Aargauer Regierung
Erste Kandidaten-Namen für zweiten SVP-Sitz kursieren

Die SVP will einen zweiten Sitz in der Aargauer Regierung. Sie wird im Herbst daher mit einem zweiten Kandidaten antreten. Konkrete Namen der interessierten Politiker sind auch schon im Umlauf: Thomas Burgherr und Vreni Friker.

Lea Durrer
Drucken

«Das Amt des Regierungsrats ist sicher ein guter und reizvoller Job», sagt der designierte Präsident der kantonalen SVP gegenüber «TeleM1». Dementieren will er die Gerüchte um eine Kandidatur seinerseits nicht. So auch die zweite Vizepräsidentin des Grossen Rats, Vreni Fricker. Grundsätzlich gelte das Lebensmotto «Sag niemals nie oder alles ist möglich». Fricker: «Fakt ist, es ist eine ‹affaire à suivre›, weil der Entscheid noch nicht gefallen ist.»

Entscheid wird am 15.Februar gefällt

Der Entscheid, im Herbst mit zwei Kandidaten bei den Regierungsratswahlen anzutreten, fällen die SVP-Delegierten erst am 15. Februar. Dies sagte Burgherr bereits Ende Januar im Interview mit der az. «Wir werden den Delegierten am 15.Februar vorschlagen, einen zweiten Sitz zu erringen und mit zwei Kandidierenden anzutreten». Damit würde nebst SVP-Regierungsrat Alex Hürzeler noch ein weiterer Platz frei.

Grossrat Martin Keller will sich nicht auf die Äste hinauslassen. Er schweigt lieber und wartet den Entscheid ab. So auch Sylvia Flückiger, die ebenfalls als heisse Anwärterin gilt.

Kein leichtes Unterfangen

Wie Politexperte Silvio Bircher im «TeleM1» sagt, werde das Unterfangen der SVP nicht einfach. «Die SVP ist zwar die wählerstärkste Partei im Aargau, aber wenn sie nicht mit einer absolut überzeugenden Persönlichkeit kommt, hat sie keine Chance», so Bircher. Am besten wäre eine Frau, eine Unternehmerperson. Es ist auch klar, wen Bircher damit meint: SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger.

Aktuelle Nachrichten