Tele M1

Heiter: Wenn Laien das Wetter moderieren

Sie suchen, hüpfen und lachen: Wenn sich Laien im Wetter-Moderieren versuchen.

Sie suchen, hüpfen und lachen: Wenn sich Laien im Wetter-Moderieren versuchen.

TV-Wetterfrosch sein ist gar nicht so einfach. Neben einem guten Körpergefühl braucht es allerhand Koordination und Körperbeherrschung. Wenn das Laien machen, dann gibt das vor allem eines: viel zu Lachen.

So geschehen an der Aargauer Messe Aarau, kurz AMA. Dort konnten sich die Besucher in den vergangenen Tagen am Stand des Regionalsenders «Tele M1» als Wetterfrösche versuchen.

Schwierig: Die Wettermoderatoren haben hinter sich eine grüne Wand und vor sich einen Teleprompter mit dem Text – von Wetter keine Spur. Da wird es schwierig, nur schon auf Anhieb auf den richtigen Wochentag zu zeigen. 

Politiker haben Mühe mit dem Text

Auch prominente AMA-Besucher versuchten sich im Wetter-Moderieren. GLP-Nationalrat Beat Flach etwa konnte als Politiker vor allem nicht damit umgehen, dass er einen Text sprechen sollte, den jemand anderes geschrieben hatte.

Daran hielt sich der Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann gar nicht erst: «Wenn ich nur grüne Politiker sehe, ist es neblig und düster», so seine freie Interpretation der Wetterprognosen fürs Mittelland.

Jubiläums-Messe mit Besucherrekord

Die Organisatoren der 40. AMA schauen auf fünf erfolgreiche Messetage zurück. 40'500 Besucher kamen zwischen Mittwoch und Sonntag auf dem Messegelände im Aarauer Schachen vorbei – ungefähr gleichviele wie im bisherigen Rekordjahr 2012. Besucherstärkster Tag war der Samstag.

Messeleiterin Suzanne Galliker freute sich aber nicht nur über den Besucheransturm: «Auch die Qualität der Besucher war hervorragend. Das haben mir verschiedene Aussteller im Gespräch bestätigt», sagt Galliker. Die Geschäfte seien gut gelaufen. Die Bilanz sei positiv bis sehr positiv. «Für mich persönlich war das die bisher beste der fünf AMA-Ausgaben, die ich als Messeleiterin durchführen durfte», sagt Galliker.

Regen, Wolken, Sonne – der perfekte Wettermix

Mitgeholfen habe dieses Jahr das Wetter. Auf drei Schlechtwettertage (worüber sich die Standbetreiber in den geheizten Zelten gefreut hätten) folgten ein durchzogener Samstag und ein sonniger Sonntag. «Das ‹Buureland› war am Sonntag pumpenvoll! Die Leute setzten sich auf den Boden, um ihre Wurst zu essen», freut sich Galliker.

Mit zu ihrer positiven Bilanz beigetragen hat auch die erfolgreiche Lancierung des KMU Forums Wirtschaftsregion Aargau. Rund 120 Teilnehmer nutzten die Premiere zum gegenseitigen Austausch. (smo/sas)

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