Antwort an Bundesrat
Corona-Massnahmen: So will die Aargauer Regierung weiter lockern

Der Bundesrat hat seine Vorschläge für weitere Lockerungen letzte Woche in die Vernehmlassung bei den Kantonen geschickt. Die Aargauer Regierung begrüsst die Pläne und betont die Wichtigkeit von Covid-Zertifikaten insbesondere in Wasserparks.

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Peter Klaunzer / KEYSTONE

Die Fallzahlen befinden sich im Sinkflug, die Impfkampagne ist auf Kurs. Aufgrund der positiven Entwicklungen hat der Bundesrat vergangene Woche weitere Öffnungsschritte präsentiert. Der Aargauer Regierungsrat unterstützt die Pläne der Landesregierung, wie er in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere die zentrale Rolle des Covid-Zertifikats bei verschiedenen Öffnungsschritten - wie etwa beim Besuch von Clubs - begrüsse er.

In seiner Antwort betont der Regierungsrat die Wichtigkeit von Covid-Zertifikaten insbesondere auch in Innenbädern und Wasserparks. Personen ab 16 Jahren sollen diese zwingend nur mit einem solchen besuchen dürfen. Die Einhaltung der Abstandsregeln sei hier «eher theoretisch», so die Aargauer Exekutive. Zudem komme es aufgrund der vorherrschenden Luftfeuchtigkeit und Wasserspritzens «sehr häufig» zu Aerosolbildung. Im Gegenzug solle auf Maskenpflicht sowie Flächenvorgaben verzichtet werden.

Maskenpflicht im Freien soll fallen

Der Bundesrat will ab dem 28. Juni die Maskenpflicht im Freien aufheben. Demnach muss die Maske in Aussenbereichen von Freizeitbetrieben, Bahnhöfen oder Haltestellen nicht mehr getragen werden. Diesen Lockerungsschritt unterstützt der Aargauer Regierungsrat. Auch betreffend Corona-Lockerungen in Restaurants stellt sich die Regierung hinter die Pläne des Bundesrats. So sollen an den Terrassen-Tischen mehr als sechs Personen sitzen dürfen, die Sitzpflicht draussen aufgehoben werden und im Inneren der Restaurants soll es künftig 6er-Tische geben.

Arbeiten bald ohne Maske möglich?

Der Bundesrat schlägt vor, die generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz per 28. Juni aufzuheben. Auch hier stellt sich die Aargauer Exekutive hinter die Landesregierung. «Man begrüsst es, dass die Arbeitgeber, unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, die Maskenpflicht punktuell weiterführen können», heisst es in der Stellungnahme weiter. Bisher gilt die Homeoffice-Pflicht nur dann nicht, wenn die Mitarbeitenden regelmässig getestet werden. Und auch die Maskenpflicht in der Sekundarstufe II soll fallen.

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