Mitten in der Nacht schlug die Kantonspolizei Aargau zu: Anfang Februar verhaftete sie im Kanton Solothurn drei Kosovaren. Sie verdächtigt die Männer, mehrere Dutzend Einbrüche im Aargau und in den umliegenden Kantonen verübt zu haben.

In der gleichen Nacht durchsuchten die Ermittler in Aarburg eine Wohnung, welche die Einbrecherbande als Stützpunkt nutzte. Darin entdeckten sie grosse Mengen mutmassliches Diebesgut: Schmuckstücke, Uhren und Münzen, aber auch Fotoausrüstungen.

Einen Teil der Beute konnte die Polizei den jeweiligen Einbrüchen zuordnen. Dennoch ist die Herkunft zahlreicher Gegenstände nach wie vor ungeklärt, wie sie am Freitag mitteilt. Die Kapo sucht die rechtmässigen Eigentümer, um die Stücke zurückzugeben und den Bezug zu weiteren, noch ungeklärten Straftaten herzustellen. Auf ihrer Website hat die Kapo Fotos der Gegenstände veröffentlicht

Die Vorwürfe gegen die mutmasslichen Kriminaltouristen wiegen schwer: mehrfacher gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung und mehrfacher Hausfriedensbruch. Die Untersuchung dauert noch an. Die Männer sitzen seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft.

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(mwa)