Tembobeschränkung
Tempolimit 100 zwischen Wiggertal und Härkingen bleibt bestehen

Der Ausbau von vier auf sechs Spuren ist beendet. Seit Ende August sieht man auf der Autobahn A1 zwischen Wiggertal und Härkingen keine Baustelle mehr. Trotzdem gilt eine Tempobeschränkung von 120 auf 100 Stundenkilometern und das nicht ohne Grund.

Nik Dömer
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Einer der Verkehrsknoten der Schweiz: Das Wiggertaler-Kreuz

Einer der Verkehrsknoten der Schweiz: Das Wiggertaler-Kreuz

Keystone

Der A1 - Ausbau von vier auf sechs Spuren zwischen Wiggertal und Härkingen ist beendet. Bereits seit über einem Monat können die Autofahrer wieder den Streckenteil mit einer Tempolimit von 100 Stundekilometern passieren.

Optisch gesehen, wird wohl kaum ein Autofahrer Verständniss für die Tempobeschränkung auf der A1 haben. Denn von einer Baustelle sieht man weit und breit nichts mehr.

Den Grund dafür, warum man nicht mehr wie gewohnt eine Tempobeschränkung von 120 Stundekilometern hat, erklärt Esther Widmer vom Bundesamt für Strassen(Astra):

«Die Baustelle ist noch gar nicht abgeschlossen. Sobald die Baustelle fertig ist, verlegen die Elektriker in den unterirdischen Schächten das Verkehrsleit-System, gleich unter den Pannenstreifen», so die Mediensprecherin gegenüber dem «SRF».

Nebst dem Verkehrsleit-System laufen auch noch Arbeiten an Lärmschutzwänden. Daher sind die Pannenstreifen noch vielerorts gesperrt. Solange die Arbeiten weiterlaufen, gilt weiterhin die Tempolimite von 100 Stundenkilometern auf diesem Abschnitt. Man rechnet bis Ende Oktober bis wieder wie gewohnt mit 120 Stundenkilometern gefahren werden darf.

Diese Tempobeschränkung ist nicht die einzige im Aargau, die Autofahrer überrascht: Nachdem ein Bagger der Implenia Anfang 2014 in die Brücke bei Birmenstorf auf der A1 gekracht ist, gilt auf diesem Abschnitt Tempolimit 80, solange bis die neue Brücke gebaut ist.