen die Richtwerte übersteigen.

Je nach erreichter Eskalationsstufe zieht der Regierungsrat folgende Massnahmen in Betracht:

In der Praxis zeigt sich, dass wohl kaum je alle Kriterien erfüllt sein werden beziehungsweise es zu spät sein wird, wenn erst reagiert wird, wenn bereits alle Zusatzbetten auf der Intensivstation belegt und Notfalloperationen gefährdet sind (Eskalationsstufe 3). Andererseits werden einige Massnahmen, die der Regierungsrat in seinem Eskalationsstufenmodell vorschlägt, seit längerem umgesetzt – zum Beispiel die Zertifikatspflicht in Restaurants.

Isolation und Quarantäne

Der Kanton macht derzeit keine Angaben zur Zahl der Infizierten in Isolation und Kontaktpersonen in Quarantäne.

Ansteckungsorte

So wird getestet

Todesfälle: Entwicklung und Altersverteilung

Diese Daten werden automatisiert beim Kanton Aargau und beim Bundesamt für Gesundheit bezogen. Die Skripts für Datenbezug und -aufbereitung finden Sie auf der Entwicklerplattform Github.