Vierfachmord Rupperswil
Gemeinde unterstützt Ermittler «fast zu jeder Zeit»

Wie kann die Gemeinde die Ermittler im Fall Rupperswil unterstützen? Diese und andere Fragen waren Thema im «TalkTäglich» mit Gemeindeammann Ruedi Hediger, Care-Team-Leiter David Bürge und Psychiater Josef Sachs.

Drucken
Teilen

Das Tötungsdelikt von Rupperswil und seine Verarbeitung waren am Dienstag Thema im «TalkTäglich» auf dem Regionalsender Tele M1. Moderator David Kaufmann sprach mit dem Rupperswiler Gemeindeammann Ruedi Hediger, dem Verantwortlichen für das Care-Team Aargau, David Bürge, und dem forensischen Psychiater Josef Sachs.

«Für unser Dorf ist es natürlich nach wie vor eine ganz tragische Situation», sagte Ammann Hediger. Man könne das nicht einfach zur Seite schieben, es werde die Einwohner noch lange beschäftigten. Wo die Ermittler Informationen benötigten, helfe die Gemeinde: «Die Polizei ruft jeweils mich an und ich kontaktiere dann meine Leute.» Man unterstütze die Ermittler so «zu fast jeder Zeit».

Forensiker Sachs sagte, die Tat müsse «sehr gut geplant gewesen und akribisch vorbereitet worden sein.» Denn: «Sie wurde so vollzogen, dass die Täter noch immer auf freiem Fuss sind. Und das ist nicht so einfach bei einer solchen Tat.»

Laut dem Care-Team-Verantwortlichen David Bürge könne sich ein Feuerwehrmann zwar auf eine solche Situation vorbereiten, er könne sie aber nicht trainieren. «Es sind Automatismen, die trainiert werden. Zum Beispiel: Wenn du einen Patienten antriffst, muss der sofort raus.» Später, erst nach dem Einsatz, kämen die Bilder hoch, und die müsse man verarbeiten: «Das braucht Zeit.» (rio)

Aktuelle Nachrichten