Abstimmung von A bis Z
Schlosspark, Kredite, Wahlsieger: Die Ergebnisse aus den Aargauer Gemeinden

Am Sonntag standen in den Aargauer Gemeinden diverse Wahlen und Abstimmungen an. Hier können sie sich einen Überblick über die Entscheidungen in Ihrer Region holen.

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Wegen Corona kommt es in vielen Gemeinden zu Urnenabstimmungen. (Archiv)

Wegen Corona kommt es in vielen Gemeinden zu Urnenabstimmungen. (Archiv)

Keystone

Kantonale Abstimmung: Bundesgesetz über Geldspiele

Die Aargauer Stimmberechtigten haben am Sonntag über die Änderung der Kantonsverfassung zur Umsetzung des Bundesgesetzes über Geldspiele entschieden. Mit einem Ja-Anteil von 90,43 Prozent wurde diese angenommen. Besonders gross war die Zustimmung in den Bezirken Aarau (92,39 Prozent) und Baden (91,82 Prozent), wo das Casino Baden zuhause ist.

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Aarau

Das Budget 2021 der Einwohnergemeinde Aarau mit einem Steuerfuss von 97 Prozent wurde deutlich genehmigt. Gezählt wurden 7049 Ja-Stimmen sowie 504 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 53 Prozent.

Arni

Die Jahresrechnung 2019 wurde mit 602 Ja- zu 12 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 48 Prozent.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten auch den Gemeindevertrag über die Zusammenarbeit der KESD Mutschellen-Kelleramt und soziale Dienstleistungen. Gezählt wurden 538 Ja- und 61 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,4 Prozent.

Der Zusatzkredit von 60'000 Franken für die Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland wurde mit 436 Stimmen gutgeheissen. Gegen den Kredit stimmten 162 Bürgerinnen und Bürger. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,2 Prozent.

Auch der Zusatzkredit für die Sanierung des Obfelderbaches zur Verbesserung des Hochwasserschutzes (von 214'000 Franken) wurde angenommen. Gezählt wurden 417 Ja- und 186 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 47,7 Prozent.

Der Verpflichtungskredit von 236'600 Franken (als Gemeindeanteil von gesamthaft 1,8 Millionen Franken) für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen wurde genehmigt. Nur 39 Bürgerinnen und Bürger sprachen sich dagegen aus. 566 Ja-Stimmen wurden gezahlt – bei einer Stimmbeteiligung von 47,6 Prozent.

Angenommen wurde auch der Verplfichtungskredit von 110'000 Franken für die Sanierung des Allmendwegs. Gezählt wurden 440 Ja- und 153 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,2 Prozent.

Mit lediglich 8 Nein-Stimmen wurde das Budget 2021 mit einem Steuerfuss von 86 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,8 Prozent. 615 Ja-Stimmen wurden gezählt.

Auenstein

Die Teilrevision der Gemeindeordnung wurde mit 356 Ja-Stimmen angenommen. Insgesamt wurden 152 Nein-Stimmen gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,1 Prozent. Die Revision wurde eigentlich bereits im Jahr 2018 vom Souverän verabschiedet. Ein Entscheid des Bundesgerichts führte aber dazu, dass sie wieder aufgehoben werden musste. Zur Vorgeschichte geht es hier.

Auw

Die Verwaltungsrechnung und Bilanz der Einwohnergemeinde 2019 wurde mit 445 Ja- zu 10 Nein-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 34,8 Prozent.

Das Budget 2021 mit einem Steuerfuss von 108 Prozent wurde auch angenommen. Die Gemeinde zählt 430 Ja- sowie 33 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 35,3 Prozent.

Bad Zurzach

Auch beim zweiten Anlauf genehmigen die Bad Zurzacherinnen und Bad Zurzacher die Beteiligung an den Unterhaltskosten des Schlossparks mit 628 Ja- gegenüber 473 Nein-Stimmen. Das entspricht einer Zustimmung von 56,4 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,4 Prozent.
Hochgerechnet über einen Zeitraum von drei Jahren, so lange ist die Vereinbarung befristet, werden somit Arbeits- und Sachleistungen im Wert von 111'000 Franken verrichtet.

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Einen weiteren Hinweis zur künftigen Fusionsgemeinde Zurzach finden Sie ganz unten.

Baden

Benjamin Steiner (Team Baden) hat die Ersatzwahl in den Badener Stadtrat für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 gewonnen. Er erhält 3486 Stimmen. Stefan Jaecklin (FDP) holt 2798 Stimmen. Die Stimmbeteiligung: 52,9 Prozent.

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Bellikon

Die Belliker Stimmbevölkerung hat die fünf kommunalen Vorlagen genehmigt. Zur Abstimmungsflut kam es, da beide Gmeinden wegen der Coronapandemie abgesagt werden mussten. Die Stimmbeteiligung lag bei allen Vorlagen bei rund 53 Prozent.

Das Budget 2021 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 89 Prozent haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit 598 Ja- gegenüber 19 Nein-Stimmen angenommen. Mit 591 Ja- gegenüber 14 Nein-Stimmen segneten die Belliker die Jahresrechnung 2019 ab.

Auch die Pensumerhöhung des Bauamts von heute 170 auf total 200 Stellenprozente genehmigte das Stimmvolk klar mit 528 Ja- zu 82 Nein-Stimmen. Die Erhöhung war bereits an der abgesagten Sommergmeind traktandiert und sollte bald umgesetzt werden.

Mit 559 Ja- gegenüber 48 Nein-Stimmen war auch das Resultat beim Verpflichtungskredit in der Höhe von 94'500 Franken für die Erneuerung der Werkleitung Kirchweg für den Abwasserverband Künten–Bellikon eindeutig.

Unbestritten war auch der Kredit über 965'000 Franken für die Sanierung des Strassenabschnitts Im Neuacher inklusive Werkleitungen. Dieser wurde mit 490 Ja- gegenüber 111 Nein-Stimmen abgesegnet.

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Berikon

Die Revision Personalreglement wurde mit 1052 Ja-Stimmen zu 343 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,3 Prozent.

Auch der Austritt aus dem Gemeindeverband Kindes- und Erwachsenenschutzdienst Bezirk Bremgarten wurde genehmigt. Gezählt wurden 1024 Ja-Stimmen sowie 382 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 46,6 Prozent.

Der Verpflichtungskredit für ein zusätzliches Kunstrasenfeld im Sportzentrum Burkertsmatt (vom brutto 2,05 Millionen Franken wovon der Anteil der Gemeinde Berikon rund 0,74 Millionen Franken beträgt) wurde mit 828 Nein-Stimmen abgelehnt. 642 Bürger stimmten für den Kredit. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 47,1 Prozent. Mehr dazu hier.

Im Gegensatz dazu wurde der Verpflichtungskredit (von brutto 0,6 Millionen Franken, Anteil der Gemeinde Berikon 0,18 Millionen Franken) für die Ersatzbeschaffung des Schulmobiliars der Kreisschule Mutschellen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,8 Prozent. 1156 Bürger waren für den Kredit, 301 dagegen.

Auch der Verpflichtungskredit (von 0,2 Millionen Franken zuzüglich Teuerung) für die Teilrevision der allgemeinen Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland wurde genehmigt. Gezählt wurden 800 Ja-Stimmen zu 564 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 46 Prozent.

Der Verpflichtungskredit für das Smart-Metering/Smart-Grid im Bereich der Elektrizitätsversorgung (1,1 Millionen Franken) wurde von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern angenommen. 977 Bürger sprachen sich dafür, 407 dagegen aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 46 Prozent.

Zudem wurde das Budget 2021 mit einem Steuerfuss von 89 Prozent genehmigt. 1235 Ja-Stimmen sowie 186 Nein-Stimmen wurden gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,4 Prozent.

Büttikon

Mit 232 Ja- zu lediglich 2 Nein-Stimmen wurde das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 12.November genehmigt. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 34,7 Prozent.

Auch der Rechenschaftsbericht des Gemeinderates für das Jahr 2019 wurde angenommen (238 Ja- zu 2 Nein-Stimmen). Hier lag die Stimmbeteiligung leicht höhrer bei 35,2 Prozent.

Die Jahresrechnung 2019 wurde mit 236 Ja-Stimmen genehmigt. Auch bei dieser Vorlage wurden lediglich 2 Nein-Stimmen gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 34,9 Prozent.

Das Budget 2021 mit einem unveränderten Steuerfuss von 96 Prozent wurde mit 230 Stimmen genehmigt. 9 Bürgerinnen und Bürger sprachen sich dagegen aus. Die Stimmbeteiligung lag auch bei dieser Vorlage bei 34,9 Prozent.

Der Dienstbarkeitsvertrag auf Errichtung eines Bau- und Durchleitungsrechts für eine Verteilkabine mit Kabelanlage auf Parzelle Nr. 474 wurde mit 228 Ja- und 10 Nein-Stimmen angenommen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 35,2 Prozent.

Die Revision der Satzungen des Abwasserverband Region Wohlen wurde mit 229 Ja- zu 11 Nein-Stimmen genehmigt – mit einer Stimmbeteiligung von 35,3 Prozent.

Auch der Kreditantrag für die Sanierung der Werkleitungen Obere Brünishalde (650'000 Franken) wurde genehmigt. 215 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprachen sich für, 22 gegen den Kredit aus. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 34,9 Prozent.

Der Kreditantrag für den Ersatz und die Modernisierung der Strassenbeleuchtung mit LED-Leuchten (2. Etappe) für 55'000 Franken wurde mit 225 Stimmen angenommen. 17 Bürgerinnen und Bürger sprachen sich dagegen aus. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,5 Prozent.

Dintikon

Die Jahresrechnung 2019 der Einwohnergemeinde Dintikon wurde mit 511 Ja-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,6 Prozent.

Auch der Kredit über 71'600 Franken an ein neues Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Rietenberg wurde deutlich angenommen. Gezählt wurde 478 Ja-Stimmen sowie 70 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 40,5 Prozent.

Angenommen wurde auch die Krediterteilung über 381'000 Franken für die Erstellung des Generellen Entwässerungsplans. Die Stimmbeteiligung lag genau bei 40 Prozent, mit 447 Ja-Stimmen, zu 90 Nein-Stimmen.

Die letzte der vier kommunalen Vorlagen wurde mit 502 Ja-Stimmen angenommen. Hierbei handelt es sich um das Budget 2021 der Einwohnergemeinde Dintikon inklusive der festsetzung des Steuerfusses auf 98 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 40,2 Prozent.

Ennetbaden

Für die Ersatzwahl des zurückgetretenen Gemeinderats Michel Bischof stellen sich zwei Personen zur Wahl. Mit 659 Stimmen hat Tanja Kessler (FDP) die Ersatzwahl in den Gemeinderat für sich entschieden. Thomas Kunz (CVP) hat mit 524 Stimmen das Nachsehen. 1205 gültige Stimmen gingen ein. Kessler erhielt somit 54,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung liegt bei 56,6 Prozent. Weiter gingen 22 vereinzelt gültige Stimmen ein.

Deutlicher fiel das Resultat bei der Schulpflege-Ersatzwahl aus: Franziska Cekic ist mit 678 Stimmen gewählt. Das entspricht einem Ja-Anteil von 63 Prozent.

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Fahrwangen

Der Planungskredit (360'000 Franken) für die Schulhauserweiterung für die Sekundar- und Realschulklassen (SeReal) wurde mit 385 Ja-Stimmen angenommen. 255 Bürgerinnen und Bürger stimmten an der Urne nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,9 Prozent.

Fischbach-Göslikon

Knapper geht’s kaum: 243 Fischbach-Gösliker sagten Ja zur 30er-Zone im Ortsteil Fischbach inklusive dem Schulhaus, 246 sagten Nein. Ein Resultat mit drei Stimmen Unterschied. Dabei hätte es sich um einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 79'100 Franken gehandelt.

Die Rechnung 2019 wurde mit 458 Ja- zu 15 Nein-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,7 Prozent.

Der Verpflichtungskredit in der Höhe von 115’000 Franken für Umbau- und Renovationsarbeiten im Schulhaus Lohren wurde mit 390 Ja- zu 91 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 45,3 Prozent.

Auch der Verpflichtungskredit von max. 50’000 Franken als Investitionsbeitrag für die Reaktivierung und Aufwertung «Stille Reuss» wurde angenommen. Gezählt wurden 342 Ja- sowie 39 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 36,3 Prozent.

Das Budget 2021 wurde mit 465 Ja- zu 19 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 45,5 Prozent.

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Fislisbach

Eindeutiges Resultat für den zweiten freien Gemeinderatssitz in Fislisbach: Der parteilose Andreas Sommer erhielt 668 Stimmen, Fritz Krähenbühl (FDP) 262 und Reinhold Rauber (parteilos) 223 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,8 Prozent (1171 gültige Stimmen). Mehr dazu lesen Sie hier.

Damit ist der Fislisbacher Gemeinderat wieder komplett: Im ersten Wahlgang Ende September hatte die parteilose Simone Bertschi als einzige das absolute Mehr erreicht.

Gipf-Oberfrick

Das Interesse an der Gemeindeversammlung mit lediglich 88 Teilnehmern hielt sich in Grenzen. Für 900'000 Franken soll die Bleumatthalde, eine Quartierstrasse, saniert werden. Die marode Wasserleitung muss komplett ersetzt werden. In diesem Zug werden auch Belag und Fundation der Strasse soweit nötig ersetzt oder saniert. Der Kredit mehrheitlich genehmigt.

Zustimmung fand auch die Erneuerung des Vertrags mit dem Jurapark Aargau für die Betriebsphase 2022 bis 2031. Die jährlichen Kosten liegen bei fünf Franken pro Einwohner oder bei rund 19'000 Franken total.

Das Budget 2021 sieht einen geringfügigen Aufwandüberschuss von 65'000 Franken vor. Die Schuldenhöhe wird Ende 2021 bei rund 4,5 Millionen Franken liegen. Die Finanzlage sei trotz allem stabil. Der Steuerfuss von 99 Prozent soll beibehalten werden.

Bezüglich der Zusammenarbeit mit dem Wegenstettertal im Bereich der Oberstufe führt der Gemeinderat Gipf-Oberfrick mit der Schulpflege und Schulleitung sowie mit allen betroffenen Gemeinderäten nochmals Gespräche. Danach wird bis spätestens 15. Dezember entschieden, ob der Vertrag über eine Zusammenarbeit den Gemeindeversammlungen 2021 unterbreitet werden soll.

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Holderbank (offen)

Holderbank hat die Wintergmeind gestrichen. «Aufgrund der aktuellen Coronasituation hat der Gemeinderat entschieden, auf die Gemeindeversammlung am 18. November zu verzichten», heisst es auf der Gemeindewebsite. Das Budget 2021 kommt nun an die Urne; am 29. November zusammen mit den eidgenössischen kantonalen Abstimmungen.

Islisberg

Die Rechnung 2019 wurde mit 236 Ja-Stimmen genehmigt – lediglich 3 Nein-Stimmen wurden gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 54,3 Prozent.

Das Budget 2021 mit einem Steuerfuss von 92 Prozent wurde deutlich angenommen. 228 Ja- und 9 Nein-Stimmen wurden gezählt. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 54,3 Prozent.

Der Bruttokredit für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen (79'600 Franken) wurde mit 231 Ja- zu 5 Nein-Stimmen genehmigt. Auch bei dieser Vorlage lag die Stimmbeteiligung bei 54,3 Prozent.

Die letzte kommunale Vorlage zur Ermächtigung des Gemeinderates zum Abschluss des Gemeindevertrags «Regionaler KESD Mutschellen-Kelleramt/soziale Dienstleistungen» wurde auch angenommen. 206 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten für die Vorlage, 27 dagegen.

Kaisten

Die Stimmberechtigten genehmigten sowohl den Rechenschaftsbericht als auch die Jahresrechnung. Diese hatte mit einem Plus von 1,5 Mio. Franken anstelle der budgetierten 248'000 Franken abgeschlossen. Major erklärte, dass das gute Ergebnis zur Hälfte auf eine ausserordentliche Entnahme aus der Aufwertungsreserve und zur anderen Hälfte auf Einsparungen in allen Abteilungen zurück zu führen ist.

Die Stimmbürger genehmigten die Kreditabrechnungen für den Geräteschopf beim Mehrzweckgebäude Wuermatt, für das Entwässerungskonzept Oberkaisten, für den Hochwasserschutz Chropfmattbächli und für die Umlegung des Wasenhaldenbächlis im Bereich der Grundwasserschutzzone Egler. Alle Kredite wurden unterschritten.

Die Versammlung genehmigte Kredite für die Erweiterung der Elektroversorgung in der Kaistenbergstrasse, für den Strassenbau in der Herrengasse und im Hofacher sowie für den Neubau des Wasserreservoirs Äsple.

Ebenfalls angenommen wurde der Antrag auf Beitritt der Elektra Kaisten zur e-sy AG.

Die Stimmbürger gaben zur Übernahme der schulergänzenden Tagesstrukturen in den Gemeindebetrieb und den Änderung des Rahmenvertrags mit der Musikschule Region Laufenburg grünes Licht.

Diskussionen gab es für den Kreditantrag über 3,2 Mio. Franken für die Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses in Kaisten. Der Kreditantrag des Gemeinderats wurde mit 81 Stimmen angenommen.

Das Budget 2021 ist mit Aufwendungen in Höhe von 9,42 Mio. Franken geplant, denen Erträge von 9,48 Mio. Franken gegenüber stehen. Dieses wird von den Stimmbürgern mit dem unveränderten Steuerfuss von 105 Prozent genehmigt.

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Killwangen

Die Winter-Gemeindeversammlung wurde abgesagt. Stattdessen wurde an der Urne abgestimmt.

Die Jahresrechnung 2019 wurde mit 444 Stimmen genehmigt. Nein-Stimmen wurden nur 14 gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei genau 40 Prozent.

Auch das Budget 2020 inklusive Steuerfuss wurde klar genehmigt. Gezählt wurden 427 Ja-Stimmen zu 29 Nein-Stimmen mit einer Stimmbeteiligung von 39,6 Prozent.

Der Verpflichtungskredit über 2,57 Millionen Franken für die Sanierung und Werterhaltung der ARA wurde mit 340 Ja-Stimmen zu 104 Nein-Stimmen angenommen. An der Abstimmung beteiligt haben sich 39,4 Prozent der Stimbürgerinnen und Stimmbürger.

Der Kreditantrag für die Auslagerung der Werkfakturierung (Kredit über 130'000 Franken für die Auslagerung sowie 39'000 Franken für jährlich wiederkehrende Kosten) wurde knapp abgelehnt. Gezählt wurden 226 Nein-Stimmen sowie 211 Ja-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 38,9 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.

Deutlich genehmigt wurde der Kreditantrag für die Ersatzanschaffung Schutzausrüstung Feuerwehr (Bruttokredit in Höhe von 210'000 Franken) mit 389 Ja-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,6 Prozent.

Klingnau

Knapper hätte das Resultat wohl kaum ausfallen können: Mit 13 Stimmen lag das Ja-Lager vorne - somit ist der zweite Fussballplatz für den FC Klingnau einen Schritt weiter.

Mit 528 Ja- gegenüber 515 Nein-Stimmen hat das Klingnauer Stimmvolk den Projektierungskredit über 110'000 Franken für die Sportplätze im Grie genehmigt.

Dazu gehört ein zusätzlicher Kunstrasenplatz für den FC Klingnau. Die Gemeindeversammlung hatte dem Kredit deutlich zugestimmt. Anwohner ergriffen erfolgreich das Referendum. Vorgesehen sind nebst dem Fussballplatz auch ein neuer Sandplatz für den Reitverein sowie Plätze für Hündeler und Bogenschützen. Schon 2010 scheiterte ein Fussballplatzprojekt an der Urne.

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Möhlin

Der 480'000-Franken-Verpflichtungskredit für die Testplanung des 12,5 Hektaren grossen Areals beim Bahnhof Möhlin ist jetzt auch an der Urne gescheitert. Beim Referendum am heutigen Abstimmungssonntag stimmten 1312 Einwohner mit Ja, 1574 mit Nein. 6771 Einwohner Möhlin wären stimmberechtigt gewesen. 2904 Stimmrechtsausweise waren eingegangen. Damit betrug die Stimmbeteiligung 42,9 Prozent. (hcw)

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Möriken-Wildegg

Jeanine Glarner wurde mit 945 Stimmen zur Frau Gemeindeammann gewählt. Das absolute Mehr lag bei 539 Stimmen. Brigitte Becker-Steimen wurde mit 742 Stimmen in den Gemeinderat gewählt. Bei beiden Wahlen handelt es sich um eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2018/2021.

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Mühlau

Die Bilanz und Erfolgsrechnung 2019 wurde mit einer Stimmbeteiligung von 41,7 Prozent und 302 Ja-Stimmen angenommen. Nein-Stimmen wurden nur 31 gezählt.

Auch die Krediterteilung für die Wasserleitung Unterdorfstrasse wurde genehmigt. Gezählt wurden 279 Ja-Stimmen sowie 58 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 42,3 Prozent.

Das Budget 2021 mit einem Steuerfuss von 117 Prozent wurde mit 209 Ja-Stimmen zu 129 Nein-Stimmen angenommen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 42,9 Prozent.

Ober- und Unterentfelden

Beide Entfelden stimmten über die Erneuerung der Schulinformatik ab. Von den benötigten 1,8 Millionen Franken übernimmt Oberentfelden proportional zur Einwohnerzahl 1,215 Millionen.

Die Gemeinde Oberentfelden stimmte der Vorlage mit 2393 Ja- zu 627 Nein-Stimmen klar zu. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,5 Prozent.

Die Gemeinde Unterentfelden stimmte der Vorlage mit 958 Ja- zu 210 Nein-Stimmen zu. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,6 Prozent.

Oberlunkhofen

Das Budget 2021 mit einer Steuerfusssenkung von 76 auf 74 Prozent hat im Vorfeld für hitzige Diskussionen und Leserbriefe gesorgt. 738 Stimmzettel wurden total abgegeben, das ist eine Stimmbeteiligung von 49,8 Prozent. Von ihnen enthielten 543 ein Ja für das Budget mit Steuerfusssenkung und nur 185 ein Nein.

Ein Gemeindeanteil von 257'500 Franken für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen mit 683 Ja- zu 27 Nein-Stimmen deutlich genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,4 Prozent.

Ebenso eine Investition des Gemeindeverbands Regionale Alterszentren, der für 25,8 Mio. Franken das Bremgarter Alterszentrum Bärenmatte umbauen will. Gezählt wurden 600 Ja- sowie 113 Nein-Stimmen.

Zudem wurde der Gemeinderat ermächtigt, den Gemeindevertrag über die Zusammenarbeit KESD Mutschellen-Kelleramt und über die sozialen Dienstleistungen abzuschliessen und allfällig notwendige redaktionelle Änderungen selbstständig vorzunehmen. 570 Bürgerinnen und Bürger stimmten Ja, 107 Nein.

Die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Leuchten wurde mit 653 Ja- zu 76 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 49,4 Prozent.

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Oberrohrdorf

Beim ersten Wahlgang war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nun ist das Resultat klar ausgefallen: Mit 877 Stimmen haben die Oberrohrdorfer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Severine Jegge (CVP) in den Gemeinderat gewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 52,8 Prozent.

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Obersiggenthal

Der Kredit für den Neubau des Schulhauses Goldiland (11,404 Millionen Franken) ist mit 1797 zu 1119 Stimmen klar angenommen worden. Die Stimmbeteiligung liegt bei 60,5 Prozent.

Das Hallen- und Gartenbad wird für 9,195 Millionen Franken saniert. 1654 Stimmberechtigte stimmten dafür, 1292 dagegen. Die Stimmbeteiligung lag ebenfalls bei 60,5 Prozent.

Knapper war die Abstimmung über das Budget 2021: Es wurde mit 1515 Stimmen angenommen, 1419 stimmten dagegen. Den Unterschied machten also lediglich 96 Stimmen. Der Steuerfuss wird somit von 105 auf 110 Prozent erhöht. Die Stimmbeteiligung war mit 60,4 Prozent etwas tiefer.

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Oberwil-Lieli

Die Jahresrechnung 2019 wurde mit 817 Ja- zu 23 Nein-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,3 Prozent.

Deutlich angenommen wurde auch die Investition des Gemeindeverbandes Regionale Alterszentren über total 25,8 Millionen Franken für das vorliegende Projekt. 759 Ja- und 74 Nein-Stimmen wurden abgegeben – mit einer Stimmbeteiligung von 48,4 Prozent.

Die Erhöhung der Stellenpensen der Gemeinde Oberwil-Lieli um 200 Prozent infolge der Integration der Tagesstrukturen wurde mit 657 Ja-Stimmen angenommen. 177 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprachen sich dagegen aus. Die Stimmbeteiligung betrug 48,3 Prozent.

Die Ermächtigung zum Abschluss des Gemeindevertrages über die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Arni, Islisberg, Oberlunkhofen, Oberwil-Lieli und Rudolfstetten-Friedlisberg im KESD Mutschellen-Kelleramt wurde vom Stimmvolk genehmigt. 769 Ja- und 68 Nein-Stimmen wurden gezählt. Auch bei dieser Vorlage lag die Stimmbeteiligung bei 48,3 Prozent.

Der Bruttokredit von 311'600 Franken (als Gemeindeanteil von gesamthaft 1,8 Millionen Franken) für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen wurde deutlich angenommen. 817 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprachen sich für, 31 gegen die Vorlage aus.

Auch die Ersatzbeschaffung des Schulmobiliars der Kreisschule Mutschellen von 595'000 Franken (Anteil der Gemeinde: 115'430) wurde mit 783 Ja-Stimmen angenommen. 82 Bürgerinnen und Bürger stimmten dagegen. Dies bei einer Stimmbeteiligung bon 49,4 Prozent.

Der Verpflichtungskredit (1,7 Millionen Franken) für die Erschliessung der künftigen Baulandparzellen Juchächer auf der heutigen Mutterparzelle 252 wurde angenommen. 562 Ja- und 282 Nein-Stimmen wurden gezählt. Die Stimmbeteiligung betrug 48,6 Prozent.

Dem Gemeinderat wurde an der Urne die Ermächtigung zum Landverkauf der 8 bis 10 Parzellen im Juchächer (ab Mutterparzelle 252) erteilt. Dies zum Mindestpreis von 1600 Franken pro Quadratmeter. Gezählt wurden 544 Ja- sowie 297 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 48,6 Prozent.

Deutlich angenommen wurde das Budget 2021 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 57 Prozent. 839 Stimmbürger stimmten der Vorlage zu, 20 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 49,3 Prozent.

Die Kreditabrechnung zur Definitiven Zufahrt der Schulanlage Falter wurde mit 790 Ja- zu 47 Nein-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 48 Prozent.

Auch die Kreditabrechnung zur Sanierung K411, Dorf-/Lunkhoferstrasse (Strassen, Wasser und Abwasser) wurde deutlich genehmigt. 801 Ja- sowie 34 Nein-Stimmen wurden gezählt. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 48 Prozent.

Die letzte Kreditabrechnung «Entwässerung Hofmatten» wurde mit 789 Ja- zu 41 Nein-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung betrug 47,7 Prozent.

Remigen

Bei einer hohen Stimmbeteilung von 56 Prozent hiessen die Remiger und Remigerinnen mit 324 Ja- zu 151 Nein-Stimmen den Beitritt zum Jurapark Aargau gut. Gegen den knappen Entscheid an der Gemeindeversammlung im September hatten die ortsansässigen Winzer erfolgreich das Referendum ergriffen.

Auch für das Budget 2021 mit einem um 3 Prozent höheren Steuerfuss von neu 98 Prozent gab es vom Souverän mit 284 Ja- zu 190 Nein-Stimmen grünes Licht an der Urne.

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Rudolfstetten-Friedlisberg

Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. August 2020 wurde mit 928 Ja- zu 29 Nein-Stimmen genehmigt. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 38,7 Prozent.

Auch das Budget 2021 mit einem Gemeindesteuerfuss von 95 Prozent wurde angenommen. 967 Bürgerinnen und Bürger stimmten Ja, 31 Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 39 Prozent.

Der Verpflichtungskredit über 595'000 Franken für die Ersatzbeschaffung von Schulmobiliar der Kreisschule Mutschellen ( Anteil Einwohnergemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg 168'742 Franken) wurde genehmigt. Insgesamt wurden 864 Ja- sowie 128 Nein-Stimmen gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,2 Prozent.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ermächtigten den Gemeindeverband Regionale Alterszentren eine Investition von 25,8 Millionen Franken für den Umbau und die Erweiterung des Alterszentrums Bärenmatt in Bremgarten zu tätigen. Der Vorlage stimmten 740 Bürgerinnen und Bürger zu. Gezählt wurden 237 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 39 Prozent.

Der Verpflichtungskredit über 2,05 Millionen Franken für die Erstellung eines zusätzlichen Kunstrasenfelds im Sportzentrum Burkertsmatt wurde mit 547 Nein- zu 474 Ja-Stimmen knapp abgelehnt. Der Anteil der Einwohnergemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg hätte 711'350 Franken betragen. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,4 Prozent.

Die Jahresrechnung 2019 der Ortsbürgergemeinde wurde mit 110 Ja- zu 5 Nein-Stimmen genehmigt. Dies bei einer hohen Stimmbeteiligung von 59 Prozent.

Auch das Budget 2021 der Ortsbürgergemeinde wurde angenommen. Dies mit 109 Ja- zu 7 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 59,5 Prozent.

Schöftland

Die Vorlage zur Landwirtschaftszone Hegematte wurde mit 952 Ja- zu 221 Nein-Stimmen genehmigt. Die Initiative verlangt, dass die zehn Hektaren in der «Hegematte» zu einer Landschaftsschutzzone werden. Die Stimmbeteiligung betrug 38,8 Prozent.

Die Rechnung 2019 der Einwohnergemeinde wurde mit 1106 Ja- zu 31 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 37,8 Prozent.

Auch das Budget 2021 fang bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern anklang. 1116 Ja- sowie 27 Nein-Stimmen wurden gezählt. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 37,9 Prozent.

Die Fahrzeug-Ersatzbeschaffung/Pikettfahrzeug Regiowehr wurde mit 1085 Ja- zu 45 Nein-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 37,6 Prozent.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten zudem die Erneuerung der Schliessanlage der Schulanlagen mit 1004 Ja- zu 104 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 37,4 Prozent.

Deutlich angenommen wurde auch die Netzsanierung der Wasserversorgung. 1069 Ja- sowie 43 Nein-Stimmen wurden gezählt – bei einer Stimmbeteiligung von 37,4 Prozent.

Die Netzsanierung der Elektrizitätsversorgung wurde mit 1067 Ja- zu 42 Nein-Stimmen genehmigt. Auch bei dieser Vorlage betrug die Stimmbeteiligung 37,4 Prozent.

Der Neubau der Hochwasserentlastung C/Abwasserbeseitigung wurde mit 1024 Ja- zu 79 Nein-Stimmen angenommen. 37,2 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nahmen an der Abstimmung teil.

Die Vorlage zum Kleinwasserkraftwerk Obere Mühle/Elektrizitätsversorgung wurde mit 935 Ja-Stimmen angenommen. 172 Bürgerinnen und Bürger stimmten dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 37,3 Prozent.

Deutlich angenommen wurde auch die Werkleitungssanierung der Aarauerstrasse. 1016 Ja- sowie 97 Nein-Stimmen wurden gezählt. Die Stimmbeteiligung betrug 37,3 Prozent.

Die Vorlage 10 «Verbandssatzungen» wurde mit 1023 Ja-Stimmen angenommen. 76 Bürgerinnen und Bürger waren dagegen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 37,8 Prozent.

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Sisseln

Die Verlängerung des Rückkaufs- und Vorkaufsrecht für die Industrieparzelle 1359 der Recycling Energie AG mit Genehmigung eines Verpflichtungskredites von brutto 2,5 Millionen Franken für einen allfällig späteren Rückkauf wurde angenommen. Gezählt wurden 232 Ja- sowie 39 Nein-Stimmen. Dies bei einer Wahlbeteiligung von 28,3 Prozent.

Tegerfelden

Cynthia Lang erbt den Sitz des zurücktretenden Gemeinderates Marius Erdin. Sie ist nebst Karin Wiedemeier (GLP) und Isabelle Schmid (Grüne) die dritte Frau im Gemeinderat.

Mit 221 Stimmen haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Lang gewählt. Die 42-Jährige tritt die Nachfolge des abtretenden Gemeinderat Marius Erdin (parteilos) an.

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Unterlunkhofen

Der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2019 wurde mit 360 Ja- zu 4 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 34,6 Prozent.

Die Erfolgsrechnung und Bilanz der Einwohnergemeinde Unterlunkhofen wurde mit 367 Ja- zu lediglich 2 Nein-Stimmen genehmigt. Dies mit einer Stimmbeteiligung von 34,9 Prozent.

Auch die Kreditabrechnung für die Sanierung der Zugerstrasse Etappe 2 (Strassenbeleuchtung, Werkleitungen, Abwasser, Elektrisch und Wasser) mit einer Kreditunterschreitung von 105'601 Franken wurde genehmigt. 363 Ja- sowie 4 Nein-Stimmen wurden gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 34,9 Prozent.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten an der Urne die Investition des Gemeindeverbandes Regionale Alterszentren über 25,8 Millionen Franken das Projekt Sanierung/Neubau des Alterszentrums Bärenmatt in Bremgarten. Gezählt wurden 315 Ja- sowie 48 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 34,4 Prozent.

Der Bruttokredit von 185'000 Franken (als Gemeindeanteil von 1,8 Millionen Franken) für die Erstellung einer Schlammentwässerungsanlage auf der ARA Kelleramt in Unterlunkhofen wurde angenommen. Dies mit 353 Ja- zu 13 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 34,6 Prozent.

Angenommen wurde auch das Budget 2021 mit einem unveränderten Steuerfuss von 69 Prozent. Gezählt wurden 362 Ja- sowie 5 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 34,8 Prozent.

Veltheim

Bei einem absoluten Mehr von 175 Stimmen hat Björn Michael Bucher mit 220 Stimmen die Wahl in den Gemeinderat Veltheim im ersten Durchgang geschafft. Auf seinen Kontrahenten Giorgio Laganà entfielen 92 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 38,6 Prozent. Bucher ersetzt Samuel Schmid, der demissioniert hat.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hiessen mit 372 Ja- zu 68 Nein-Stimmen die Kostenbeteilignug in der Höhe von 56'000 Franken am Busbahnhof West in Wildegg gut. Sie sagten ausserdem mit 276 zu 144 Stimmen Ja zum Zusatzkredit in der Höhe von 98'000 Franken für den Abschluss der Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland der Gemeinde Veltheim. Der Antrag für das Budget 2021 mit einem Steuerfuss von 105 Prozent wurde mit 410 Ja- zu 24 Nein-Stimmen angenommen.

Auch die Ortsbürger genehmigten den ab 1. Januar 2021 gültigen Vertrag über die gemeinsame Führung des Regionalen Forstbetreibs Rupperswil mit 78 zu 9 Stimmen und sowie das Budget 2021 mit 86 Stimmen.

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Villnachern

Mit 418 Ja- zu 195 Nein-Stimmen hiess das Stimmvolk einen Projektierungskredit von 80'000 Franken für die Badi gut. Mit diesem Betrag sollen zusätzliche Abklärungen für eine mögliche Sanierung oder für eine Umnutzung des Schwimmbadareals in Villnachern getroffen werden.

Grünes Licht gab das Stimmvolk mit 558 Ja zu 58 Nein auch für den Verkauf des Grundstücks GB Villnachern inklusive Mehrfamilienhaus «Blume» an der Letzistrasse 1 zum Preis von 1,75 Mio. Franken.

Für die Sanierung des Mehrzweckgebäudes inklusive Kindergarten wurde mit 436 Ja- zu 171 Nein-Stimmen ein Projektierungskredit über 70'000 Franken gutgeheissen.

Auch das Budget 2021 mit einem unveränderten Steuerfuss von 120 Prozent stiess mit 505 Ja zu 101 Nein nicht auf sehr grossen Widerstand. Einzig von einem Verpflichtungskredit in der Höhe von 35'000 Franken für eine Car Sharing-Station wollten die Stimmbürger nichts wissen. Der Antrag des Gemeinderats wurde mit 298 Ja zu 307 Nein knapp abgelehnt.

Mit lediglich einer Gegenstimme wurde von den Ortsbürgern die Vereinbarung über die forstliche Zusammenarbeit bzw. Führung des Forstbetriebs Brugg angenommen. (cm)

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Würenlingen

Die Nachfolge des langjährigen Gemeindeammanns in Würenlingen, André Zoppi, ist nun bekannt: Patrick Zimmermann (FDP) wird in seine Fussstapfen treten. Er wurde mit 920 Stimmen gewählt.

Im Kampf um den freien Gemeinderatssitz hatte SVP-Mann Raphael Spuler mit 390 Stimmen die Nase vorne. Er verpasste aber das absolute Mehr von 683 Stimmen.

Andreas Knecht (parteilos) erreichte 360 Stimmen, dichtgefolgt von Hansulricht Brauchli (357, CVP) und etwas abgeschlagen Thomas Friedli (219). Vereinzelt gültige Stimmen wurden 39 abgegeben.

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Zurzach

Der Gemeinderat der neuen Gemeinde Zurzach ist komplett. Im 2. Wahlgang setzte sich der Kaiserstuhler Stadtrat Cyrill Tait durch. Tait holte 367 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,97 Prozent.

Im ersten Wahlgang am 27. September bereits gewählt wurden Andi Meier (Böbikon), Esther Käser (Rekingen, parteilos), Heiri Rohner (Wislikofen, CVP), Peter Lude (parteilos), Peter Moser (Bad Zurzach, CVP) und Franzisca Zölly (Bad Zurzach, parteilos).

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