Strassenverkehr
Bereits 20 Autounfälle auf Aargauer Strassen – mit dem Regen wird es nun matschig

Der Schneefall auf heute Montag hat überall im Aargau zu prekären Strassenverhältnissen geführt. Bereits gibt es die ersten Unfälle und der Bahnverkehr war kurzfristig eingeschränkt.

Drucken
Schneefälle im Mittelland: Der Verkehr strockt.
22 Bilder
Am Montagmorgen gab es zahlreiche Unfälle auf den Aargauer Strassen.
Schneeräumer in Ammerswil.
Ein zugeschneites Strassenschild in Ammerswil.
Bereits am Morgen früh wird der Vorplatz der Garage von Schnee freigeräumt.
Unterwegs in Villmergen.
Unterwegs in Villmergen.
Ein Schneeräumfahrzeug unterwegs in Lenzburg.
Am Montagmorgen auf der Staffelegg: Die Sicht ist sehr eingeschränkt.
Zugeschneite Wanderweg-Schilder auf der Staffelegg.
Brugg Untere Hofstatt
Salzhaus in der Brugger Altstadt
Schneeräumen vor dem Gemeindehaus Reinach
Der Reinacher Löwen auf dem Cityplatz
Reinach Lindenplatz
Gemeindehaus Reinach
Der Reinacher Löwe ist eingeschneit
Ruhebänkli vor dem az-Büro Reinach
Aaraus Strassen sind am frühen Morgen mit rund 10 cm Schnee bedeckt
Scheetreiben am frühen Morgen in Aarau
Schnee am Bahnhof in Baden
Frau Holle hat den Kanton mit einer 15 cm dicken Schneedecke überzogen

Schneefälle im Mittelland: Der Verkehr strockt.

Michaela Keusch

Der Schneefall in der Nacht auf Montag hat im ganzen Kanton Aargau zu prekären Strassenverhältnissen geführt. Laut der Kantonspolizei Aargau ist es bis 9 Uhr zu rund 20 Verkehrsunfällen gekommen. Die ersten Unfallmeldungen gingen in den frühen Morgenstunden bei der Einsatzzentrale ein. Mehrheitlich handelt es sich um Autos, die von der schneeglatten Strassen gerutscht sind. Bislang gibt es gemäss der Polizei keine ernsthaften Verletzten. Polizei-Sprecher Bernhard Graser: «Es ist immer dasselbe: Die Leute stehen zur gewohnten Zeit auf, kommen aus dem Haus, und stellen überrascht fest, dass viel Schnee liegt. Dann versuchen sie, trotzdem zur selben Zeit wie immer im Büro zu sein.» Nicht angepasste Geschwindigkeit, falsch eingeschätzte Bremswege, zu wenig Abstand zum Vordermann - da komme es schnell einmal zu Blechschaden.

Der bisher schwerste Unfall ereignete sich auf der Hauptstrasse zwischen Lenzburg und Seon. Um 5.30 Uhr kam ein Sattelschlepper von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kam auf dem Geleise der Seetalbahn zum Stillstand, was den Bahnverkehr vorübergehend blockierte. Es kam zu bis zu zehnminütigen Verspätungen, wie SBB-Mediensprecher Reto Schärli sagt. Die Züge mussten die Strecke langsamer befahren. Ersatzbusse waren allerdings nicht nötig. Seit 7.05 Uhr ist die Bahnlinie wieder normal befahrbar.

Auf verschiedenen Bergstrecken im Kanton blieben im übrigen Autos und Lastwagen stecken, wobei deren Lenker die Räumungsfahrzeuge abwarten mussten.

Der Schneefall wird laut «Meteonews» noch kurz anhalten, bevor er im Verlaufe des Vormittags in Schneeregen und Regen übergeht. Die Schneefallgrenze steigt auf über 1000 Meter über Meer. Heute gibt es Höchsttemperaturen von 6 Grad. In den nächsten Tagen kommt es zu weiteren Schneefällen. Die Polizei mahnt zu den Strassenverhältnissen angepasster Fahrweise. (fam/nro)