Swiss Award
Nominiert: Wird Susanne Hochuli am Samstag Schweizerin des Jahres?

Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli ist für den prestigeträchtigen «Swiss Award» in der Kategorie Politik nominiert. Ihre Gegner: Ständerat Thomas Minder und die Egerkinger Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi.

Dominique Bitschnau
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Susanne Hochuli ist in der Kategorie «Politik» für den «Swiss Award» nominiert.

Susanne Hochuli ist in der Kategorie «Politik» für den «Swiss Award» nominiert.

Aargauer Zeitung

Die wichtigste Schweizerin könnte dieses Jahr aus dem Aargau stammen. Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli wurde für den «Swiss Award» in der Kategorie Politik nominiert und von einem Gremium von etwa 100 Personen unter die drei Besten gewählt.

Diesen Samstag, 11. Januar, bestimmt das TV-Publikum per Telefon-Voting einen Gewinner.

Hochulis Gegner für den SwissAward in der Kategorie Politik sind Johanna Bartholdi (Gemeindepräsidentin Egerkingen SO) und Thomas Minder (Unternehmer und Ständerat des Kantons Schaffhausen). Für den Titel „Schweizer des Jahres" tritt Susanne Hochuli gegen sämtliche Teilnehmer aller Kategorien an. Im Interview mit der az verrät sie, was ihr die Nomination bedeutet.

Susanne Hochuli, haben Sie von der Nominierung gewusst?

Susanne Hochuli: Ja, ich wurde vor Weihnachten vorinformiert, hütete die Mitteilung aber wie ein Staatsgeheimnis (lacht).

Was bedeutet die Nominierung für Sie?

Zunächst einmal bilde ich mir auf die Nomination gar nichts ein. Aber, ja, sie freut mich, weil sie im Umfeld der schwierigen Themen erfolgt ist, die mein Departement bearbeitet. Denken Sie an das Asyl-, denken Sie an das Sozialwesen. Sie freut mich aber auch, weil ich sie auch etwas als Auszeichnung für die Menschen sehe, die im DGS arbeiten und sich tagtäglich mit den nicht einfachen Herausforderungen befassen.

Der Preis „SwissAward" geht an Schweizer Persönlichkeiten, die durch Mut, Innovation und Kreativität positiv aufgefallen sind. Was zeichnet Sie aus?

Mut, Innovation und Kreativität sind Eigenschaften, die jeder und jede gerne hätte, oder? Ich glaube, dass ich von allem ein Quäntchen habe - vor allem aber Tat- und Entschlusskraft, die ohne falsche Rücksichten auskommt. Und deshalb echt und unverwechselbar ist. Diese Eigenschaft habe ich mir erhalten, seit ich mein Amt angetreten habe. Und ich habe nicht vor, sie preiszugeben.

Was hätte ein allfälliger Sieg für Auswirkungen?

Daran denke ich gar nicht. Ich glaube, dass sie überschaubar werden - ich habe schon Ärgeres überstanden (lacht).

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