Der Regierungsrat hat Beiträge von insgesamt 3,155 Millionen Franken gesprochen. Damit fördert er «ein vielfältiges kulturelles Leben im Kanton Aargau», wie es in einer Mitteilung heisst. 

430 000 Franken gehen an den Aargauischen Kunstverein für die Sonderausstellung «Maske. Ein neuer Blick auf ein altes Thema», die vom 31. August 2019 bis 5. Januar 2020 im Aargauer Kunsthaus zu sehen sein wird. In dieser Gruppenausstellung wird gezeigt, wie die Maske als Objekt sowie in ihren inhaltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Implikationen von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern behandelt wird. 

Das Aargauer Kunsthaus bekommt 97 599 Franken für den Ankauf von Kunstwerken von Valentin Carron, Hans Witschi, Louis Soutter und Francisco Sierra. Mit 90 000 Franken wird die Sonderausstellung Jean-Luc Mylayne unterstützt, die vom 11. Mai bis 11. August 2019 im Kunsthaus Aarau zu sehen sein wird. 

Für das Forschungsprojekt Gränichen-Lochgasse in Kooperation mit der Universität Basel erhält die Kantonsarchäologie 700 000 Franken. Der Kanton spricht von einer «archäologisch schweizweit bedeutsame Fundstelle». Hier gibt die Auswertung der Ausgrabung Einblicke in die materielle Kultur, die damalige Siedlungsweise, das Alltagsleben und in rituelle Praktiken der Mittelbronzezeit. Diese Erkenntnisse sollen in einer Publikation vermittelt werden. 

94 000 Franken gehen an das «KiFF – Kultur in der Futterfabrik» in Aarau für den Kunstdünger 2019. Das Kindermuseum Baden erhält für die Schaffung von sieben «Erlebnisräumen» 100 000 Franken. Die Stiftung Künstlerhaus Boswil bekommt für fünf Projekte total 389 000 Franken. Unterstützt werden damit unter anderem die Boswiler Meisterkonzerte 2019, die Boswiler Kinderkonzerte und das Jungend-Sinfonieorchester. 

Anschubfinanzierung in Baden 

172 000 Franken gehen an den Verein Kulturhaus Royal als Anschubfinanzierung und Infrastrukturbeitrag. «Das Royal Baden, ein bislang ehrenamtlich betriebenes Kulturhaus in den zwischengenutzten ehemaligen Räumlichkeiten des alten Kinos Royal, hat sich seit 2011 von einem Nischenbetrieb zu einem Kulturhaus mit grosser Ausstrahlung entwickelt», hält der Kanton in seiner Mitteilung fest. Mit der Überführung in einen längerfristigen Betrieb professionalisiere der Verein «seinen regional bedeutenden Kulturbetrieb». 

Das neue Projekt von Tanz&Kunst Königsfelden interpretiert von Mai bis Juni 2019 den Ikarusmythos mit einer Mischung aus urbanen und zeitgenössischen Tanzstilen, begleitet von der Musik Christoph Hubers und in Szene gesetzt von Roman Sonderegger. Dafür erhält der Verein 390 000 Franken. (twe) 

Die vollständige Liste aller geförderten Projekte des 4. Quartals 2018 finden Sie hier: 

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