Energie
Marke EGL verschwindet: Axpo will 100 Millionen sparen

Der Energieversorger Axpo gibt sich eine neue Konzernstruktur und will damit das Betriebsergebnis um deutlich über 100 Millionen pro Jahr verbessern. Im Rahmen einer Reorganisation wird die Tochter EGL ab sofort unter der Marke Axpo operieren.

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Heinz Karrer, CEO Axpo Holding, muss sparen.

Heinz Karrer, CEO Axpo Holding, muss sparen.

Keystone

Durch die gebündelten Kräfte und dank einer einfacheren Struktur wolle Axpo künftig flexibler und effizienter auf die sich verändernden Herausforderungen der Energiemärkte und die regulatorischen Rahmenbedingungen reagieren, heisst es in einer Mitteilung vom Montag weiter.

EGL neu als Axpo

Die früher an der SIX kotierte EGL gehört seit 2002 mehrheitlich zum Energieversorger Axpo. Dieser hatte EGL dann 2011 komplett übernommen und später von der Börse dekotieren lassen. Der Energiekonzern hatte damals die Aktivitäten in die beiden Geschäftsbereiche Produktion & Netze (vormals hauptsächlich Axpo AG) sowie Handel & Vertrieb (vormals hauptsächlich EGL) aufgeteilt.

Die Axpo ist zu 100 Prozent im Eigentum der Nordostschweizer Kantone und versorgt zusammen mit Partnern rund 3 Millionen Menschen mit Strom. (buec, sda)

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