Gemeinnützig
UBS sponsert nicht nur das Schwingfest – Bank unterstützte 20 Aargauer Projekte

In den letzten drei Jahren unterstützte die Bank 20 Projekte, Institutionen und Einzelpersonen im sozialen und kulturellen Bereich. 250000 Franken pro Jahr gibt die UBS dafür aus, zudem engagieren sich ihre Mitarbeiter auch aktiv.

Fabian Hägler
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Thomas Sommerhalder, Regionaldirektor der UBS

Thomas Sommerhalder, Regionaldirektor der UBS

Annika Bütschi

«Viele verbinden die UBS hauptsächlich mit nationalen Sponsoring-Aktivitäten, zum Beispiel beim Schwingfest oder beim Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich», sagte Thomas Sommerhalder, Regionaldirektor UBS Aargau/Solothurn, bei seiner Begrüssung in der Stiftung Schürmatt in Zetzwil.

Hier wollte die Grossbank mit einem Anlass unter dem Titel «Engagement mit Wirkung – Gemeinnützige Aktivitäten von UBS im Kanton Aargau» zeigen, dass sie sich auch bei vielen kleineren Projekten in der Region engagiert.

Unterstützung auf breiter Front

Rainer Kirchhofer, Geschäftsführer der UBS-Stiftung für Soziales und Ausbildung, gab einen Überblick über das Engagement der Bank im gemeinnützigen Bereich.

In den letzten drei Jahren unterstützte die UBS 20 Projekte, Institutionen oder Kulturschaffende mit Beiträgen und persönlichen Auszeichnungen.

Die breite Palette reicht dabei vom Verein Klosterspiele Wettingen («De Franzos im Aargau) über die Stiftung Rainbow Events Auenstein (Gründung einer Steelband), die St.-Verena-Stiftung (Innenrestaurierung Verenamünster Bad Zurzach) bis hin zum Haymon-Verlag (Werkausgabe Klaus Merz) und zum Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen (Projektbeitrag für das 125-Jahr-Jubiläum).

Wie engagieren sich die anderen Aargauer Banken?

Mit rund 250 000 Franken pro Jahr engagiert sich die UBS im Kanton Aargau für soziale, kulturelle und gemeinnützige Zwecke. Die Aargauer Zeitung wollte von den drei anderen grossen Banken im Kanton wissen, wie gross ihr Engagement in diesen Bereichen ist. «Wir machen zum heutigen Zeitpunkt keine Volumenangaben zu unseren Sponsoring-Engagements», teilt Arthur Schildknecht, Leiter Marketing der Aargauischen Kantonalbank, mit.
Ulrich Schütz, verantwortlich für Kommunikation und Marketing des Aargauer Verbandes der Raiffeisenbanken, sagt: «Jede unserer 26 Mitgliedsbanken im Kanton gibt pro Jahr vorsichtig geschätzt, zwischen 10 000 und 30 000 Franken für Projekte in der Region aus.» Daraus ergibt sich beim Raiffeisen-Engagement ein jährlicher
Betrag zwischen knapp 300 000 und 780 000 Franken. Dazu kommt für das Jahr 2013, in dem Raiffeisen das 100-jährige Bestehen feiert, ein einmaliger Betrag von 200 000 Franken.
Roland Teuscher, Leiter Unternehmenskommunikation der Neuen Aargauer Bank (NAB), hält fest: «Insgesamt hat sich die NAB-Kulturstiftung im Jahr 2012 mit 934 000 Franken für die kulturelle Vielfalt im Aargau engagiert.» Dabei habe die Stiftung 36 Projekte aus den
Bereichen Musik, Theater, Tanz, Buch, Film/Video und Ausstellungen mit 299 000 Franken unterstützt. Zudem wurden 562 Vergabungen im Wert von 630 000 Franken gesprochen. 2013 bewegt sich das NAB-Engagement laut Roland Teuscher in ähn-lichem Rahmen. (fh)

Beitrag für Stiftung Schürmatt

Über einen Beitrag der UBS kann sich auch Werner Sprenger, Direktor der Stiftung Schürmatt, freuen.

Doris Kamber, Projektleiterin der UBS-Bildungsinitiative, sagte die Finanzierung eines geschützten Aussenraums für Jugendliche mit geistiger Behinderung und psychiatrischer Krankheit zu.

«Damit erhalten die Jugend-lichen die Möglichkeit, sich in einem sicheren Rahmen draussen zu bewegen», erklärte Sprenger.

Zuvor hatte Landammann und Bildungsdirektor Alex Hürzeler die UBS für ihr gemeinnütziges Engagement gelobt. Bei Firmen, die sich in diesem Bereich engagierten, gehe es nicht um Imagepflege.

Es sei wichtig, dass Entscheidungsträger eine positive Grundhaltung zu Freiwilligenarbeit und sozialem Engagement hätten. «Ich bin sehr froh, dass es Firmen gibt, die sich dazu bekennen», sagte Hürzeler.

Bankmitarbeiter selber im Einsatz

Thomas Sommerhalder betonte, die UBS biete ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, sich aktiv bei Projekten zu betätigen.

Dafür gewährt die Bank zwei Freitage pro Jahr. «Ich selber war zum Beispiel schon im Jurapark im Einsatz, andere Mitarbeiter haben bei Tischlein Deck Dich aktiv mitgeholfen», nannte der UBS-Regionaldirektor zwei Beispiele.

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