Aargauer Corona-News

Über 1100 Coronafälle im Kanton Aargau bis Ende April ++ 33 Personen im Spital

(Symbolbild)

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Wie ist die Corona-Situation im Kanton Aargau? Die wichtigsten News bis Ende April 2020 finden Sie hier zusammengefasst.

Die Aargauer Corona-News ab Mai 2020 finden Sie hier.

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1. Mai: 1 weiterer Todesfall – 1112 Infektionen, 80 Prozent geheilt

Im Kanton Aargau ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, wie der Kantonale Führungsstab mitteilt. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 34. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

Insgesamt lägen derzeit 1112 bestätigte Fälle vor. Das sind 4 mehr als am Donnerstag. Die Zahl der hospitalisierten Personen liegt nahezu unverändert bei 34. Auf Intensivstationen befänden sich 11 Personen, wovon 8 künstlich beatmet werden müssen.

Wie der Kanton weiterhin mitteilt ist der Aargau im interkantonalen Vergleich schwach von der Pandemie betroffen. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten rund 890 Personen als geheilt.

1. Mai: Lenzburg gewährt zinslose Darlehen für Mieter

Die Stadt Lenzburg investiert Zeit und bis eine halbe Million Franken in ein Schmiermittel für die Verhandlungen zwischen coronageschädigten Mietern und Vermietern.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass die Stadt einerseits bei den Gesprächen zwischen den Vermietern und Mietern hilft. Andererseits gewährt sie als Anreiz ein zinsloses Darlehen im Umfang von 50 Prozent der erlassenen Miete. Das Geld fliesst direkt an den Vermieter. 

Ein Beispiel: Mietzinsnachlass (für die Zeit März bis August) 6000 Fr. Zusätzlich gibts ein Darlehen von 3000 Fr (ausbezahlt an Vermieter). Dieses muss die Kleinfirma (bis 10 Stellen) innert dreier Jahre zurückzahlen. Sie kommt kurzfristig in den Genuss von 9000 Franken (davon 6000 Franken für immer) (uhg)

1. Mai: Ortsbürgergemeindeversammlung Aarau abgesagt 

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 20. April beschlossen, die Sommer-Ortsbürgergemeindeversammlung vom 15. Juni nicht durchzuführen, wie die Stadt Aarau mitteilt. Die Absage erfolge aufgrund der aktuellen Corona-Lage. Die vorgesehenen Traktanden werden in der Winter-Gemeindeversammlung behandelt, die am 16. November stattfinden soll.

Auch die Generalversammlung des Vereins Wildpark Roggenhausen vom 14. Juni müsse aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt werden.

30. April: 1108 Coronafälle, 33 Personen im Spital, keine neuen Todesfälle

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1108 bestätigte Fälle vor. Das sind neun mehr als am Vortag. Todesfälle sind seit gestern keine mehr hinzugekommen. Damit sind bisher total 33 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Dies geht aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervor. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

33 Personen sind zurzeit im Spital. Davon werden 9 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon
8 Personen künstlich beatmet werden müssen. Derzeit sind 1 Personen auf der Intermediate Care
Unit/Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau
rund 870 Personen als geheilt.

Infogram: Coronavirus im Aargau - die offiziellen Zahlen

30. April: Alle vier traditionellen Aargauer Kinderfeste fallen ins Wasser

Wegen der Corona-Pandemie finden die traditionellen Kinder- und Jugendfeste in Aarau, Brugg, Lenzburg und Zofingen in diesem Jahr nicht statt. Das haben die vier Städte als Folge des bundesrätlichen Verbots von Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen beschlossen. (sda)

30. April: Brugg sagt alle Jugendfestaktivitäten für dieses Jahr ab

Der Brugger Stadtrat hat am Mittwoch an seiner Sitzung die Absage des Jugendfestes 2020 aufgrund der
Covid-19-Pandemie beschlossen. "Der Entscheid wurde nach sorgfältiger Abwägung und in Absprache mit der Schulleitung gefällt", schreibt die Behörde in einer Mitteilung. 

Hier finden Sie den Artikel dazu.

30. April: Maienzug in Aarau abgesagt – Stadt will andere feierliche Akzente setzen

Der Maienzug in Aarau wird dieses Jahr nicht stattfinden. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Seit der Verkündung der ausserordentlichen Lage habe die Maienzugkommission und der Stadtrat sämtliche Optionen für den diesjährigen Maienzug geprüft und diskutiert. Zum Schutz der Bevölkerung werde nun auf die Durchführung des Maienzugs verzichtet.

Lesen Sie hier die Meldung.

29. April: 6 neue Infektionen – Armee-Einsatz am KSB endet

Neu liegen im Kanton Aargau 1099 bestätigte Fälle vor, wie der Kantonale Führungsstab mitteilt. Das sind 6 Infektionen mehr als am Dienstag. Rund 850 Personen gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes als geheilt.

Während die Zahl der Todesopfer unverändert bei 33 Personen liegt, ist bei den Spitalaufenthalten weiterhin ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Laut dem aktuellen Lagebulletin befänden sich noch 38 Personen im Spital. 10 Personen sind auf Intensivstationen, wovon 9 beatmet werden müssen.

Aufgrund der aktuellen Lage werde der Einsatz der Schweizer Armee zu Gunsten des Kantonsspitals Baden per 30. April 2020 enden.

Trotz der bereits umgesetzten Lockerungsmassnahmen des Bundes liege das Verkehrsvolumen auf den Aargauer Strassen 20 bis 30 Prozent unter dem Normalaufkommen.

Der Kanton weist ausserdem darauf hin, dass trotz der leichten Regenfälle, das Feuerverbot im Wald und im Abstand von 50 Metern zum Waldrand weiterhin gültig ist.

28. April: Fünf bestätigte Fälle mehr als am Vortag

Die Zahl der laborbestätigten Corona-Infizierten ist im Aargau verglichen zum Vortag um fünf Fälle angestiegen. Insgesamt sind es (Stand Dienstagnachmittag) nun 1093 bestätigte Fälle. Davon gelten gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes rund 840 Personen als geheilt. Das entspricht rund drei Viertel aller Corona-Fälle.

39 Personen befinden sich im Spital, drei weniger als gestern. Zwölf Infizierte werden auf Intensivstationen behandelt, elf müssen künstlich beamtet werden. Zwei weitere Personen befinden sich auf der Überwachungsstation, wie aus dem Lagebulletin des Kantons hervorgeht.

27. April: Zwei weitere Corona-Todesfälle

Seit Freitag sind zwei weitere Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, wie aus dem kantonalen Lagebulletin hervorgeht. Damit steigt die Zahl der Corona-Todesfälle im Aargau auf 33. Insgesamt liegen im Kanton zurzeit (Stand Montagnachmittag) 1088 bestätigte Fälle vor, 36 mehr als am Freitag. Davon gelten nach einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes rund 830 als geheilt.

42 Infizierte befinden sich im Spital, 15 Personen auf der Intensivstation, wovon 14 künstlich beatmet werden.

27. April: 10’212 Anträge für Kurzarbeit bewilligt

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 10’212 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, davon sind
159'554 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Rund 60 Gesuche müssen gemäss Lagebulletin noch bearbeitet werden.

Das Amt registrierte 84 Neuanmeldungen von Stellensuchenden (Total 4'772, Stand Montagnachmittag).

27. April: Kiff in Aarau bleibt geschlossen

Der Bundesrat hat das Veranstaltungsverbot bis zum 8. Juni verlängert. Nun teilt das Kiff in Aarau mit, dass auch die drei Veranstaltungen, die nach diesem Datum auf dem Programm standen, nicht stattfinden. «Wir haben es zwar geahnt und trotzdem tut es uns in den Herzen weh, dass wir nun auch alle übrigen Konzerte und Parties diese Saison absagen müssen.»

Auf der Kiff-Webseite findet sich eine Übersicht, welche Veranstaltungen abgesagt und welche verschoben sind. «In den nächsten Tagen werden wir auf der Homepage und den Sozialen Medien informieren, für welche Konzerte und Parties wir Verschiebedaten finden konnten.»

Als Alternative zum ausgefallenen Konzertprogramm bietet das Kiff dafür seit Ende März regelmässig DJ-Sets und Konzerte gratis als Livestreams auf Twitch an. Das Livestream-Programm ist zu finden unter #Socialtischdancing.

27. April: Rund 230'000 Masken verteilt

Der Kanton Aargau verteilt an jene im Kanton tätigen Betriebe, die heute Montag wiedereröffnen können und von ihrem Schutzkonzept her Bedarf haben, unentgeltlich Schutzmasken. Bis Sonntag Mittag wurden an den vier Abgabestellen in Baden, Frick, Wohlen und Kölliken insgesamt 226'020 Schutzmasken an 1631 Betriebe abgegeben.

Maskenabgabe in Baden

Maskenabgabe in Baden

  

Die Zahl dürfte bis Sonntagabend auf rund 230'000 gestiegen sein. «Diese Zahlen zeigen, dass die Schätzungen des Kantons bezüglich Nachfrage von Schutzmasken durch die Bezugsberechtigten (200'000 Masken) bereits übertroffen wurden», schrieb Regierungssprecher Peter Buri in der gestrigen Zwischenbilanz.

Alle vier Abgabestellen wurden von der kantonalen Task Force Coronavirus mit einer genügend grossen Anzahl von Masken nachbeliefert, sodass auch heute Montag für alle jene Bezugsberechtigten, die ihr Kontingent noch nicht bezogen haben, genügend Masken zur Verfügung stehen. Die Verteilaktion endet heute um 18 Uhr.

Abgabestellen in Baden (Trafo, Brown-Boveri-Platz 1), Frick (Mehrzweckhalle 58, Schulstrasse 24), Kölliken (Turnhalle, Berggasse 1) und Wohlen (Mehrzweckgebäude, Wilstrasse 57), haben heute geöffnet von 8 bis 18 Uhr.

24. April: Fricktaler Firma produziert neu Masken

Bei der Jakob Müller AG in Frick werden ab sofort Gesichtsmasken produziert. Dazu wurde eigens die zur Maschinenfabrik gehörende Firma Tex-Mask GmbH gegründet. «Wir sind überzeugt, dass in der aktuellen Lage die Produktion in der Schweiz respektive in der Region und ohne Asienabhängigkeit sehr sinnvoll ist», sagt CEO Robert Reimann.

Hergestellt werden gewobene, waschbare Mehrweg-Masken in verschiedenen Farben und Motiven. Schon bald sollen täglich 30'000 Masken produziert werden. «Je nach Produkterfolg werden wir sicher rund 100 Personen auslasten», so Reimann. Für den Vertrieb der Masken wird ein Webshop aufgebaut. Dieser soll bis Mitte nächster Woche mit den ersten Produkten aufgeschaltet sein. (nbo)

Schutzmaske richtig tragen: Das müssen Sie unbedingt beachten

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24. April: 1052 Corona-Fälle – weniger Infektionen als Geheilte 

Im Kanton Aargau liegen derzeit 1052 bestätigte Corona-Infektionen vor, wie der Kantonale Führungsstab in seinem Lagebulletin mitteilt. Das sind 15 mehr als noch am Donnerstag. Die Zahl der Geheilten sei laut einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes bei etwa 780 Personen. Das sind 30 mehr als am Vortag.

Die Zahl der Todesopfer liegt unverändert bei 31. Laut dem Kanton müsse mit weiteren Todesfällen gerechnet werden. Im Spital befänden sich zurzeit 40 Personen, von denen 14 auf Intensivstationen beatmet werden müssen. 

Die Expertengruppe Konjunkturprognosen rechne für 2020 mit einem Rückgang des bereinigten Bruttoinlandprodukts um 6,7 % (Prognose von März 2020: -1,5 %) und einer jahresdurchschnittlichen Arbeitslosenquote von 3,9 %. Dies wäre der stärkste Einbruch der Wirtschaftsaktivität seit 1975, wie der Kanton schreibt.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 10’141 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 157'850 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Rund 67 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es wurden 94 Neuanmeldungen von Stellensuchenden registriert (Total 4'678)

Diejenigen Betriebe und Einrichtungen, die ab Montag wieder geöffnet werden, müssen gewährleisten, dass das Übertragungsrisiko für ihre Mitarbeiter, Kunden, Besucher und Teilnehmer minimiert wird, schreibt der Kanton weiter. Die notwendigen Massnahmen müssen in einem Schutzkonzept dokumentiert werden. Die Muster-Schutzkonzepte und Grobkonzepte finden sich im Internet unter https://backtowork.easygov.swiss oder auf den Internetseiten der jeweiligen Berufs- und Branchenverbände.

Zudem weist der Führungsstab auf das aktuell geltende Feuerverbot im Wald und im Abstand von 50 Metern zum Waldrand hin. Dieses Verbot gelte ausdrücklich auch für die bestehenden, eingerichteten Feuerstellen und bei Waldhütten sowie an Picknick- und Spielplätzen in Wäldern und an Waldrändern.

24. April: Lange Staus am Grenzübergang – Schleichwege zu

Für deutsche Grenzgänger heisst es heute wieder, sich bei der Heimfahrt in Geduld zu üben. Vor dem Grenzübergang Koblenz-Waldshut staut sich der Verkehr um 15.30 Uhr in alle drei Richtungen Klingnau, Leibstadt und Bad Zurzach auf mehreren Kilometern. Das zeigt das TCS-Verkehrsinfo

Die Bewohner von Koblenz können sich wenigstens darüber freuen, dass die Schleichwege gesperrt worden sind. Wer eine solche Abkürzung nehmen will, muss umkehren. Mehr dazu lesen Sie hier.

24. April: Bözberg-Parkplatz vor dem Restaurant Vierlinden gesperrt

Am Abend die Aussicht vom Bözberg über das Aaretal zu geniessen, ist trotz Versammlungsverbot nach wie vor beliebt. In den letzten Tagen haben sich auf dem Parkplatz vor dem Restaurant Vierlinden in der Gemeinde Bözberg immer mehr Automobilisten eingefunden, das Fahrzeug verlassen und sich um die Sitzbänke aufgehalten. Nun wurde der Parkplatz gesperrt.

24. April: Planung für slowUp Brugg Regio läuft weiter

Aufgrund der Coronakrise ist die Durchführung des slowUp Brugg Regio ungewiss. Trotzdem rollt die Organisation wie geplant mit dem Ziel, den slowUp Brugg Regio am Sonntag, 9. August regulär durchzuführen, wie Projektleiter Thilo Capodanno mitteilt. Die Deadline zum Durchführungsentscheid wurde auf den 10. Juli terminiert.

24. April: Wellnessbereich in Bad Zurzach ab 29. April wieder offen

Im Zuge der der Lockerungen der Corona-Massnahmen öffnet das Bad Zurzach ab dem 29. April wieder seinen Wellnessbereich. Kosmetik- und Massagebehandlungen sind dann wieder möglich. Auch das Solarium ist wieder geöffnet. 

Der Betrieb hält sich dabei strikt an die Gesundheits- und Hygienebestimmungen des Bundes. Die anderen Bereiche wie das Thermalbad, Fitness, Wellness und das Restaurant bleiben weiterhin geschlossen. 

23. April: 1037 Coronafälle, 14 künstlich beatmet, keine weiteren Todesfällle

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1'037 bestätigte Fälle vor (11 mehr als am Vortag). Bisher sind total 31 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (0 mehr als am Vortag). Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden.

35 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 14 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon alle Personen künstlich beatmet werden müssen. Eine Person ist auf der Intermediate Care Unit/Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 750 Personen als geheilt.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 10’063 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 156'583 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Rund 88 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es wurden 125 Neuanmeldungen von Stellensuchenden registriert (Total 4'584, Stand 23.04.2020). Die tägliche Anzahl Neueingänge hat sich stabilisiert.

23. April: Der Kanton gibt gratis Schutzmasken an Betrieb ab

Der Kanton Aargau stellt für Mitarbeitende und Inhaber von Unternehmen und Gewerbebetrieben ab sofort Schutzmasken kostenlos zur Verfügung. Dies ist seit Mittwoch bekannt. Nun berichtet der Kanton, wo die Masken abgeholt werden können. Es sind derer vier Standorte: in Baden, Frick, Kölliken und Wohlen.

Bezugsberechtigt sind Betriebe, die gemäss Bundesratsbeschluss am kommenden Montag, 27. April 2020 den Betrieb wiederaufnehmen dürfen, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen. Kann die Zwei-Meter-Abstandsregel im üblichen Kundenkontakt nicht eingehalten werden, dienen die Masken als Schutz.

23. April: Spitäler kehren zum Normalbetrieb zurück: «Corona ist nicht wichtiger als viele andere Erkrankungen»

Am Montag dürfen die Spitäler ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen und auch nicht dringende Behandlungen und Operationen vornehmen. Das sei wichtig, um Spätfolgen entgegenzuwirken, sagt Mark Hartel, Chefchirurg am Kantonsspital Aarau.

Ob er unter normalen Umständen Zeit für ein Interview fände? Es wäre wohl etwas schwieriger. Mark Hartel, Bereichsleiter der Chirurgie und Chefarzt der Viszeralchirurgie am Kantonsspital Aarau (KSA), verbringt nämlich einen grossen Teil seiner Arbeitszeit im Operationssaal. In den letzten Wochen war das anders: Der Bundesrat hat in den Spitälern und Kliniken Notbetrieb verordnet. Nicht dringende Behandlungen und Operationen durften nicht durchgeführt werden. Stattdessen waren die Chirurgen plötzlich Teil einer Taskforce und beschäftigten sich damit, die bevorstehenden Eingriffe zu gewichten. Welche sind dringend? Welche können verschoben werden? Ab Montag ändert sich das. Die Spitäler dürfen ihren normalen Betrieb wieder aufnehmen und auch nicht dringende Behandlungen und Operationen vornehmen. Lesen Sie hier das Interview

22. April: 2 neue Todesfälle – ab heute werden alle mit Symptomen getestet

Im Kanton Aargau sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Das geht aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantonalen Führungsstabs hervor. Die Zahl der Todesopfer liegt damit bei 31. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden.

Weiterhin heisst es, dass derzeit 1026 bestätigte Fälle vorliegen. Das sind 9 mehr als am Dienstag. Die Zahl der Personen, die sich im Spital befinden, sank um 6 auf 37. Davon müssen 15 Personen auf Intensivstationen beatmet werden.

Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten insgesamt 710 Personen als geheilt. Das sind 70 mehr als gestern.

Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit würden ab heute würden alle Personen mit Symptomen getestet, teilt der Kanton weiter mit. Daher könne es kurzfristig zu Testengpässen kommen.

Folgende Symptome können auf eine Corona-Infektion hinweisen: Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen, Fieber oder Fiebergefühl. Typisch für eine Infektion ist ausserdem der plötzliche Verlust oder eine Veränderung des Geruchs- oder Geschmackssinns.

22. April: slowUp Hochrhein findet nicht statt

Wegen der Corona-Pandemie kann der slowUp Hochrhein am 21. Juni nicht durchgeführt werden. Da es kein Ausweichdatum gibt, findet der nächste slowUp Hochrhein voraussichtlich nächstes Jahr am 20. Juni 2021 statt.

Hier geht es zum Artikel.

21. April: Ein neuer Todesfall – 40 weitere Geheilte

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1017 bestätigte Coronavirus-Fälle vor (5 mehr als am Vortag). Bisher sind total 29 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (1 mehr als am Vortag). Dies ist dem akutellen Lagebulletin des Kantons zu entnehmen. Mit weiteren Todesfällen müsse gerechnet werden.

43 Personen sind zurzeit hospitalisiert, zwei weniger als gesern Davon werden 18 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon 18 Personen künstlich beatmet werden müssen. 2 Personen sind auf der Intermediate Care Unit/Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 680 Personen als geheilt, das sind 40 mehr als gestern.

Beim Grenzübergang Koblenz-Waldshut besteht am Morgen unverändert eine Wartezeit von rund 30 bis 50 Minuten, so der Kanton.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 9918 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 152'215 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Rund 133 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es wurden 105 Neuanmeldungen von Stellensuchenden registriert (Total 4299). Die tägliche Anzahl Neueingänge hat sich stabilisiert. 

21. April: Offener Brief an Bundesrat: Aargauer Regierung fordert schnellere Lockerung für Detailhandel, Wirte und Veranstalter

Der Aargauer Regierungsrat will, dass ab dem 27. April nicht nur Coiffeurgeschäfte, Massage- und Kosmetikstudios, Baumärkten, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien öffnen können – sondern auch alle übrigen Geschäfte des Detailhandels. Er hat deswegen dem Bundesrat einen offenen Brief geschrieben, wie die Staatskanzlei mitteilt.

Das Anliegen bringt der Regierungsrat "im Einklang mit zahlreichen andern Kantonen und den nationalen Wirtschaftsverbänden" aufs Tapet. Die Geschäfte sollen unter Wahrung strikter Schutzauflagen für Mitarbeitende und Kundschaft wieder öffnen können. 

Zudem bittet der Regierungsrat den Bundesrat bei der Lockerung der Corona-Massnahmen nochmals die Situation der Gastronomie und der Veranstalter zu überprüfen.

Der Regierungsrat unterstütze mit seinem Schreiben an den Bundesrat die Anliegen der bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP sowie von Wirtschaftsverbänden. Die drei Kantonalparteien, der Aargauische Gewerbeverband und die Aargauische Industrie- und Handelskammer hatten sich am Freitag mit einem "offenen Brief" an den Regierungsrat gewandt. Auch sie forderten Lockerungsmassnahmen für den gesamten Detailhandel ab dem 27. April 2020, sowie dass sich die Regierung für die Interessen von Gastronomie und Veranstaltern einsetze.

Den Brief lesen Sie hier.

20. April: 28 Todesopfer – 1012 bestätigte Fälle

Im Kanton Aargau sind bisher 28 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, drei mehr als am Sonntag. Das teilt der Kanton am Montag mit. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden. Am Samstag waren es noch 25 Todesfälle, am Freitag 24. 

Die Zahl der bestätigten, also positiv getesteten Corona-Fälle liegt am Montag bei 1012. Das sind 9 mehr als am Vortag (1003). Am Samstag waren es noch 987, am Freitag 960. 

45 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 16 Personen auf Intensivstationen behandelt, alle müssen künstlich beatmet werden. Zwei Personen sind auf der Intermediate Care Unit/Überwachungsstation.

Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 640 Personen als geheilt.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 9843 Anträge für Kurzarbeit bewilligt. Davon betroffen sind 147'231 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Rund 147 Gesuche müssen noch bearbeitet werden, so der Kanton.

Der Kanton meldet ausserdem 117 Neuanmeldungen von Stellensuchenden. Total sind es 4194. Die Zahl der Neueingänge nehme ab und liege bei zirka 30 bis 40 pro Tag.

20. April: "Frag de Landamme" mit Markus Dieth abgesagt 

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird der Landammann-Stammtisch vom Montag, 27. April 2020, im Restaurant Sonne in Leuggern abgesagt. Das hat der Kanton heute mitgeteilt. Nach Möglichkeit wird der Anlass auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Ob und wie kommende "Frag de Landamme"-Anlässe durchgeführt werden, werde hinsichtlich der Bundesweisungen und in Absprache mit GastroAargau und den Gastgeberbetrieben fortlaufend geprüft, schreibt der Kanton weiter. Landammann Markus Dieth danke für das Verständnis und das Durchhaltevermögen in dieser ausserordentlichen Zeit. 

20. April: Die Badi-Saison im Aargau steht auf der Kippe – Kurzarbeit für das Personal

Badi-Betreiber setzen die Vorbereitungsarbeiten für die Sommersaison in Stand-by-Modus – das Personal ist teilweise auf Kurzarbeit.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20. April: Zwei von drei Hochzeitspaaren verschieben Trauung

Das Zivilstandsamt Lenzburg verzeichnet einen starken Rückgang der Trauungen. Rund 400 Paare liessen sich im letzten Jahr auf der Ritterburg Lenzburg, im Rosengarten des romantischen Waldeggschlosses oder im Wasserschloss Hallwyl trauen, wie das Regionaljournal von SRF berichtet. Wegen der aktuellen Situation sind aber alle Schlösser geschlossen. Hochzeiten sind nur noch im kleinen Rahmen möglich. Melanie Erdin, Zivilstandsbeamtin in Lenzburg, schätzt, dass deshalb etwa zwei von drei Pärchen ihre Hochzeit verschieben. "Viele Pärchen sagen den Termin beim Zivilstandsamt mit der Erklärung ab, dass sie sich wieder melden sobald die Corona-Pandemie ausgestanden ist."

19. April: Regierungsrat Hofmann nimmt Arbeit wieder auf

Regierungsrrat Urs Hofmann geht es nach einer hartnäckigen Covid-19-Erkrankung wieder besser. Der Genesungsprozess sei soweit fortgeschritten, dass er am Montag seine Regierungstätigkeit wieder aufnehmen könne, teilt die Aargauer Staatskanzlei mit. Vorläufig allerdings noch in reduziertem Umfang: Hofmann werde vorerst die wichtigsten Termine – dazu gehören Regierungs- und Kommissionssitzungen – wahrnehmen. 

Urs Hofmann war vor knapp vier Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden und musste sich im Spital behandeln lassen. Während seiner Abwesenheit hatte Regierungsrat Jean-Pierre Gallati die Führung des Departements Volkswirtschaft und Inneres (DVI) übernommen. "Mit der Rückkehr von Urs Hofmann endet diese Stellvertreterregelung morgen", heisst es weiter in der Mitteilung.

Auch Regierungssprecher Peter Buri könne seine Arbeit am Montag wieder aufnehmen.

So geht es Urs Hofmann nach seiner Covid-19-Erkrankung

So geht es Urs Hofmann nach seiner Covid-19-Erkrankung

  

18. April: Opern-Delivery in Coronazeiten

Wegen den Massnahmen gegen das Coronavirus müssen Musikliebhaber wohl noch lange ohne öffentliche Konzerte auskommen – es sei denn, die Zuhörer können zu Hause bleiben und die Darbietungen aus sicherer Distanz geniessen. Dafür hat der Verein Guerilla Classics sogenannte Soulfood-De­livery-Konzerte lanciert: Auf Bestellung kommen Musiker vorbei und singen oder spielen klassische Konzerte direkt vor der Haustür, im Garten, Innenhof oder von einem Balkon aus.

Heute Samstag singt Sopranistin Rosa María Hernández in Aarau bei einem Haus im Zelgli-Quartier Arien aus Opern und Operetten. Auf der Website von Guerilla Classics stehen weitere musikalische Menus bereit wie Cello- oder Perkussionsdarbietungen. Zu Coronazeiten könne man zwar Konzerte übers Internet schauen, aber wie die Organisatoren schreiben gehe «nichts darüber, Kultur hautnah zu erleben». (dvi)

17. April: Immer mehr Geheilte, immer weniger Neuinfektionen

Seit dem Ausbruch der Coronakrise wurden im Kanton Aargau insgesamt 960 Personen positiv auf das Virus getestet. Mit weiteren Fällen muss gemäss Lagebulletin des Krisenstabs gerechnet werden, zumal es eine beträchtliche Dunkelziffer gibt.

In den letzten Tagen hat sich die Zahl der täglichen Neuinfizierungen verlangsamt. Von Donnerstag auf Freitag stieg die Zahl nur noch um 17 Fälle.  Rückläufig ist die Zahl der Personen, die wegen einer Covid-19- Erkrankung im Spital behandelt werden. Derzeit sind noch 58 Patienten hospitalisiert, das sind drei weniger als am Vortag. Unverändert ist die Zahl der Betroffenen mit einem schweren Krankheitsverlauf: 20 Patienten liegen auf der Intensivstation und werden beatmet. Damit sind die Kapazitäten der Spitäler zu einem Fünftel ausgelastet.

Bisher sind im Aargau 24 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben – eine mehr als am Vortag. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten rund 540 Personen als geheilt. Das sind 40 Menschen als am Donnerstag – die Zahl der Geheilten steigt also schneller als jene der Neuinfektionen. Zugleich reduziert sich die Zahl der aktiven Coronafälle im Aargau weiter: Derzeit sind es noch 420. (fh)

17. April: AMA findet erst wieder 2021 statt

Da der Bundesrat entschieden hat, Grossveranstaltungen auch bis auf weiteres zu verbieten, wird die AMA für dieses Jahr abgesagt. Die Messe, die eigentlich schon im März hätte stattfinden sollen, wurde zunächst in den Mai verschoben. Nun ist auch diese Durchführung nicht möglich. Die nächste AMA wird vom 24. bis 28. März 2021 stattfinden.

Der Verwaltungsrat und die Messeleitung verzichten darauf, für die AMA 2020 ein neues Verschiebedatum zu suchen. Messeleiterin Suzanne Galliker begründet den Entscheid wie folgt: «Wir wissen nicht, wie sich die Lage entwickelt. Es gibt aktuell keine Planungssicherheit. Wir wollen wie bisher eine attraktive AMA veranstalten und keine «AMA Light», nur damit sie gemacht ist.»

Um die Kosten möglichst gering zu halten, wird die geplante AMA 2020 möglichst für das Folgejahr kopiert. Das betrifft unter anderem die Sonderschau «Bierkultur Aargau» und das Rahmenprogramm mit Konzerten. Gastregion wird Lenk Simmental sein. (zaz)

17. April: Badener Jahrmarkt findet nicht statt

Wie die Stadt Baden in einer Mitteilung schreibt, findet der Jahrmarkt am 6. Mai nicht statt. Dies aufgrund des vom Bund angekündigten Zeitplans zur schrittweisen Lockerung der
Massnahmen. Der nächste Jahrmarkt findet am 4. November statt. 

Weiter bleiben die Schalter der Stadtverwaltung voraussichtlich bis zum 11. Mai 2020
geschlossen, wie bisher mit Ausnahme der Schalter der Sozialen Dienste und der
Stadtpolizei. Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung können nach wie vor online oder
nach telefonischer Vereinbarung bezogen werden. (zaz)

16. April: Mehr geheilte als aktive Coronapatienten im Aargau –Infektionskurve stabilisiert sich langsam

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Coronapandemie ist die Zahl der geheilten Patienten höher als jene der Personen, die noch am Virus leiden. Im Kanton Aargau wurden seit Anfang März offiziell 943 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 14 Personen mehr als am Mittwoch, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervorgeht. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten derzeit schon 500 von ihnen als geheilt. Die Zahl der aktiven Coronafälle beträgt demnach 443.

61 Personen befänden sich derzeit im Spital, 20 davon müssten auf Intensivstationen beatmet werden. Eine weitere Person ist verstorben. Die Zahl der Todesopfer liegt damit bei 23.

Laut dem Kanton müsse mit weiteren Fällen gerechnet werden. Die Kurve der neuen Fälle stabilisiere sich langsam. Täglich werden zwischen 20 und 30 gemeldet. Dennoch sei davon auszugehen, dass die Dunkelziffer höher sei.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 9’666 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 142'768 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Rund 206 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es wurden 147 Neuanmeldungen von Stellensuchenden registriert (Total 3’956 seit 13.03.2020).

16. April: Aargauer Regierung legt Liste der säumigen Prämienzahlenden auf Eis

Im Kanton Aargau stehen per sofort auch säumigen Prämienzahlenden ohne Einschränkung alle medizinisch notwendigen Behandlungen und Untersuchungen rund um Covid-19 zur Verfügung. Der Regierungsrat hat die umstrittene "schwarze Liste" bis auf weiteres sistiert.

Es solle generell verhindert werden, dass kranke Personen auf medizinische Hilfe verzichteten, weil sie aktuell nicht in der Lage seien, die notwendigen Untersuchungen oder Behandlungen zu bezahlen, teilte die Staatskanzlei Aargau am Donnerstag mit.

Die Zahlungspflichten gegenüber der jeweiligen Krankenversicherung blieben jedoch vollumfänglich bestehen. Nach Beendigung der ausserordentlichen Lage werde die Sistierung des Listeneintrags aufgehoben. (sda)

16. April: Anpassung der Prämienverbilligung

Wegen der Corona-Pandemie hat der Regierungsrat eine Anpassung bei der Verbilligung der Krankenkassenprämie beschlossen. Personen, deren wirtschaftlichen Verhältnisse sich um mindestens 20 Prozent verschlechtert haben, können nun eine Neuberechnung der Prämienverbilligung beantragen.

Der Regierungsrat hob für die Betroffenen die übliche Wartefrist von sechs Monaten auf. Die neue Regelung gilt bis zum Ende der ausserordentlichen Lage. Die bisherige Wartefrist von sechs Monaten verhindere eine schnelle Entlastung der Betroffenen, hält der Regierungsrat fest.

Der Antrag kann bei der SVA Aargau online gestellt werden (www.sva-ag.ch/aenderungsantrag). Für Personen, die noch keine Prämienverbilligung beziehen, gilt die sechsmonatige Wartefrist indes weiterhin. (sda)

15. April: Zahl der Todesfälle steigt auf 22

Innerhalb von 24 Stunden sind im Aargau drei weitere Infizierte an den Folgen des Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 22, wie aus dem täglichen Lagebulletin des Kantons hervorgeht. Aktuell (Stand Mittwochnachmittag) liegen 929 bestätigte Corona-Fälle vor – 17 mehr als am Vortag.

69 Personen befinden sich zurzeit im Spital, davon werden 20 Personen auf Intensivstationen künstlich beatmet. Drei Personen sind auf der Überwachungsstation.

Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 450 Personen als geheilt.

15. April: Geld der Stadt Aarau nicht heiss begehrt

Beim Stadtrat sind bis Mittwoch 45 Gesuche um einen Kredit aus dem 1,5-Mio-Finanztopf für Corona-geschädigte Gewerbetreibende eingegangen (fünf mehr als in der Vorwoche). Die meisten wurden laut Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker bereits bewilligt (etwa 600'000 Franken). Die Stadt Aarau hat ein Infotelefon für Corona-Fragen eingerichtet. Hier werden insbesondere auch Anbieter von Hilfsdienstleistungen – etwa das Rote Kreuz oder Trinamo – mit hilfesuchenden Risikopersonen vernetzt. «Anfangs hatten wir relativ viele Anrufe, mittlerweile aber nur noch vereinzelte», sagt Hilfiker. «Es ist festzustellen, dass sich die meisten Personen mittlerweile organisiert haben.» Auch sei das Hilfsangebot weitaus grösser als die Nachfrage.

Bei der Verwaltung laufen Prozesse derweil weiter. Auch die Rekrutierung für die derzeit 13 ausgeschriebenen Stellen. «Letzte Woche haben wir verwundert festgestellt, dass es kaum Bewerber gab», sagt Hilfiker. «Aber über die Ostertage ist nun ein grosser Rutsch an Stellenbewerbungen eingegangen.» (nro)

15. April: Physioaargau kritisiert «zögerliche Haltung» des Bundesrates

Neben den Spitälern müssen auch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auf nicht dringend
angezeigte Therapien verzichten. So sollen Risikopersonen geschützt und die Verbreitung des Coronavirus vermindert werden. Die bundesrätliche Massnahme habe vor allem selbstständige Physiotherapeuten, die mehrheitlich als Einzelfirmen angemeldet seien, in eine wirtschaftliche Notlage geführt, schreibt der Vorstand von Physioaargau in einer Mitteilung. Der Verband fordert, dass Physiotherapeutinnen «endlich als engagierte und mitdenkende Berufsfachkräfte im Gesundheitswesen wahrgenommen und honoriert werden». Die aktuell «zögerliche Haltung» des Bundesrates entspreche nicht dem Versprechen, niemanden hängen zu lassen.

Gleichzeitig betrifft die bundesrätliche Massnahme auch viele Patientinnen und Patienten. Deshalb stünden Physiotherapeuten auch in der Coronakrise in telefonischem Kontakt mit ihren Patienten, um mögliche Verschlechterungen der Situationen zu verhindern, schreibt Physioaargau. Längerfristig zeigten die Telefonate auf, dass immer mehr Behandlungen notwendig werden, um zum Beispiel Schmerzzustände zu stabilisieren. «Die Situation verschärft sich auch im Bezug auf Neuanmeldungen», heisst es in der Mitteilung weiter. Denn nicht dringende Operationen, welche die Spitäler im Moment nicht durchführen dürfen, können mit Physiotherapie herausgezögert werden.

14. April: Neu 912 bestätigte Fälle – sechs mehr als am Vortag

Aktuell (Stand Dienstagnachmittag) liegen im Aargau 912 bestätigte Corona-Fälle vor, wie der Kanton im täglichen Lagebulletin mitteilt. Das sind nur sechs Fälle mehr als am Ostermontag. 

19 Personen aus dem Aargau sind bisher nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Zum letzten Todesfall kam es von Sonntag auf Montag. Am Freitag waren es noch 18.

78 Infizierte befinden sich derzeit im Spital, davon werden 22 Personen auf der Intensivstation künstlich beatmet. Vier Personen sind auf der Überwachungsstation. Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten mittlerweile rund 400 Personen als geheilt.

Obwohl sich die Zahl der Ansteckungen verlangsamt hat, mahnt der kantonale Führungsstab zur Vorsicht: "Der Trend zeigt weiterhin ansteigende Fallzahlen, zudem ist die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch." Es müsse weiterhin mit krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden. "Wenn sich die Bevölkerung über die nächsten Tage nicht an die Vorgaben der Behörden halten, könnten die Fallzahlen in den darauf folgenden Wochen wieder ansteigen", heisst es im Lagebulletin weiter.

14. April: Corona-Taskforce-Chef Dieter Wicki wieder gesund

Aargauer Krisenstab-Chef Wicki hat sich erholt

Aargauer Krisenstab-Chef Wicki hat sich erholt

   

Der Chef des kantonalen Führungsstabes Dieter Wicki, der sich vor zwei Wochen mit dem Corona-Virus infiziert hatte, ist wieder gesund. "Ich glaub, ich hab`s überstanden", schreibt er auf seiner Facebook-Seite.

Wicki, der als Leiter der Task-Force Corona hilft, die Bevölkerung vor dem Virus zu schützen, hatte sich nach der Diagnose sofort in Selbstisolation begeben. Jetzt sei die Isolation vorbei, so Wicki, die Symptome weg und er nun immun. 

14. April: Hohe Entdeckungsrate im Aargau

Wie hoch ist die Dunkelziffer der Corona-Infizierten in der Schweiz? Eine Studie liefert nun erstmals einen Hinweis. Die Zahl der schweitzweiten Covid-19-Infektionen dürfte "etwa fünfmal höher sein als die von den Kantonen gemeldeten rund 25’000 Fälle", schreibt der "Tages-Anzeiger". Die Zahl werde auf 125’000 geschätzt und lasse sich aus der Studie ableiten. Diese stammt von elf Forschern der renommierten London School of Hygiene and Tropical Medicine.

Im Aargau und im Kanton Solothurn liege der Anteil der mit einem Test nachgewiesenen Corona-Fälle bei über 40 Prozent, ebenso im Kanton Zürich. Im Tessin werden dagegen nur 12 Prozent der Fälle entdeckt. 

14. April: CVP Aargau fordert Taskforce

Die Coronakrise bildet eine hohe Belastungsprobe für alle. Dies hält die CVP Aargau in einer Mitteilung fest. Die Aussicht auf das schrittweise Ende des Lockdowns sei eine Erleichterung. Die CVP fordert jetzt eine Taskforce aus Wirtschaft, Politik und Sozialpartnern, welche die Coronakrise aufarbeitet und kurzfristig und langfristig Massnahmen präsentiert, die Krise zu überwinden und die Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern.

Aus heutiger Sicht werden die Massnahmen des Bundes nicht reichen, so die CVP. Speziell für den KMU Kanton Aargau bestehe gerade für kleinere und mittlere KMU Bedarf an Soforthilfe. Weiter fordert die Partei unter anderem eine Strategie zur Durchführung des digitalen Ratsbetriebes. (mku)

14. April: Es droht Food-Waste: Gärtnereien sollen Produkte wieder verkaufen

Die Gärtner bekommen zunehmend Unterstützung aus der Politik. Nachdem schon die CVP Aargau forderte, die Vertriebs- und Verkaufsbedingungen für Blumen und Pflanzen zu lockern, fordert jetzt auch die SP Aargau in einer Medienmitteilung den Regierungsrat auf, Pflanzen und Blumen gleichberechtigt wie Lebensmittel zu behandeln.

«Wenn Gemüsesetzlinge und Kräuter jetzt kompostiert werden müssen, wird im grossen Stil Food-Waste betrieben», betont SP-Präsidentin Gabriela Suter.
Die SP erwartet vom Regierungsrat, dass er die Gärtnereien in das wirtschaftliche Hilfspaket integriert und sich auf Bundesebene für eine Verkaufsmöglichkeit der gärtnerischen Produkte einsetzt.

14. April: Corona-Material: «Pflegeheime können kaum Reserven anlegen – das führt zu Verunsicherung»

Während die Spitäler auf Notbetrieb umgestellt haben, geht der Alltag in den Pflegeheimen trotz Corona weiter. Die Mitarbeitenden pflegen gleich viele Bewohnerinnen und Bewohner wie vor der Krise. «Jeder Coronafall bedeutet eine zusätzliche Belastung», sagt Thomas Peterhans.

Das drängendste Problem – nebst Fragen zur Handhabung von bestätigten Fällen und Verdachtsfällen – sei im Moment die Versorgung mit genügend Schutzmaterial. «In Bezug auf das Schutzmaterial hatten Spitäler bisher Vorrang, was verständlich ist», sagt er. «Wir Heime werden inzwischen deutlich besser mit Material versorgt, aber wir können nicht gross Reserven anlegen, was zu Verunsicherungen führt.»

Mehr dazu lesen Sie hier.

12. April: Kaum Menschen am Klingnauer Stausee

Der schmale Damm des Klingnauer Stausees ist zwar nicht gesperrt, trotzdem bleiben heute Sonntag die Menschen dem Naturschutzparadies fern. Das zeigt eine Fahrt rund um den See. Zu sehen waren nur vereinzelte Spaziergänger und wenige Velofahrer. Zum wenig frequentierten Stauseedamm beigetragen haben dürfte, dass die Anrainergemeinden grosse Parkplätze in der Nähe gesperrt haben. An weiteren Parkplätzen in etwas weiterer Entfernung, teilweise nicht in Besitz der Gemeinden, standen nur sehr wenige Autos. 

Offenbar nehmen die Menschen den Aufruf von Bundesrat und Behörden ernst, sich nicht an beliebte Ausflugsorte zu begeben. 

Letztes Wochenende waren noch deutlich mehr Personen hierhergekommen. Ausflügler aus der ganzen Schweiz reisten zum künstlichen See oberhalb des Wasserkraftwerks Klingnau. Er ist etwa bei Vogelkundlern sehr beliebt. Die Aare fliesst nur wenig später flussabwärts in Koblenz in den Rhein. (pz)

11. April: 878 Corona-Fälle im Aargau

Im Kanton Aargau verzeichnet der Krisenstab seit dem Ausbruch der Pandemie insgesamt 878 bestätigte Corona-Fälle. Seit Freitag seien 28 Fälle dazugekommen, heisst es im neusten Lagebulletin. Die Zahl der Verstorbenen stieg seit Donnerstag um eine Person auf total 18. 76 Personen sind zurzeit im Spital. Davon werden 23 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon 21 Personen künstlich beatmet werden müssen. 6 Personen befinden sich auf der Überwachungsstation. Der Kantonsärztliche Dienst schätzt, dass rund 300 Personen geheilt sind.

Der Trend im Kanton zeigt gemäss Mitteilung weiterhin steigende Zahlen. Zudem sei die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch. Der Kanton geht davon aus, dass mit weiteren Todesfällen gerechnet werden muss. (mwa)

11. April: Aargauer geniessen das schöne Wetter am Osterwochenende und blicken positiv in die Zukunft

Mit gutem Mut durch die Corona-Krise

Mit gutem Mut durch die Corona-Krise

Rund um den Globus erleben Menschen wegen der Pandemie gerade eine schwierige Zeit. Doch trotz der Krise gibt es viele Gründe, um glücklich und positiv gestimmt zu sein. Das sonnige Osterwochenende bietet dazu allen Anlass.

«Positives Denken ist wichtig in dieser Zeit», so sagt Glücksforscher Mathias Binswanger gegenüber TeleM1. Das scheint den meisten Aargauerinnen und Aargauern zu gelingen. Sie geniessen das sommerliche Wetter, um mal wieder spazieren zu gehen und abzuschalten. 

Was wird von Corona bleiben, wenn die Zeit der besonderen Massnahmen um ist? Manche hoffen, dass die Gesundheit wieder ins Zentrum rücken wird, andere denken es wird sich langfristig nichts verändern. Einige befürchten gar, dass «die Menschen komplett durchdrehen und gleich doppelt so viel verreisen, um die Zeit zu kompensieren, in der wir nichts tun durften». (mma)

10. April: Gärtnereien bitten um einen Notfonds

Der Verband Jardin Suisse wendet sich in einem Brief an die Aargauer Regierung. Man produziere Zierpflanzen, Schnittblumen, Gehölze, Stauden, Gemüsesetzlinge, Kräuter usw. Gärtnereien machen über 50 Prozent des Umsatzes im Frühjahr. Sofern die verderblichen Produkte nicht verkauft werden können, werden sie «als einzige Branche einen grossen Teil oder gar das ganze Warenlager vernichten müssen», heisst es. Sie wollen gewisse verderbliche Sachen wieder verkaufen können, ersuchen um einen Notfonds und erweiterte Kreditmöglichkeiten: «Ohne weitere Massnahmen werden rund 50 Prozent der Betriebe innerhalb der nächsten Monate vom Markt verschwinden.» Sie verstehe nicht, weshalb das BAG diese Massnahme nicht anpasst, sagt dazu CVP-Nationalrätin Marianne Binder: «Da entstehen ohne Not Millionenverluste.» (mku)

10. April:  Lockdown hinterlässt deutliche Spuren: Wirtschaftsleistung im Aargau um einen Viertel tiefer

Der neuste Aargauer Konjunkturbarometer der Aargauischen Kantonalbank (AKB) und von Aargau Services Standortförderung sinkt Anfang April gegenüber dem Vormonat von schon tiefen 85,7 um unglaubliche 24,4 auf 61,3 Punkte. Der schweizerische Index sank sogar noch etwas stärker, nämlich um 29,8 auf 61,5 Punkte. Zur Veranschaulichung: Der langjährige Durchschnitt ist 100. Man kann es noch anders sagen: Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres sinkt der Index sogar um 38 Prozent (die Grafik veranschaulicht diesen Sturz).

Das Barometer bildet die Folgen der Coronakrise und der damit verbundenen Massnahmen für die Wirtschaft gut ab. Wenn das Shopping-Erlebnis auf den Lebensmitteleinkauf und Pharmazeutika reduziert werde, alle Restaurants geschlossen seien und ein Veranstaltungsverbot gelte, lägen die Konsequenzen für die Wirtschaft auf der Hand, sagt Marcel Koller, Chefökonom der AKB.

10. April: Nach der SVP fordert nun auch die CVP Aargau eine Lockerung der Massnahmen

Die CVP Aargau zeigt sich guten Mutes über die Ankündigung des Bundes die strikten Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus auf Ende April zu lockern. Allerdings sieht sie schon jetzt Handlungsbedarf.

«Beim angekündigten schrittweisen Ausstieg ist die CVP der Meinung, dass es Massnahmen gibt, welche nun geplant und aufgenommen werden müssen und teilweise auch jetzt schon umgesetzt», heisst es in einer Medienmitteilung der Aargauer CVP am Donnerstag. Mehr dazu lesen Sie hier.

10. April: Eklat vor dem Suhre Park: Aber nicht wegen Social Distancing

Am Donnerstag kam es vor dem Einkaufszentrum in Suhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Paaren, so berichtet der «Blick» am Freitagmorgen. Wie die Aargauer Staatsanwaltschaft später berichtigte, hatte der Vorfall aber nichts mit den Massnahmen zum Schutz vor Corona zu tun. Aufgrund eines Videos verbreitete sich heute morgen in den Medien die Meldung, dass es zum Streit zwischen zwei Paaren gekommen sei, weil eine der Frauen das Social Distancing nicht eingehalten hätte. Laut Aargauer Staatsanwaltschaft steckt hinter dem Konflikt allerdings ein anderer Zwist, wie Mediensprecher Alex Dutler gegenüber watson sagte: «Zu der Auseinandersetzung ist es wegen vorher bestehender Differenzen gekommen, der Vorfall hat nichts mit dem Corona-Virus und den entsprechenden Social-Distancing-Regeln zu tun.»

Drei Personen wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung wegen Raufhandels eingeleitet.

10. April: Aargauer Unternehmen plangen auf Lockerung der Corona-Massnahmen

Lockerung der Massnahmen: Wer darf wieder öffnen?

Lockerung der Massnahmen: Wer darf wieder öffnen?

Der Barista-Shop am Aarauer Bahnhof hat geschlossen. Obwohl es mit einem Take-Away-Angebot den Vorgaben des Bundes gerecht würde, hat sich Geschäftsführer Philippe Gacond dazu entschlossen nicht unnötig Kunden in den Laden zu locken. Die Hoffnung dahinter ist, die Krise möglichst schnell zu überwinden.

Trotzdem hofft der Chef des Cafés nun auf eine teilweise Lockerung der Massnahmen: «Vielleicht könnte man die Sitzplätze weglassen oder den Abstand von zwei Metern geltend machen. So könnte man irgendwie langsam und schrittweise wieder anfangen.»

Auch die Ballettlehrerin Juliette Porchet hofft auf eine baldige Lockerung der Massnahmen, damit sie den Kindern den Tanz wieder im Studio beibringen kann und nicht mehr auch die aufwendigen Videoaufzeichnungen zurückgreifen muss. Sie macht sich Sorgen, ihre jungen Schülerinnen und Schüler so nicht «bei der Stange» behalten zu können: «Die Kinder vermissen mich, das schreiben sie mir auch.»

Der Bundesrat hat diese Woche eine Lockerung der Massnahmen auf Ende April gesetzt. Wie das genau aussehen wird, ist aber noch nicht klar.

9. April: Ein weiterer Todesfall, 22 Intensivpatienten

Am Mittwoch schien es, als würde die Zahl der Coronapatienten in Aargauer Spitälern markant sinken. Nur noch 56 hospitalisierte Personen meldete der Kanton – doch die Zahl war falsch. Am Donnerstag teilte der Krisenstab dann mit, tatsächlich seien 79 Personen mit Covid-Erkrankung im Spital gewesen. Am Donnerstag stieg die Zahl auf 87, das ist der höchste Wert dieser Woche. Davon lagen 22 auf der Intensivstation, 21 wurden beatmet.

Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden im Aargau total 822 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind laut dem kantonsärztlichen Dienst bisher 250 geheilt, derzeit leiden also noch 572 Menschen an Corona. Bisher sind 17 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und damit eine Person mehr als am Vortag.

Auf der Plattform www.ag.ch/helfen sind weitere zehn Hilfsangebote eingegangen. Damit sind es mittlerweile insgesamt 404. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat Stand Mittwoch 9144 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 126'620 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Rund 400 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. 122 Stellensuchende meldeten sich neu an. Seit dem 13.3., also zu Beginn des Notzustandes, sind es total 3626.

9. April: Musig i de Altstadt gibt es erst wieder nächstes Jahr

Die fehlende Planungssicherheit wegen Corona und die ebenfalls wegen der Pandemie eingeschränkten Möglichkeiten, Sponsoren zu akquirieren, haben das OK bewogen, das Festival, das am 28. und 29. August hätte stattfinden sollen, abzusagen. 2021 sollen die Gassen wieder erklingen: am 27. und 28. August. (uhg)

9. April: Menziken sagt Jubiläums-Festakte ab

Nette Geste: Der Menziker Ammann Erich Bruderer verteilt Osterhasen im Rahmen von 975 Jahre Menziken.

Nette Geste: Der Menziker Ammann Erich Bruderer verteilt Osterhasen im Rahmen von 975 Jahre Menziken.

Menziken teilt das Schicksal vieler Aargauer Gemeinden, die diesen Frühling Festivitäten geplant hatten: Bis Mitte Mai sind alle Festaktivitäten, die während des Jahres im Zusammenhang mit dem 975-Jahr-Jubiläum stattgefunden hätten, wegen Corona abgesagt. Nette Gesten sind jedoch frei von Ansteckungsgefahr. Das sagten sich das Fest-OK und viele freiwillige Helfer (unter ihnen der Menziker Ammann Erich Bruderer), die in diesen Tagen Schoggihasen in die Briefkästen verteilen. (flu)

9. April: Asylbewerber mit Corona infiziert

Ein Bewohner der kantonalen Asylunterkunft Torfeld in Buchs ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das zuständige Departement auf Anfrage sagt, sei er umgehend innerhalb der Unterkunft isoliert worden. Der Krankheitsverlauf sei mild, die Quarantäne könne bald aufgehoben werden. Es sei der einzige Fall im Torfeld. Bereits bekannt war, dass sich ein Bewohner der nahegelegenen Asylunterkunft Suhr infiziert hatte. (nro)

9. April: Platz um die Linner Linde gesperrt

Vorläufig gibt es keine Treffen mehr im Schatten der mächtigen Linde: Der Platz ist abgesperrt.

Vorläufig gibt es keine Treffen mehr im Schatten der mächtigen Linde: Der Platz ist abgesperrt.

«Ansammlungen von mehr als fünf Personen sind ab sofort verboten», steht in roter Schrift auf dem laminierten Blatt, das die Plastikband-Absperrung um den wohl bekanntesten Baum der Schweiz ziert. Der Gemeinderat Bözberg fordert die Besucher der Linner Linde zur strikten Einhaltung dieser Massnahme auf. Spaziergängern und Velofahrern, die sich ausruhen und die wunderschöne Aussicht geniessen möchten, bleibt also nichts anderes übrig, als sich ins Gras zu setzen. Der angrenzende Parkplatz ist befahrbar, er dient dem Bus zusätzlich als Wendeplatz.

8. April: 788 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – Kanton warnt vor Menschenansammlungen in Parks oder an Gewässern 

Im Kanton Aargau liegen derzeit 788 bestätigte Corona-Fälle vor, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervorgeht. Das sind 28 Fälle mehr als am Dienstag. Die Zahl der Todesopfer blieb unverändert bei 16. Mit weiteren Fällen müsse jedoch gerechnet werden.

56 Personen befinden sich zurzeit im Spital. Am Vortag waren es noch 84 Personen. Auf Intensivstationen liegen 23 Patienten. Sie müssen alle beatmet werden. 

Laut einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 220 Personen als geheilt. Dennoch der Trend weiterhin ansteigende Fallzahlen. Zudem sei die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch. Es müsse weiterhin mit krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden. 

Der Kanton fordert die Bevölkerung weiterhin dazu auf, sich auch über die Osterfeiertage an die Vorgaben der Behörden zu halten. Andernfalls könnten die Fallzahlen in den darauf folgenden Wochen wieder ansteigen. Das sehr schöne Wetter locke die Bevölkerung vermehrt nach draussen. Es sei damit nicht auszuschliessen, dass es zu Menschenansammlungen in Parks oder an Gewässern kommen kann.

Auf der Plattform www.ag.ch/helfen sind mittlerweile 394 Hilfsangebote eingegangen (20 mehr gegen- über Vortag).

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 8862 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 123'756 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Rund 600 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es wurden 206 Neuanmeldungen von Stellensuchenden registriert (Total 3504 seit 13.03.2020).

8. April: Parkplätze am Klingnauer Stausee werden gesperrt

Zum Osterwochenende werden auch am Naturparadies Klingnauer Stausee die Parkplätze gesperrt. Das teilt das Regionale Führungsorgan (RFO) Zurzibiet auf Facebook mit. "Um Menschenansammlungen am Klingnauer Stausee über das Osterwochenende zu vermeiden, werden die Parkplätze rund um den Stausee abgesperrt." Die Sperrung werde in Absprache mit den umliegenden Gemeinden durchgeführt. Das sind Klingnau, Koblenz, Leuggern, Böttstein und Döttingen.

Die Regionalpolizei Zurzibiet wird Kontrollen durchführen. Am letzten Wochenende kamen Ausflügler aus der ganzen Schweiz, sagt Kommandant René Lippuner der AZ. (pz)

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8. April: Fast alle Parkplätze am Hallwilersee gesperrt – um Oster-Ausflügler fernzuhalten

Die Gemeinden rund um den Hallwilersee befürchten, dass die Ausgangsbeschränkungen am kommenden Osterwochenende nicht eingehalten werden. Drei Viertel der Parkplätze am See wurden bereits gesperrt.
«Wir reduzieren das Angebot, sodass wir nur noch Notparkplätze haben», sagt der Meisterschwander Gemeindepräsident Ueli Haller zu Tele M1.

Er und die Regionalpolizei haben entschieden, das Parkplatzangebot auf Ostern hin zu minimieren. Alle Gemeinden rund um den See machen mit. Am Dienstag hat man erste Absperrungen aufgestellt. Drei Viertel aller Parkplätze stehen bereits nicht mehr zur Verfügung. Die Gemeinden empfehlen, den See ganz zu meiden.

Fast alle Parkplätze am Hallwilersee vor Ostern gesperrt

Fast alle Parkplätze werden am Hallwilersee vor Ostern gesperrt – so berichtet Tele M1.

8. April: Grillplätze in Aarau gesperrt – keine weiteren Massnahmen geplant

Die Stadt Aarau liess schon vor zwei Wochen alle Grillstellen absperren. «Letzte Woche haben wir an neuralgischen Punkten nochmals Plakate aufgestellt», sagt Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker. Mit der Stadtpolizei seien knapp 30 Hotspots definiert worden, die bei der Patrouille regelmässig kontrolliert werden – am Wald, an der Aare, beim Wildpark Roggenhausen oder auch mitten im Siedlungsgebiet.

Hilfiker ist aber bisher grundsätzlich zufrieden: «Am letzten Wochenende hat die Stadtpolizei zwar über 60 Kontrollen durchgeführt und zahlreiche Leute angesprochen, es musste aber niemand gebüsst werden. Auch ich beobachte: Es hat zwar an gewissen Orten mehr Leute als sonst, sie verteilen sich aber gut und halten die Abstandsregeln ein.» Für das Osterwochenende seien keine weiterführenden Massnahmen geplant. (nro)

7. April: Deutlich mehr Arbeitslose wegen der Coronakrise

Im Kanton Aargau ist die Arbeitslosigkeit wegen der Coronakrise deutlich gestiegen. Die Quote erhöhte sich um 0,3 Punkte auf 3,0% und liegt damit über dem Schweizer Durchschnitt von 2,9%. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 1027 Personen. Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende März im Aargau insgesamt 11396 Personen als arbeitslos gemeldet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte.

Die Zahl der Stellensuchenden nahm um 1840 auf 17837 Personen zu. Im März haben sich 3682 Personen bei den RAV als stellensuchend gemeldet, der weitaus grösste Teil davon nach dem 13. März. Abgemeldet wurden im letzten Monat 1846 Personen.

Die Kurzarbeit ist wegen der Covid- 19-Pandemie auf einem noch nie dagewesenen Stand. Per 3. April wurden 8043 Bewilligungen erteilt. Noch hängig sind rund 1800 Anträge. Von der Kurzarbeit im Kanton Aargau sind derzeit 113867 Personen betroffen. Am meisten Anmeldungen liegen rund 15% für das Gastgewerbe vor. Es folgen der Detailhandel und das Gesundheits-/Sozialwesen mit jeweils 10%, das Baugewerbe mit 9% und der Grosshandel mit 8% sowie Motorfahrzeuge (Handel, Reparatur) mit 7%. Zudem gingen zahlreiche Anmeldungen aus mehreren Dienstleistungssektoren ein (20%).

Seit Anfang April bearbeiten die Arbeitslosenkassen des Kantons die von den Firmen eingereichten Anträge und Abrechnungen von Kurzarbeitsentschädigungen und nehmen Auszahlungen vor. Wegen der hohen Zahl betroffener Unternehmungen werde es etwas Zeit brauchen, bis alle Zahlungen ausgelöst werden könnten, hält das Amt für Wirtschaft und Arbeit fest.

Da die Arbeitssuche auf Grund der Covid-19-Pandemie erschwert ist, hat das Staatssekretariat für Wirtschaft für Stellensuchende Erleichterungen eingeführt. So erhalten alle im März oder später beim RAV gemeldeten Stellensuchenden zusätzliche Taggelder für die Dauer der ausserordentlichen Situation. Analog dazu wird die Rahmenfrist verlängert. Auch Stellensuchende, die im März ausgesteuert wurden, werden berücksichtigt. (sda/az)

7. April: Drei weitere Corona-Todesfälle im Aargau

Die Zahl der Personen, die im Kanton Aargau wegen des Coronavirus gestorben sind, steigt auf 16. Das sind drei mehr als am Montag. Das teilt der Kanton Aargau im neuen Lage-Bulletin mit.   

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt auf 769, was 33 mehr als gestern sind. 84 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 25 Personen auf Intensivstationen behandelt. Alle diese 25 Personen müssen künstlich beatmet werden, heisst es im Bulletin weiter.

Der Trend steigender Fallzahlen hält damit an. "Zudem ist die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch", schreibt der Kanton. 

Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 170 Personen als geheilt. Auf der Plattform "Aargauerinnen und Aargauer helfen" sind mittlerweile 364 Hilfsangebote eingegangen, also 25 mehr als gestern Montag.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 8587 Anträge für Kurzarbeit bewilligt. Damit sind 121’096 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Rund 900 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Der Kanton hat 177 Neuanmeldungen von Stellensuchenden registriert, was einem Total von  3282 seit dem 13. März 2020 entspricht. (pz)

7. April: Entsorgungsplatz Untersiggenthal ab sofort am Samstag geschlossen

Wegen des Coronavirus muss auch die Gemeindeverwaltung Untersiggenthal Ressourcen sparen und will ihr Personal schützen, das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde hervor. Aus diesem Grund könne aktuell der Entsorgungsplatz an der Schulstrasse am Samstag nicht geöffnet werden. Die Gemeinde bittet die Einwohner, die Entsorgungsstelle am Montag und am Mittwoch zu nutzen.

Auch kritisiert die Gemeinde das Verhalten einiger Anwohnerinnen und Anwohner, die ihren Abfall über das vergangene Wochenende vor den geschlossenen Toren des Entsorgungsplatz entsorgt haben. Dies sei rücksichtslos nicht akzeptabel und sei strafbar, lässt sich die Verwaltung zitieren.

7. April: Hypi führt Geister-GV durch und hält an Dividende fest

Wir bereits andere Geldinstitute führt auch die einzige börsenkotierte Aargauer Bank, die Hypi Lenzburg, eine Geister-GV durch. Damit entfällt einer der wichtigsten gesellschaftlichen Anlässe – es kommen jeweils um die 1000 Personen – im Leben der Stadt Lenzburg. Die Geister-GV findet am Mittwoch, 13. Mai, ab 9 Uhr in den Räumen der Hypothekarbank Lenzburg statt. Aktionäre sind nicht zugelassen. Sie können ihre Rechte ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter ausüben.

In den letzten Tagen wurde immer wieder diskutiert, ob Banken, vor allem die ganz Grossen, angesichts der Herausforderungen wegen Corona ihre Dividenden nicht auszahlen sollen. Hier hat der Verwaltungsrat der Hypi eine klare Haltung: «Er hält am bereits kommunizierten Gewinnverwendungsantrag fest», heisst es in einer Medienmitteilung. «Das heisst, die Dividende wird unverändert mit 110 Franken pro Aktie beantragt.» (uhg)

6. April: 13. Todesopfer – Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 727

Wie der Kanton Aargau in seinem Lagebulletin vom Montagnachmittag schreibt, liegen im Aargau zurzeit 727 bestätigte Fälle vor. Das sind 101 Infektionen mehr als am Freitag. 82 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 25 Personen auf Intensivstationen behandelt. 24 davon müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind im Kanton 13 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Mit Infektionen und Todesfällen muss gemäss der kantonalen Behörden gerechnet werden.

Auch hat der Kanton neue Zahlen zur Kurzarbeit veröffentlicht. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 8043 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 113'867 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon betroffen sind. Am Freitag waren es 7249 Anträge für 100’785 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Rund 1800 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Am Freitag waren es 2800. 

6. April: Polizei spricht Dutzende Bussen aus 

Bei der Durchsetzung des Ansammlungsverbots im öffentlichen Raum haben die Kantonspolizei Aargau und die Regionalpolizeien am Wochenende viele Verwarnungen und mehrere Dutzend Bussen (100 Franken) ausgesprochen. Auch Verkaufsgeschäfte wurden verwarnt, teilte die Kantonspolizei mit.

In der Nacht auf Sonntag musste die Kantonspolizei gemäss eigenen Angaben vom Montag zur Autobahnraststätte A1 in Würenlos ausrücken. Dort hielten sich kurz nach Mitternacht rund 300 Personen auf. Der Rastplatz musste für mehr als 45 Minuten geschlossen werden.

Seit Freitagmittag haben die Aargauer Polizeikorps  die Kontrolltätigkeit auf öffentlichen Plätzen verstärkt, um die Vorschriften der «Covid-19-Verordnung» konsequent durchzusetzen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bei mehreren hundert Personenkontakten im öffentlichen Raum seien sehr viele Verwarnungen und einige Wegweisungen ausgesprochen worden. Weil vornehmlich jugendliche Gruppierungen klar gegen die Bestimmungen vorstossen hätten, seien mehrere Dutzend Ordnungsbussen ausgestellt werden.

Das Verbot von Ansammlungen von mehr als fünf Personen bezieht sich insbesondere auf öffentliche Plätze, Spazierwege und Parkanlagen. Bei Versammlungen von unter fünf Personen soll gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten werden.

Die Kantonspolizei sprach bei den Kontrollen von Gewerbebetrieben und Verkaufsgeschäften mehrere Verwarnungen und einzelne Verzeigungen aus. (sda/az) 

6. April: Aargauer Starkoch verwandelt New Yorker Luxusrestaurant in Suppenküche

Das New Yorker Luxusrestaurant «Eleven Madison Park» des Schweizer Starkochs Daniel Humm wird in der Corona-Krise zur Suppenküche. Zusammen mit einer Wohltätigkeitsorganisation sollen bis zu 3000 Mahlzeiten pro Tag gekocht und dann gegen einen geringen Preis an Bedürftige gegeben werden, teilte Humm per Instagram mit.

«Diese Stadt hat mir alles gegeben, also wollte ich eine Art und Weise finden, mit der ich zurückgeben kann», sagte Humm der «New York Times». Sein Luxusrestaurant mitten in Manhattan, das bereits zahlreiche kulinarische Auszeichnungen gewonnen hat und zu den besten Restaurants der Welt gezählt wird, hatte zuvor wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen. (dpa) 

6. April: Im Moment gibt es kaum neue Masken bei Aargauer Apotheken – der Nachschub ist zu teuer

Keine einzige von mehreren angefragten Aargauer Apotheken hat momentan noch Masken auf Lager. Dabei sei es grundsätzlich nicht unmöglich, an Nachschub zu kommen, sagt Lukas Korner, Präsident des Aargauer Apothekerverbandes: «Das Problem ist: Woher bekomme ich Masken zu einem normalen Preis?»

Die Preise haben sich mit der gestiegenen Nachfrage vervielfacht. Kosten solche Masken normalerweise einige Rappen, werden sie jetzt von manchen Herstellern für mehrere Franken verkauft. Diesen Wucher wolle man nicht mitmachen, so Korner. Man warte lieber, bis wieder genügend Masken vorhanden sind, um diese dann zu normalen Preisen anbieten zu können.

Er ist zuversichtlich, dass dies bald der Fall sein wird. So haben zahlreiche Schweizer Firmen, vom Storen- bis zum Unterhosenhersteller, angekündet, die Produktion von Masken aufzunehmen. So auch das Rothrister Unternehmen Wernli AG: Bis zu 140'000 Masken will man bald täglich herstellen können. 

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Vorsicht beim Schutzmasken-Kauf

TeleM1-Bericht: Vorsicht beim Schutzmasken-Kauf – es droht der grosse Bschiss

  

6. April: Lebensmittel-Abgabe: Viele Helfer gehören zur Risikogruppe

Die Lebensmittelabgabe ist mit der Krise schwieriger geworden. Ein Grossteil der Freiwilligen fällt aus, weil sie zur Risikogruppe gehören. Aber das ist nicht das grösste Problem. 40 Prozent aller Verteilstellen mussten wegen der Verordnungen schliessen. 

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6. April: Im Moment gibt es kaum neue Masken – der Nachschub ist zu teuer

Atemschutzmasken sind rar, die Lager von Aargauer Apotheken leer. Nachschub gäbe es theoretisch, der ist aber zu teuer. Die Preise haben sich mit der gestiegenen Nachfrage vervielfacht. Kosten solche Masken normalerweise einige Rappen, werden sie jetzt von manchen Herstellern für mehrere Franken verkauft. 

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5. April: Neun Angestellte im Alterszentrum Blumenheim positiv auf Corona

«Die ersten vier Testergebnisse auf Covid-19 waren negativ. Am Samstag, 21. März kam jedoch das erste positive Testergebnis einer Mitarbeiterin», sagt Zentrumsleiterin Irma Jordi. Zur eigenen Sicherheit seien alle Bewohner isoliert worden. Den ganzen Bericht finden Sie hier.

4. April: Junge Aargauer Wachtmeister vor Tessin-Einsatz

Tausende Armeeangehörige stehen wegen der Coronakrise im ganzen Land im Einsatz. Die Spitalbataillone posten auf Facebook diverse Bilder und Videos von ihren Einsätzen. So auch das Spitalbataillon 5, dem der junge Aargauer Wachtmeister Fabian Reiser angehört. Für ihn und einigen seiner Kameraden "beginnt schon bald der Einsatz im Tessin", ist dort zu lesen. Es sei ein "Hilfseinsatz zu Gunsten der zivilen Einsatzkräfte", sagt der junge Aargauer in einem kurzen Video. Den genauen Auftrag kenne er noch nicht. (pz)

3. April: Regionalpolizei Zurzibiet richtet Appell an Bevölkerung – sie wird am Wochenende stark präsent sein

Wie die Kantonspolizei richtet auch die Regionalpolizei Zurzibiet heute einen Appell an die Bevölkerung: "Auch wenn das Wochenende schönes Wetter verspricht, bitten wir hiermit alle eindringlich, zu Hause zu bleiben!"

Die Regionalpolizei bittet, insbesondere auf Spaziergänge am Klingnauer Stausee und Treffen an Grill- und Feuerstellen, in Parks und Sportanlagen zu verzichten. Und sie kündigt Kontrollen an. "Wir werden über das Wochenende stark präsent sein und Fehlbare zur Rechenschaft ziehen! Ab 20 Uhr ist jeder Aufenthalt in solchen Anlagen verboten und strafbar!", schreibt sie unmissverständlich. Bei Fehlverhalten drohen Bussen in Höhe von 100 Franken.

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3. April: Corona-Rückfall: Regierungsrat Urs Hofmann im Spital

Vor knapp zwei Wochen, am 23. März, wurde Regierungsrat Urs Hofmann positiv auf das Coronavirus getestet. Zuerst lag er mit Fieber und weiteren Symptomen zu Hause, am vergangenen Wochenende ging es ihm dann etwas besser. Doch nun liegt der 63-Jährige nach einem Rückfall im Spital, wie die Staatskanzlei am Freitagnachmittag mitteilt.

«Geschwächt durch die Infektion mit dem Coronavirus (Covid-19) musste sich Regierungsrat Urs Hofmann am Freitag hospitalisieren lassen», heisst es in der Mitteilung. Zudem sei auch Regierungssprecher Peter Buri, der einen Tag nach Hofmann positiv getestet worden war, in Spitalpflege. Buri habe einen Rückfall erlitten, teilt die Staatskanzlei mit.

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3. April: Nach Oberst Wicki erkrankt auch Oberst Stäuble am Coronavirus

Die Liste der prominenten Coronapatienten im Aargau wird länger: Am Mittwoch wurde die Infektion von Oberst Dieter Wicki bekannt, dem Chef des Kantonalen Führungsstabes und Leiter der Taskforce Coronavirus. Und nun ist auch Wickis Stellvertreter Nummer 1, Oberst Rolf Stäuble, erkrankt. Das bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht, ebenfalls ein Stellvertreter Wickis, der nun die Taskforce Coronavirus vorübergehend leitet. Stäuble sei am Mittwochabend positiv getestet worden und nun zu Hause in Quarantäne.

3. April: Infektionen im Kanton steigen auf 626

In seinem Lagebulletin hat der Kanton Aargau am Freitag mitgeteilt, dass derzeit 626 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen vorliegen. Dies entspricht einer Zunahme von 34 Fällen gegenüber dem Vortag.

100 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 27 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon 26 Personen künstlich beatmet werden müssen. Bei den Todesfällen hat es keine Veränderungen gegeben. Bisher sind 12 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

3. April: Busse für Einkaufstouristen

Deutsche mit Schweizer Wohnort können nach wie vor nach Deutschland und zurückfahren. Da würde sich natürlich die Möglicheit zum günstigen Einkaufen anbieten. Doch eine Recherche der Aargauer Zeitung zeigt: Der Bund hat nun mittels Verschärfung der Corona-Massnahmen reagiert. Deutsche (auch Franzosen, Österreicher oder Italiener in deren Heimatländern) können, wenn sich nach dem Einkauf zurückkehren, eben dafür gebüsst werden. Sie dürfen ihre Waren nicht in die Schweiz mitnehmen. Und in Deutschland müssen sie, falls sie in diesen Corona-Zeiten beim Einkaufen erwischt werden, mit einer happigen Busse rechnen.  

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3. April: Kapo mit Aufruf an die Bevölkerung

Zum Wochenende wird schönes Wetter erwartet. Am Hallwilersee etwa könnte es zu einem Ansturm kommen - was die Ansteckung mit dem Coronavirus untereinander befördern dürfte. Die Aargauer Kantonspolizei gibt Gegensteuer und ruft die Bevölkerung auf den Sozialen Medien dazu auf, beliebte Ausflugsziele und Menschenansammlungen zu meiden. Die Polizei kündigt auch gezielte Kontrollen an, wie folgender Tweet zeigt:

2. April: Fast 600 Fälle im Aargau

Der Kanton Aargau meldet am Donnerstag 592 bestätigte Corona-Fälle. Das sind 43 mehr als am Mittwoch. 94 Personen sind zurzeit im Spital. Davon werden 27 auf Intensivstationen behandelt, wovon alle künstlich beatmet werden müssen. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 1 auf 12. Um was für eine Person es sich beim jüngsten Todesfall handelt, teilte der Kantonale Führungsstab nicht mit. (mwa)

2. April: Aargauer Regierung verlängert Steuererklärungs-Frist

Die Aargauer Regierung streckt die Frist zur Einreichung der Steuererklärung. Unselbstständig Erwerbende müssen diese neu bis am 30. Juni 2020 abgeben. Für selbständig Erwerbende, juristische Personen und Landwirtschaftsbetriebe reicht die Frist bis am 30. September 2020. Ein Gesuch um Fristerstreckung ist nicht nötig. Ausserdem verfügt die Regierung einen Mahn- und Betreibungsstopp für Steuerforderungen bis zum 30. Juni. Die Steuerbehörden erheben vom 1. März bis 31. Dezember 2020 bei verspäteter Zahlung keine Verzugszinsen.

Der Regierungsrat hat diese und weitere Beschlüsse in einer Sonderverordnung geregelt. Sie sollen Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie sozialen Notständen infolge des Coronavirus vorbeugen, heisst es in einer Mitteilung. (mwa)

2. April: Spitäler erhalten wichtige Anlagen aus dem Aargau

Die Firma Busch AG aus Magden hat innerhalb einer Woche zwei Schweizer Krankenhäuser mit zusätzlichen Vakuumsystemen ausgerüstet. Das St. Claraspital in Basel sowie die Rehaklinik Zihlschlacht im Kanton Thurgau wurden von dem Unternehmen mit je einem Vakuumsystem beliefert. Die Vakuumsysteme wurden sofort installiert und sind betriebsbereit. In beiden Fällen werden die Vakuumsysteme zur Erweiterung der bestehenden Vakuumversorgung verwendet, um einen weiteren Ansturm an Corona-Intensivpatienten zu stemmen. Die Vakuumsysteme versorgen in den jeweiligen Spitälern die Intensivstationen und Operationssäle mit dem nötigen Unterdruck, damit Körpersekrete abgesaugt werden können. Noch in dieser Woche sollen weitere Krankenhäuser in Genf und Basel mit ähnlichen Vakuumsystemen
beliefert werden. (az)

1. April: Schon wieder Stau in Koblenz

Vor dem Grenzübergang Koblenz-Waldshut staute sich der Verkehr auch heute Mittwoch wieder – und das in alle drei Richtungen Bad Zurzach, Klingnau und Leibstadt. Bereits um 15.30 Uhr lagen Verkehrsprobleme vor - im Dorf Koblenz stand eine Kolonne. Gegen 19 Uhr waren die Probleme wieder aus der Welt. 

In der letzten Woche hatte sich die Stauproblematik am Grenzübergang zwar entschärft. Doch seit gestern Montag verkehren zwischen Waldshut und Koblenz keine Züge mehr. Das könnte mit ein Grund für die erneuten Verkehrsbehinderungen sein. Problematisch sind die Staus wegen der deutschen Grenzgänger, die in grosser Zahl im AKW Leibstadt und in Aargauer Spitälern arbeiten. 

Zu einem extrem langen Stau kam es am Montag vor zwei Wochen, als Deutschland viele Grenzübergänge zur Schweiz schloss und auch nur noch Fahrzeuge von Grenzgängern oder des Warenverkehrs passieren liess (siehe Video unten). (pz)

1. April: Neu 549 Corona-Fälle, 27 werden künstlich beatmet

Aktuell, Stand Mittwoch, gibt es 549 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – 50 mehr als am Vortag. 94 befinden sich zurzeit im Spital. 27 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, alle müssen künstlich beatmet werden.

Die Zahl der Todesfälle bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert: Bislang sind im Aargau 11 Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (sam)

1. April: Positiv getesteter Regierungsrat Hofmann leidet unter hartnäckigen Symptomen

Sowohl Regierungsrat Urs Hofmann wie auch Landammann Markus Dieth wurden vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet und sind seither in Quarantäne. Während sich Dieth bereits auf dem Weg der Besserung befindet, leidet Hofmann nach wie vor unter hartnäckigen Symptomen. Unter anderem Fieber, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Dennoch nahm Hofmann an der wöchentlichen Regierungssitzung am Mittwoch teil. Diese wird seit vergangener Woche per Telefonkonferenz abgehalten.

"Landstatthalter Stephan Attiger, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrat Jean-Pierre Gallati erfreuen sich eines guten Gesundheitszustands und weisen keine Symptome auf", teilt der Kanton weiter mit. Sie würden teilweise von zuhause aus im Homeoffice oder dann grösstenteils in ihren Büros in Aarau arbeiten – "unter strikter Einhaltung der Verhaltensempfehlungen des Kantonsärztlichen Dienstes sowie des Bundesamts für Gesundheit". (sam)

1. April: Oberster Aargauer Bevölkerungsschützer ebenfalls infiziert

Dieter Wicki ist Chef des Kantonalen Führungsstabes.

Dieter Wicki ist Chef des Kantonalen Führungsstabes.

Ausgerechnet die, die sich im Aargau um die Bekämpfung der Coronakrise kümmern, fallen dem Virus reihenweise zum Opfer. Nachdem bereits Erkrankungen von Polizeikommandant Michael Leupold, Regierungsrat Urs Hofmann, Landammann Markus Dieth und Regierungssprecher Peter Buri bekannt geworden waren, hat es nun auch Oberst Dieter Wicki erwischt – den Chef des Kantonalen Führungsstabes und Leiter der Task Force Coronavirus.

Wicki habe «zwei, drei der typischen Coronavirus-Symptome, unter anderem leichtes Fieber» und befinde sich zu Hause in Selbstisolation, sagt Regierungssprecher Buri. Es seien ausserdem drei weitere Mitglieder der rund 25 Personen zählenden Task Force infiziert. Sie alle hätten sich «in den letzten Tagen» angesteckt, es bestehe kein Zusammenhang mit den Fällen im und um den Regierungsrat.

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31. März: Zwei Coronavirus-Fälle in Aargauer Asylunterkünften – ein Flüchtling liegt im Spital

Ein Bewohner der kantonalen Asylunterkunft in Suhr ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jelena Teuscher, die Sprecherin des Departements Gesundheit und Soziales, bestätigt entsprechende Informationen der AZ. Der Mann wird zurzeit im Spital behandelt.

Zudem hat sich eine weitere Person in einer anderen Unterkunft angesteckt. Diese sei jedoch nicht im Spital, sondern innerhalb der Unterkunft in einem Isolationszimmer unter Quarantäne, sagt Teuscher. Es gehe dem Mann den Umständen entsprechend gut, er habe Grippesymptome. (nla)

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31. März – Gesundheitsdirektor Gallati: «Für eine Entwarnung in den Spitälern ist es zu früh»  

Gesundheitsdirektor Gallati: «Für eine Entwarnung in den Spitälern ist es zu früh»

Jean-Pierre Gallati bei Moderator Rolf Cavalli in der Sendung «TalkTäglich». Die wichtigsten Aussagen im Zusammenschnitt.

An einem langen Tisch sassen sich Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati und Moderator Rolf Cavalli beim «TalkTäglich» im Studio von Tele  M1 gegenüber. «Auch ich hatte am Anfang Mühe, die vorgegebene Distanz von zwei Metern zu anderen Menschen einzuhalten», räumte der Regierungsrat ein. Am 13. März stand er bei einer Medienkonferenz neben Polizeikommandant Michael Leupold, der später positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Damals war Leupold laut Gallati noch nicht infiziert, zudem sei die Abstandsregel noch nicht fix vorgeschrieben gewesen. «Aber es hätte auch mich erwischen können», meinte der Gesundheitsdirektor, dessen Regierungskollegen Markus Dieth und Urs Hofmann an Covid-19 erkrankt sind.

Gallati sagte weiter, er fühle sich gesund, allerdings könne niemand sicher wissen, ob er nicht mit dem Corona-Virus infiziert sei. «Wenn man jetzt keine Symptome hat und einen Test macht, wird dieser mit grosser Wahrscheinlichkeit negativ ausfallen, trotzdem können Sie schon angesteckt sein.»

Vor zehn Tagen hatte Gallati vor den Medien davor gewarnt, die Aargauer Spitäler könnten bei einer Corona-Welle überlastet werden. Derzeit sind 25 der total 100 Beatmungsplätze mit Patienten belegt, die Zahl der Erkrankten stieg zuletzt im Aargau eher moderat. «Wenn sich die Kurve so weiter entwickelt, wird das Worst-Case-Szenario nicht eintreten», sagte Gallati. Allerdings sei es für eine Entwarnung noch zu früh, er wolle keine Prognose wagen. (fh)

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31. März: Drei neue Todesfälle im Aargau – jetzt 499 bestätigte Corona-Fälle

Drei weitere Person aus dem Aargau sind an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kanton Aargau bei elf, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des kantonalen Führungsstabs hervorgeht.

Derzeit gibt es 499 bestätigte Corona-Fälle im Aargau. Das sind 18 Personen mehr als am Montag. Nachdem sich Zahl der hospitalisierten Personen über das Wochenende auf knapp hundert Personen verdoppelt hatte, befänden sich derzeit noch 85 Personen im Spital. 25 Personen sind davon auf Intensivstationen und müssen künstlich beatmet werden. Zu den Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, zählen gegenwärtig auch 3 Personen aus dem Elsass sowie 1 Person aus dem Tessin.

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung sind schweizweit bisher 373 Todesfälle in der Schweiz aufgetreten. Seit Montag sind in der Schweiz weitere 78 Menschen verstorben.

Der Trend zeige weiterhin ansteigende Fallzahlen. Zudem sei die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch, heisst es im Lagebulletin. Die Trend-Kurve zeige zwar eine diskrete Abflachung, für eine Prognose sei es jedoch zu früh. Es müsse weiterhin mit krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden.

Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit bewilligte bisher 3997 Anträge für Kurzarbeit. Davon sind 51'288 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Rund 4100 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Die Personalressourcen wurden aufgestockt. (phh/sda)

31. März: Ein Aargauer Todesopfer war 38 Jahre alt

Am Montag teilte der Kanton mit, dass 8 Personen im Aargau verstorben sind. Hatte es in früheren Mitteilungen noch geheissen, alle Patienten seien über 80 Jahre alt, fehlte diese Angabe im Bulletin der Corona-Taskforce vom Montag. Auf Nachfrage präzisiert nun Kantonsärztin Yvonne Hummel: «Die verstorbenen Patienten im Kanton Aargau sind Personen zwischen 38 und 97 Jahren.»

Nun gibt es im Aargau also offenbar auch ein verhältnismässig junges Todesopfer. Die Kantonsärztin sagt allerdings auch: «Alle Patienten wiesen diverse Vorerkrankungen auf und entsprechen in diesem Sinne Risikopatienten.» (nro)

31. März: Aargauer Kuratorium verlangt Förderbeiträge für Kulturschaffende nicht zurück

Die aktuelle Coronakrise stellt die Kunst- und Kulturschaffenden vor existenzielle Herausforderungen. Das Aargauer Kuratorium hat deshalb beschlossen, bereits gesprochene Förderbeiträge für «Vorhaben, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht oder nur teilweise umgesetzt werden können oder konnten», nicht zurückzuverlangen.

Stattdessen müssen die begünstigten Kulturschaffenden eine Schlussabrechnung mit den tatsächlich angefallenen Kosten und den zugesagten Unterstützungsbeiträgen und erfolgten Einnahmen erstellen und bis Ende Jahr einreichen. Weist die Schlussabrechnung keinen Einnahmenüberschuss aus, so wird der bewilligte Beitrag ausbezahlt, beziehungsweise der bereits ausbezahlte Beitrag nicht zurückgefordert. In allen anderen Fällen wird die Geschäftsstelle mit den Beitragsempfängern Kontakt aufnehmen. Das Kuratorium leistet damit für die Kulturschaffenden einen Beitrag zur Abfederung der wirtschaftlichen Konsequenzen der Pandemie.

31. März: Erste Aargauer Spitäler melden Kurzarbeit an – andere könnten folgen

Mitten in der grössten Gesundheitskrise seit Jahrzehnten müssen Arztpraxen, Spitäler und Kliniken Kurzarbeit anmelden. Auch im Aargau. Konkret betroffen sind Bereiche der RehaClinic (Bad Zurzach) sowie aarReha (Schinznach Bad) – und sogar das Kantonsspital Aarau (KSA) inklusive Zofingen. 

Dass die Spitäler im Aargau derzeit halb leer sind, liegt daran, dass sie auf den grossen Corona­ansturm warten. Viele Untersuchungen und Operationen dürfen nicht mehr durchgeführt werden. 

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31. März: Mehrere Coronafälle in Rheinfelder Klinik

Die Coronawelle hat auch die Klinik Schützen in Rheinfelden erreicht. Im stationären Teil der Klinik sind insgesamt sechs Patienten positiv auf das Virus getestet worden. Sie sind allesamt im zur Klinik gehörenden Hotel Schiff untergebracht. Klinik­direktor und Chefarzt Hanspeter Flury bestätigt einen entsprechenden Bericht der «Basler Zeitung». «Eine Patientin musste vor einigen Tagen ins Spital verlegt werden, fünf weisen milde Symptome auf und werden in der Klinik – von anderen Patienten abgeschirmt – weiter behandelt. Eine Person konnte nach Hause in Selbst-Quarantäne entlassen werden», so Flury.

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30. März: Fernunterricht für alle im Aargau ab 20. April

Die Aargauer Schulen machen sich bereit für den Fernunterricht, der nach den Frühlingsferien starten soll. Der Regierungsrat macht zwar Vorgaben, überlässt den Schulen aber die Verantwortung bei der Gestaltung des Unterrichts. 

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30. März: Sportanlagen und Schulareale nachts ab sofort gesperrt

Die Kantonsärztin Yvonne Hummel hat die Schliessung aller Sport-, Freizeit- und Schulanlagen zwischen 20 Uhr und 8 Uhr verfügt. Dies, weil sich letzte Woche Jugendliche in grösseren Gruppen dort aufgehalten hätten, wie der Kanton schreibt. Das Verbot trat am Montagabend in Kraft, es gilt demnach ab sofort. 

30. März 2020: Aargau verzeichnet sprunghaften Anstieg von Corona-Fällen

Wir «schliessen Schul- und Sportanlagen nachts», sagt die Aargauer Kantonsärztin im Beitrag von Tele M1.

30. März: Aargauer Polizeien büssten am Wochenende rund hundert Mal

Im Lagebulletin vom Montag schreibt der Aargauer Kantonale Führungsstab, am vergangenen Wochenende seien «viele Gruppierungen, inkl. Risikogruppen», gebüsst worden. Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeien haben rund hundert Ordnungsbussen ausgesprochen, schreibt Kapo-Mediensprecher Bernhard Graser. Die Gebüssten seien durchwegs jüngere Leute gewesen. Die Angabe im Lagebulletin, wonach auch Risikogruppen betroffen waren, könne die Kantonspolizei nicht bestätigen: «Uns ist nicht bekannt, woher diese Information stammt.» Gruppen habe man an beliebten Treffpunkten im ganzen Kanton angetroffen. (mwa)

30. März: Fünf neue Todesfälle im Aargau – jetzt 481 bestätigte Corona-Fälle

Fünf Person aus dem Aargau sind über das Wochenende an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kanton Aargau bei acht, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervorgeht.

Derzeit gibt es 481 bestätigte Corona-Fälle im Aargau. Das sind 117 Personen mehr als am Freitag. 94 Personen befänden sich zurzeit im Spital. 25 Personen sind auf Intensivstationen, 23 davon müssen künstlich beatmet werden.

30. März 2020: Aargau verzeichnet sprunghaften Anstieg von Corona-Fällen

30. März 2020: Aargau verzeichnet sprunghaften Anstieg von Corona-Fällen

   

Der Kanton Aargau habe bisher zwei Corona-Patienten aus dem Elsass, sowie einen Patienten aus dem Kanton Tessin, übernommen. Die Kapazität des Aargauer Gesundheitswesens sei dadurch nicht ein- geschränkt. Wie der Kantonsärztliche Dienst mitteilt, werde derzeit eine Aufnahme eines dritten Patienten aus dem Elsass geprüft.

Die Aargauer Polizei habe über das Wochenende viele Gruppierungen, inkl. Risikogruppen, gebüsst und weggewiesen, die gegen das Versammlungsverbot verstossen hätten. Vor allem auf Schul- und Sportanlagen seien Personen angetroffen worden, die sich entweder in Gruppen von mehr als 5 Personen oder unter Missachtung der sozialen Distanz sportlich betätigt hätten. Ein wesentlicher Teil dieser Menschenansammlungen habe in den Nachtstunden stattgefunden. Aus diesem Grund hat die Kantonsärztin per sofort die Schliessung aller Sport-, Freizeit- und Schulaussenanlagen in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 08.00 Uhr verfügt. 

Die Polizei gehe weiterhin konsequent gegen Verstösse vor. Ebenso seien Geschäfte, die sich nicht an die Vorgaben des Bundes hielten, verzeigt worden.

30. März: Auf dem Brugger Neumarktplatz sind die Sitzinseln abgeriegelt

Geisterhafte Leere in der Brugger Innenstadt: Rund um den Neumarkt sind die Sitzgelegenheiten abgesperrt

Geisterhafte Leere in der Brugger Innenstadt.

Seit Freitagnachmittag sind sämtliche Sitzgelegenheiten auf dem Neumarktplatz abgesperrt. Noch am Mittag war der Platz bei schönem Wetter gut besucht. Zu gut. «Insbesondere am Freitag und Samstag, als das Wetter wärmer wurde, musste die Polizei vermehrt einschreiten, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden», sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei.

Aufgestellt hat die Gitter die Regionalpolizei Brugg im Auftrag der Kantonspolizei. Punktuelle Wegweisungen seien nicht nachhaltig, so Graser. Freigewordene Sitzplätze würden nach Abzug der Polizei durch andere Personen besetzt. Weitere Massnahmen sind indes nicht geplant: «Solange die Leute die Verhaltensanweisungen befolgen, sieht die Polizei keine Veranlassung für weitere Absperrungen.» (pbr)

30. März: Kritik an Kurzarbeitsplänen der Spitäler

Wegen der Coronakrise müssen die Gesundheitseinrichtungen im Moment auf nicht dringende Eingriffe und Therapien verzichten. Deshalb wird Kurzarbeit auch in Spitälern ein Thema. «Es darf nicht sein, dass die Angestellten im Gesundheitsbereich durch Kurzarbeit benachteiligt werden», kritisiert die Gewerkschaft VPOD Aargau-Solothurn nun in einer Mitteilung. Kurzarbeit bedeute für die Angestellten eine Lohneinbusse, so der VPOD weiter.

30. März: Fernunterricht an Volksschulen auch nach Ferien

Der Fernunterricht an den Aargauer Schulen wird auch nach den Frühlingsferien weitergehen – das Aargauer Bildungsdepartement hält es für sehr wahrscheinlich, dass der Bundesrat das Verbot des Präsenzunterrichts über den 19. April hinaus verlängern wird. Das hat er am Montagmorgen an einer Medienkonferenz mitgeteilt. 

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30. März: Bastelfieber-Shop wird überrannt

William Reinecke machte sich Sorgen, dass er Kurzarbeit anmelden muss. Seine wichtigsten Kunden, wie die Migros oder Coop, stellten ihre Bestellungen ein, seine eigenen Geschäfte musste er schliessen. Doch die Nachfrage in seinem Bastelshop «I AM CREATIVE» in Spreitenbach ist in Zeiten des Coronavirus explosionsartig angestiegen.  

Überstunden stehen an der Tagesordnung, seitdem das Bastelgeschäft dank Coronavirus boomt und die Kinder ihre nun äusserst grosszügig bemessene Freizeit nicht mehr zwischen Tablet und Smartphone, sondern inmitten von Malstiften und Aufklebern verbringen.

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30. März: AKW Leibstadt: Umbau mit Leistungserhöhung auf dem Prüfstand

Ein neuer Turbinenkondensator im AKW Leibstadt soll die Leistung leicht um 10 Megawatt erhöhen. Eingebaut werden soll er ab Mai, wenn das AKW für drei Monate vom Netz geht. Doch jetzt steht das Vorhaben wegen des Coronavirus' in Frage. 

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30. März: Für Aargauer Tierheime wird es finanziell eng

Die Massnahmen wegen des Corona-Virus erlauben keine Ferien. So bleiben die Menschen zu Hause und geben ihre Haustiere nicht in die Tierheime. Ihnen fehlen die Ferientiere – eine wichtige Einnahmequelle.

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28. März: Wegen Coronavirus zieht es alle an den Hallwilersee

Obwohl sich die Lage stetig zuspitzt und der Bund stark an „stay at home“ appelliert, lockt das schöne Wetter vom Samstag die Leute an die frische Luft. Ein besonders beliebtes Ziel ist der Hallwilersee. Für Ranger Barbara Gautschi bedeutet der Ansturm aber alle Hände voll zu tun, damit der 2-Meter-Abstand auch eingehalten wird, wie TeleM1 berichtet. Sehen Sie hier den Beitrag zum Thema:

Riesiger Ansturm auf Hallwilersee

Riesiger Ansturm auf Hallwilersee

28. März: Solidarische Hilfe für den Elsass: Der Kanton Aargau übernimmt Patienten

Der Kanton Aargau hat einem Hilfegesuch Frankreichs zugestimmt, dem Elsass zwei schwer erkrankte Patienten abzunehmen. Auch dem Tessin werden Patienten abgenommen. So hat der Koordinations- und Steuerungsausschuss Coronavirus, bestehend aus Landammann Dr. Markus Dieth und Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati entschieden. Sie sehen diesen Schritt als Zeichen der Solidarität, wie der Kanton am Samstag in einer Medienmitteilung schreibt.

27. März: Bahnverbindung Waldshut-Koblenz wird eingestellt

Laut einer Mitteilung der sda wird die SBB-Bahnverbindung über den Rhein zwischen dem deutschen Waldhut-Tiengen und Koblenz AG per Sonntag 24 Uhr geschlossen. Das hätten die deutschen Behörden entschieden, wie an einer Telefonkonferenz des Kantonalen Führungsstabs bekannt wurde. Das werde vor allem Auswirkungen haben auf Grenzgänger, die in Spitälern arbeiteten, hiess es.

27. März: 364 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – ein weiterer Todesfall

Derzeit gibt es 349 bestätigte Corona-Fälle im Aargau, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervorgeht. Das sind 15 Personen mehr als am Vortag. 50 Personen befänden sich zurzeit im Spital. 12 Personen sind auf Intensivstationen, 9 davon müssen künstlich beatmet werden.

Eine weitere Person ist an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kanton Aargau bei 3. Alle Verstorbenen waren über 80 Jahre alt.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AVVA) habe aktuell 2530 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 34'618 Arbeitnehmerinnen davon betroffen seien. Rund 4400 Gesuche müssten noch bearbeitet werden. Aufgrund der grossen Anzahl an Gesuchen müsse weiterhin mit einer Wartezeit gerechnet werden.

"Das Gesundheitswesen ist gut aufgestellt und bereit", schreibt der Kanton. Zurzeit gebe es noch genügend Spitalbetten, inklusive Intensivplätze. Die Reha-Kliniken haben zusätzliche Plätze für die Rekonvaleszenz geschaffen. Der Kanton rechnet mit einer Zunahme von Infektionen, Erkrankungen und Todesfällen. "Falls die durch den Bundesrat beschlossenen Massnahmen greifen, müsste sich die Anzahl der Neuansteckungen jedoch verlangsamen."

Ausserdem: Der vorerst letzte Fahrplanwechsel für den Schienenverkehr und den öffentlichen Verkehr auf den Strassen ist auf den 30. März 2020 geplant.

27. März: Aarau zahlt erste Hilfskredite an Corona-geschädigte Firmen aus

Drei Tage nachdem der Stadtrat 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen gesprochen hat, sind bereits erste Auszahlungen veranlasst worden. Bis Donnerstag gingen 16 Anträge ein. Aarauer Firmen mit maximal 10 Vollzeitstellen bekommen bis zu 15'000 Franken.

27. März: Ökumenische Gottesdienste auf Tele M1

Fortsetzung Die Premiere vom letzten Sonntag findet eine Fortsetzung: Solange das Veranstaltungsverbot gilt, wird Tele M1 am Sonntag um 10 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst ausstrahlen, dies in Kooperation mit der Reformierten Landeskirche und der Römisch-katholischen Kirche.

27. März: Gesperrte Grenzübergänge – auch AKW hoffen auf Entschärfung, deutsche Angestellte satteln auf Velos um

Die langen Staus haben nicht nur Folge für deutsche Angestellte in Gesundheitsberufen, sondern auch in Kernkraftwerken. Auch wenn sich die Situation unterdessen entschärft hat.

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26. März: 349 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – 9 müssen künstlich beatmet werden

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 349 bestätigte Fälle vor. Das sind 30 mehr als am Mittwoch. Das geht aus dem aktuellen Lagebulletin zum Coronavirus hervor.

Derzeit sind 38 Personen hospitalisiert. 10 Personen sind auf Intensivstationen, 9 davon müssen künstlich beatmet werden. Am Vortag waren es 16 Personen im Spital, davon 5 auf Intensivstationen. Die Zahl der Todesfälle im Aargau liegt weiterhin bei 2 Personen.

Der Kanton Tessin habe zudem ein Übernahmegesuch für fünf Akutpatienten gestellt. Der Kanton Aargau sei bereit, diese Patienten zu übernehmen.

Das Departement für Bildung, Kultur und Sport (BKS) weist ausserdem darauf hin, dass das Unterrichtsverbot ausnahmslos gilt; dies dementsprechend auch für Privat- und Musikunterricht.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AVVA) habe aktuell 2'125 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 30'791 Arbeitnehmerinnen davon betroffen sind. Rund 3'300 Gesuche müssten noch bearbeitet werden. Aufgrund der grossen Anzahl an Gesuchen müsse weiterhin mit einer Wartezeit gerechnet werden. 229 Personen seien neu als arbeitslos angemeldet. Damit sei die Zahl der Neuanmeldungen seit dem 13. März 2020 auf 1788 Personen gestiegen.

26. März: Verein Aargauer Wanderwege
sagt Mitgliederversammlung ab

Der Vorstand des Vereins Aargauer Wanderwege sagt aufgrund der Corona-Krise die Mitgliederversammlung vom 18. April ab, wie er mitteilt. Esther Gebhard-Schöni werde wie geplant von ihrem Amt als Präsidentin im April 2020 zurücktreten. Ab diesem Zeitpunkt wwerde sich Vize-Präsidentin Brigitte Suter-Hunziker mit Unterstützung des Vorstandes ad interim um die Beschlussfähigkeit der Geschäfte des Vereins kümmern. Gleichzeitig gibt der Verein Aargauer Wanderwege bekannt, dass vorerst alle geführten Wanderungen bis Ende April 2020 abgesagt sind. Die Highlight-Wanderungen habe man in Absprache mit den Partnern, dem Departement Bildung, Kultur und Sport, Abteilung Kultur sowie dem Naturama, auf das nächste Jahr verschieben können. Über die Durchführung von anderen Anlässen gibt die Homepage und das Wandertelefon Auskunft.

26. März: Stadt Aarau unterstützt KMU mit 1,5 Millionen Franken – erste Auszahlungen veranlasst

Wie der Stadtrat mitteilt, sei am Mittwoch eine Sofortmassnahme zu Gunsten von Aarauer Kleinbetrieben beschlossen worden. Dafür sei eine Summe von 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen mit Rangrücktritt bereitgestellt worden. Erste Auszahlungen wurden bereits veranlasst.

Die Stadt Aarau habe bis heute 16 Anträge aus den unterschiedlichsten Branchen erhalten, u.a. Gastronomie und Detailhandel. Damit sollen Kleinunternehmen unterstützt werden, die aufgrund der bundesrätlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ihren Betrieb einstellen mussten.

Die Darlehen können weiterhin mit dem entsprechenden Formular elektronisch bei der Stadtkanzlei beantragt werden (kanzlei@aarau.ch). Profitieren sollen Betriebe mit max. 10 Vollzeitstellen, die eigenständig geführt werden. Filialbetriebe werden nicht unterstützt. Das Betriebs- und Geschäftslokal muss sich in Aarau befinden. Pro Unternehmen ist die Leistung auf 15'000 Franken limitiert.

26. März: Social Distancing ist in Asylunterkünften unmöglich – zwei Geflüchtete berichten über ihre Sorgen

Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten. Auf allen Kanälen wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, Abstand zu halten, die Hände zu waschen und möglichst zu Hause zu bleiben. Die Massnahmen gelten auch für die Männer, Frauen und Kinder, die in Asylunterkünften im Aargau leben.

Einer von ihnen ist Rfaat Abdul Daiem. Er ist 71 Jahre alt und gehört damit zur Corona-Risikogruppe. Seit 2015 lebt der Syrer als vorläufig Aufgenommener in der Schweiz. Seit kurzem wohnt er in einer Unterkunft in Suhr. Er habe alleine ein Zimmer, sagt er am Telefon. Zum ersten Mal. In den Jahren zuvor musste er das Zimmer mit jungen Männern teilen. Im Einzelzimmer sei es besser. Trotzdem macht er sich wegen des Corona-Virus Sorgen. «Auf meinem Stock hat es 13 Zimmer. Es leben hier Familien mit Kindern und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern. Wir teilen das WC, das Badezimmer und die Küche.»

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26. März: 10'000 zusätzliche Schutzmasken für das Spital

Aarau Das Kantonsspital (KSA) kommt unverhofft zu 10'000 weiteren Pandemieschutzmasken. Das Medienunternehmen CH Media, zu dem auch die Aargauer Zeitung gehört, hatte die Masken ursprünglich zur Schweinegrippe-Vorsorge besorgt, aber nie gebraucht. Die Masken wurden am Standort Aarau gelagert. Da sie weiterhin brauchbar sind und das Spital Schutzmasken dringend benötigt, wurden sie gestern durch das KSA abgeholt.

25. März: 319 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – 59 mehr als am Dienstag

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 319 bestätigte Fälle vor. Das sind 59 zusätzliche Infektionen gegenüber Dienstagnachmittag. Diese Zahl ist dem aktuellen Lagebulletin zum Coronavirus zu entnehmen. Aktuell sind im Kanton Aargau 16 Personen hospitalisiert, davon 5 Personen auf der Intensivstation. Alle diese fünf müssen künstlich beatmet werden. Bis anhin ist es im Kanton zu zwei Todesfällen gekommen, welche durch das Coronavirus verursacht wurden. Beide Todesopfer waren über 85 Jahre alt.

Mit weiteren Infektionen muss gemäss Kantonalem Führungsstab gerechnet werden.

Die Kantonspolizei ist nach wie vor mit Spezialdetachementen im Einsatz um das Versammlungsverbot des Bundes durchzusetzen. Hierzu wurden am gestrigen Freitag 40 Einsätze durchgeführt. Die Lage an den offenen Grenzübergängen hat sich soweit normalisiert, jedoch ist zu Stosszeiten mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen, da sich nach wie vor Staus bilden können.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 1'608 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wovon kantonal 24'490 Arbeitnehmerinnen betroffen sind. 3'500 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

Pendlerinnen und Pendler werden nochmals vom Kanton darauf hingewiesen, dass innerhalb einer Woche die SBB ihren Fahrplan weiter ausdünnen werde. Es gebe am morgigen Donnerstag und am 30. März weitere Fahrplanwechsel.

Aargauerinnen und Aargauer, die momentan auf Reisen im Ausland sind, werden dazu aufgerufen, sich auf dem «Travel Admin App» des EDA zu registrieren.

25. März: Finanzdirektor Markus Dieth mit Coronavirus infiziert – Regierungsräte in Selbstquarantäne

Der Kanton Aargau hat am Mittwoch bestätigt, dass Landammann und Finanzdirektor Markus Dieth (CVP) positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Er befindet sich zu Hause in Selbstisolation.

Positiv getestet wurde ebenfalls Regierungssprecher Peter Buri, auch er befindet sich zuhause in
Selbstisolation. Es geht ihnen gesundheitlich den Umständen entsprechend gut, teilt der Kanton mit.

Kantonsärztin Yvonne Hummel hat eine Liste von Personen erstellt, die sich aufgrund der Kontakte mit Landammann Markus Dieth und Regierungssprecher Peter Buri für mindestens zehn Tage in freiwillige Selbstquarantäne zu begeben haben.

Regierungsrat und Landstatthalter Stephan Attiger, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrat Jean-Pierre Gallati arbeiten teilweise von zuhause aus im Home Office.

Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass der Aargauer Polizeidirektor und Regierungsrat Urs Hofmann und der Kommandant der Aargauer Kantonspolizei Michael Leupold am Coronavirus erkrankt seien. Beide befinden sich in Selbstisolation. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut.

Die Regierungstätigkeit werde auf digitalem Weg aufrechterhalten. Der Regierungsrat führte seine Sitzung am Mittwochvormittag als Telefonkonferenz durch.

25. März: 3,3 Millionen Franken gegen die Krise – Stadt Baden zahlt ihre Rechnungen vorzeitig

Die Stadt Baden will die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Coronavirus-Krise unterstützen: Sie hat deshalb beschlossen, dass alle an die Stadtverwaltung gerichteten Rechnungen im Betrag von insgesamt 3,3 Millionen Franken, die bis 30. Juni 2020 bezahlt werden müssten, vorzeitig heute Mittwoch  ausgelöst werden.

«Darunter befinden sich viele Bauunternehmen und Handwerker der Baustellen Sekundarstufenzentrum und Kurtheater», heisst es in der Mitteilung der Stadt. Die Massnahme soll die Liquidität der Handwerker und Dienstleister in der aktuell schwierigen Situation stützen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

25. März: Aarau stellt 1,5 Mio. Soforthilfe bereit

Als erste Aargauer Stadt unterstützt Aarau Kleinunternehmen, welche ihre Tätigkeit wegen der Coronamassnahmen des Bundes einstellen mussten. Der Stadtrat beschloss, 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen mit Rangrücktritt zur Verfügung zu stellen. Profitieren sollen Betriebe mit bis zu 10 Vollzeitstellen. Filialbetriebe werden nicht unterstützt. Das Betriebs- und Geschäftslokal muss in Aarau sein. Pro Firma gibts maximal 15'000 Franken. (uhg)

25. März: Mehrere Polizeipostem im Fricktal geschlossen – Hauptposten bleibt offen

Die Regionalpolizei unteres Fricktal trifft Massnahmen, um das Infektionsrisiko zu senken. Dazu hat die Polizei ihre Aussenposten in Stein und Möhlin geschlossen. Damit reagiert der 13 Mitglieder zählende Korps auf die Coronavirus-Pandemie. Weiterhin geöffnet bleibt der Hauptposten in Rheinfelden, in dem nun die Kontaktaufnahme mit der Bevölkerung zentralisiert wird.

Als weitere Massnahme, um die Einsatzfähigkeit des Korps zu gewährleisten, hat die Regionalpolizei entschieden, das Korps in drei Vierergruppen zu splitten. Die Einsatzkräfte der Vierergruppen bleiben stets untereinander. Der persönliche Kontakt von Mitglieder unterschiedlicher Gruppen wird vermieden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

25. März: Gesundheits-Personal profitiert von Gratis-Angeboten

Pflegepersonal erfährt grosse Dankbarkeit für ihre Leistung

Bäcker Marc Jaisli will den «Helden in weiss» etwas zurückgeben: Der Beitrag von «TeleM1».

Personen, die im Gesundheitsdienst arbeiten, können in Zeiten des Coronavirus auf Solidarität und Unterstützung zählen. Einige Betriebe aus der Region haben extra Angebote ins Leben gerufen, um Danke zu sagen. Wie etwa das Tierhotel 5 Sterne in Niedergösgen SO. Hier können Personen, die im Spital arbeiten, ihren Vierbeiner abgeben, wenn sie nicht genug Zeit zur Betreuung haben. Und dies völlig kostenlos. In einer Krisensituation will Betreiber Piet Umiker nicht profitieren. «Jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch zeigen», sagt er gegenüber TeleM1.

Eine, die vom Angebot gerne Gebrauch macht, ist Nadine Kaufmann, Fachangestellte Gesundheit am Kantonsspital Baden. «Wir sind an der Front und haben täglich mit infizierten Menschen zu tun. Und es ist auch wichtig, dass man uns entgegenkommt. Ich bin mega dankbar für die Unterstützung.»

Im Jaisli-Beck in Buchs gibt es für Mitarbeiter aus den Spitälern kostenlos Backwaren. «Aber wir haben auch gesagt, dass sie es nicht ausnutzen sollen», meint Geschäftsführer Marc Jaisli lachend. Er windet dem Gesundheitspersonal ein Kränzchen. Alle würden einen super Job machen, meint er. «Wir glauben an euch!»

25. März: 40 Soldaten das Badener Kantonsspital-Personal

Erster Armee-Einsatz im Aargau

Erster Armee-Einsatz im Aargau: Der Beitrag von «TeleM1».

  

Ab Mittwoch werden die 40 Sanitäts- und Spitalsoldaten des Spital Bataillon 66 im Kantonsspital Baden (KSB) zum ersten Mal im Einsatz stehen. Eingerückt sind sie bereits vor knapp einer Woche, am Dienstag wurden sie geschult, den jeweiligen Spital-Teams vorgestellt und mit den organisatorischen Abläufen des KSB vertraut gemacht.

 «Auch wenn die Soldaten nicht wissen, wie lange der Einsatz dauern wird und wann der nächste freie Tag ansteht, ist die Stimmung in der Truppe sehr gut», sagt Richard Sjölund, Medienbeauftragter des Bataillons.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

24. März: KSA lässt Schutzmaterial aus China einfliegen

Das Kantonsspital Aarau hat einen Frachtflieger gechartert, der demnächst in China Verbrauchsmaterial zur Bewältigung der Coronakrise abholt – Labortests, Schürzen, Masken. Das gab Christoph Fux, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene, am Dienstag im «Talk Täglich» auf Tele M1 bekannt.

Mehr zum «Talk Täglich» lesen sie hier.

Was geht in den Aargauer Spitälern wirklich ab?

Was geht in den Aargauer Spitälern ab? KSA-Chefarzt Christoph Fux im «Talk Täglich»

  

24. März: 266 bestätigte Fälle im Aargau – Zweites Todesopfer

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 266 bestätigte Fälle vor. Das sind 25 zusätzliche Infektionen gegenüber Montagnachmittag. Diese Zahl ist dem aktuellen Lagebulletin zum Coronavirus zu entnehmen. Aktuell sind im Kanton Aargau 24 Personen hospitalisiert, davon 2 Personen auf der Intensivstation. Beide müssen künstlich beatmet werden. Bis anhin ist es im Kanton zu zwei Todesfällen gekommen, welche durch das Coronavirus verursacht wurden. Auch die zweite verstorbene Person war über 85-jährig und wies eine Vorerkrankung auf.

Mit weiteren Infektionen muss gemäss Kantonalem Führungsstab gerechnet werden.

Die Kantonspolizei ist nach wie vor mit Spezialdetachementen im Einsatz um das Versammlungsverbot des Bundes durchzusetzen. Die Lage an den offenen Grenzübergängen hat sich soweit normalisiert, jedoch ist zu Stosszeiten mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen, da sich nach wie vor Staus bilden können.

Im Kanton Aargau sind gemäss Lagebulletin aktuell genügend Betten in den Spitälern frei (inklusive Intensiv-Stationsplätze). Auch habe der Engpass bei den Schutzmasken dank der Versorgung durch das Labor Spiez kurzfristig behoben werden können.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 1'193 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wovon kantonal 18'618 Arbeitnehmerinnen betroffen sind. 2'700 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

Es sei als Folge des Corona-Virus und der wirtschaftlichen Folgen absehbar, dass während der Erntezeit Erntehelfer fehlen würden. Aus diesem Grund werde versucht, diese Arbeitskräfte anderweitig zu organisieren.

Pendlerinnen und Pendler werden vom Kanton darauf hingewiesen, dass innerhalb einer Woche die SBB ihren Fahrplan weiter ausdünnen werde. Es gebe am 26. und am 30. März weitere Fahrplanwechsel.

Aargauerinnen und Aargauer, die momentan auf Reisen im Ausland sind, werden dazu aufgerufen, sich auf dem «Travel Admin App» des EDA zu registrieren. In den nächsten Wochen plant das EDA dutzende zusätzliche Flüge nach Mittelamerika, Asien und Afrika, um 750 Schweizer Reisende zurückzuholen.

24. März: Auch Regierungsrat Urs Hofmann infiziert

Nach Polizeikommandant Michael Leupold (siehe unten) ist mit Urs Hofmann auch ein Aargauer Regierungsmitglied positiv getestet worden. Weitere Verdachtsfälle werden abgeklärt.

Bereits am Montag wurde der Aargauer Polizeidirektor positiv getestet. Auch er befindet sich nun in Selbstisolation. Es gehe Hofmann den Umständen entsprechend gut. Weitere Verdachtsfälle im Regierungsumfeld würden nun abgeklärt, teilt der Kanton mit.

24. März: Positiv getestet: Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold mit Coronavirus infiziert

Wie die Tageszeitung Blick heute berichtet, hat sich der Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold (52) mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich nun bei sich zu Hause in Selbstisolation. Leupold wurde bereits am vergangenen Samstag positiv auf das Virus getestet. Es gehe Leupold den Umständen entsprechend gut, teilt die Kantonspolizei Aargau mit.

 
Der Kommandant der Aargauer Kantonspolizei muss nun voraussichtlich zwei Wochen zu Hause bleiben und ist in dieser Zeit krankgeschrieben. Die operative Führung der Kantonspolizei Aargau hat sein Stellvertreter Peter Gassler übernommen. Zum ganzen Artikel kommen Sie hier.

24. März: Gastronomen, Detaillisten und Dienstleister bieten der Corona-Krise mit neuen Geschäftsideen die Stirn

Nach dem Bundesratsbeschluss von letzter Woche, dürfen nur noch Geschäfte öffnen, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten. Die Zurzibieter Gwerbler haben sich deshalb einiges einfallen lassen, um in diesen schwierigen Zeiten über die Runden zu kommen.

So bieten Restaurants, die vorher ausschliesslich auf die Bewirtung der Gäste im Lokal ausgerichtet waren, nun Take-away-Menüs an. Mehrere Läden haben sich zusammengeschlossen und bieten nun für ältere Menschen einen Hauslieferservice an. Und sogar die lokale Bibliothek liefert die Bücher nun vor die Haustüre. Eine kleine Übersicht über die Ideen der findigen Gewerbeleute finden Sie hier.

24. März: Trotz aller Corona-Warnungen: Ausgerechnet Pro Senectute führte Wanderung durch

Als die Social-Distancing-Regeln längst galten, wanderten Zurzacher Senioren am 12. März gemeinsam ins Birstal. Es sei dumm gelaufen, sagt der Geschäftsleiter von Pro Senectute Aargau. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

24. März: Polizei bildet ein spezielles Corona-Detachement

Die Kantonspolizei Aargau sowie die Regionalpolizei führt vermehrt Kontrollen zum Verhalten der Bevölkerung durch. Dabei wurden am Wochenende 25 Ordnungsbussen verhängt und 250 Ermahnungen ausgesprochen. Ausserdem wurden einige Lebensmittelgeschäfte und Tankstellenshops dazu angehalten den Schutz der Kunden zu verbesser, wie die kantonale Task Force Corona mitteilt.

Laut der Kantonspolizei würden verbotene Gruppenbildungen rasch und unmissverständlich aufgelöst. «Wer nach einmaliger Ermahnung die Weisungen nicht einhält oder sich gänzlich uneinsichtig zeigt, wird gebüsst und allenfalls zugleich mit einer Wegweisung belegt», heisst es in der Mitteilung. Die Kantonspolizei hat mehrere Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen zu einem «Detachement Corona» zusammengezogen und setzt dieses neben den ordentlichen Patrouillen im neuen Aufgabengebiet im ganzen Kanton ein. (az)

Auf Kontrollgang mit der Stadtpolizei Aarau (21.3.2020)

Auf Kontrollgang mit der Stadtpolizei Aarau (21.3.2020)

  

23. März: Osterüberraschung für das Pflegezentrum

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Eine Möhlinerin hat dem Wohn- und Pflegezentrum im Dorf ihre neu gekauften Ostersachen geschenkt, «damit chli Farb diä schweri Zyt schneller verbi go losst», wie sie auf Facebook schreibt. Die Freude im Wohnzentrum über das unerwartete und üppige Osternest war entsprechend gross. (twe)

23. März: Aargauer Firma wartet auf Schutzmasken-Maschine

«Wir sitzen wie auf Nadeln», sagt Felix Schönle, der Geschäftsführer und Patron der Firma Wernli AG in Rothrist. Schönle hat vor einigen Wochen in China eine Maschine zur Herstellung von Schutzmasken bestellt. Diese sollte gemäss Plan in der kommenden Woche ins Flugzeug verladen und in die Schweiz verfrachtet werden. Er sei täglich mehrmals im Kontakt mit dem chinesischen Lieferanten, sagt Schönle. Das nötige Material zur Herstellung der Masken wird an verschiedenen Orten in Europa bereits produziert. Die erste Lieferung erwartet man bei Wernli noch diese Woche. 

Bestellungen für die Masken nimmt die Firma bereits jetzt online entgegen. Den Kunden wird unter Vorbehalt der termingerechten Lieferung der Maschine eine Verfügbarkeit ab Anfang Mai in Aussicht gestellt. Die Warteschlange ist lang.

Schönle sagt, er sei mit Bestellungen in Millionenhöhe überschwemmt worden. Die Maschine spuckt bei einwandfreier Funktion 140'000 Masken pro Tag aus. Wernli hat die Bedarfsgruppen mit erster Lieferpriorität bereits definiert: öffentliche Gesundheitseinrichtungen, Institutionen von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Apotheken und grössere Firmen. Die Maschine hat 80'000 Dollar gekostet. (Dominic Wirth)

Den Artikel zum Thema lesen Sie hier.

23. März: 241 bestätigte Fälle im Aargau – 72 mehr als am Freitag

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 241 bestätigte Fälle vor (72 mehr als am Freitag, 9 mehr als am Sonntag), wie dem aktuellen Lagebulletin zum Corona-Virus zu entnehmen ist. 10 Personen sind zurzeit hospitalisiert, 3 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon 2 Personen künstlich beatmet werden müssen. Mit weiteren Fällen muss gemäss Kantonalem Führungsstab gerechnet werden.

Im Kanton Aargau sind gemäss Lagebulletin aktuell genügend Betten in den Spitälern frei (inklusive Intensiv-Stationsplätze). Die Lage der Desinfektionsmittelbeschaffung und Schutzmaterial hat sich entspannt. Jedoch gibt es Engpässe von bestimmten Medikamenten.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 864 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, was 14'403 Arbeitnehmerinnen betrifft. Unzählige Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

23. März: Grosser Umweg statt Mega-Stau in Koblenz: Nur teilweise Erleichterung für deutsche Spital-Angestellte

Entlastung für die deutschen Grenzgänger, die im Aargau im Gesundheitsbereich arbeiten. Sie erhalten nun bei ihrer täglichen Fahrt über die Grenze einen eigenen Grenzkorridor – jedoch nicht im Ostaargau. Sie müssen alle über Rheinfelden ausweichen, wo sich der Korridor befindet. Damit stehen sie zwar weniger im Stau. Für den Umweg müssen jene, die sonst in Kaiserstuhl, Bad Zurzach oder Waldshut über die Grenze fahren, aber bis zu zwei Stunden Fahrt einplanen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Heute Morgen staute sich der Verkehr vor dem Grenzübergang Waldshut trotzdem. Um 7.45 Uhr war die Kolonne in Richtung Tiengen 5 Kilometer lang. Später löste sich der Stau auf. 

23. März: Enkeltrickbetrüger nutzen Corona-Angst aus

Aufgepasst Betrüger versuchen mit dem Corona-Virus Geld zu machen und insbesondere ältere Menschen auszunutzen. «Es ist bis jetzt zu einer Handvoll solcher Fälle gekommen», bestätigt die Kapo Aargau. Ennet der Grenze scheint diese Masche verbreiterter zu sein. So warnt das Polizeipräsidium Freiburg vor angeblichen Angehörigen, die am Telefon behaupten, sie seien mit dem Corona-Virus infiziert und benötigten Geld für die Behandlung. (sga)

22. März: 64 Verstösse gegen das Versammlungsverbot

Kontrolliert Innerhalb von 24 Stunden hat die Kantonspolizei Aargau am Wochenende 64 Verstösse gegen das Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen festgestellt. Diese Verstösse seien mit Verwarnungen geahndet worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons. Die Polizei löste dabei die jeweiligen Personenansammlungen auf. Einige Interventionen betrafen auch Verstösse gegen das Verkaufsverbot, wie der Kanton weiter mitteilt.

Eine gewisse Häufung von Verstössen gegen das Versammlungsverbot gab es gemäss Polizei bei Schulhäusern und Sportplätzen; hier wurden in der Regel Gruppen von Jugendlichen aufgelöst. Daneben gingen bei den Polizeistellen diverse Hinweise auf Verstösse gegen das Versammlungsverbot ein, wobei die Polizei dann vor Ort keine Feststellungen mehr machen konnte. «Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeikorps werden das Verbot auch künftig konsequent durchsetzen und Verstösse ahnden», mahnt der Kanton in der Medienmitteilung. (az)

22. März: Corona-Fälle im Aargau auf 232 gestiegen

Die Anzahl bestätigter Corona-Erkrankter ist in den letzten Tagen auch im Aargau nochmals stark gestiegen. Am Donnerstag zählte der Kanton noch 118 Fälle, am Freitag waren es 168 und bis zur letzten Messung gestern Mittag nun deren 232. Dazu kommt eine Dunkelziffer an Infizierten, welche die Erkrankung zu Hause auskurieren, ohne sie zu melden oder sie gar nicht selber bemerken. Es bleibt im Aargau bisher bei einem Todesfall wegen des Corona-Virus. Ein 88-jähriger Mann verstarb letzte Woche. (az)

22. März: Aargauer Lebensmittel-Transporteur gefordert

Die Hamsterkäufe in den Schweizer Lebensmittelläden nehmen nicht ab. Die Mitarbeiter von Coop und Migros legen Extraschichten ein, um die leergeräumten Regale wieder aufzufüllen. Auch die Firma Schöni aus Rothrist, der schweizweit grösste Transporteur von Produkten von und nach Italien, ist in diesen Tagen stark gefordert. «Momentan transportieren wir die drei- bis vierfache Menge an Lebensmitteln und Getränken in die Schweiz», sagt Patron Daniel Schöni (48) gegenüber dem «Sonntagsblick».

Die Importeure fahren angesichts der gestiegenen Nachfrage ihre Lagerbestände hoch. Zudem wollen sie sich für den Fall absichern, dass viele Mitarbeiter von Lieferanten aufgrund des Corona-Virus ausfallen und die Produktion einbricht. 

Noch komme es bei den Lieferketten zu keinen Unterbrüchen, sagt Schöni. Auswirkungen der Corona-Krise spürt er aber auch andernorts: Zu seiner Firmengruppe gehört auch die Schöni Swissfresh AG, eine der grössten Produzentinnen von Sauerkraut. Weil die Nachfrage nach länger haltbaren Lebensmitteln explodiert ist, kauft Schöni in Deutschland Sauerkraut dazu. «Das Kilo kostet derzeit eineinhalb Mal so viel wie sonst», stellt er fest. In Frankreich exportieren gewisse Produzenten schon gar kein Sauerkraut mehr. 

22. März: Tele M1 überträgt am Sonntag erstmals einen Gottesdienst

«Aussergewöhnliche Zeiten ermöglichen aussergewöhnliche Aktionen», schreibt die Reformierte Kirche Aargau. Am Sonntag (10 bis 10.30 Uhr) überträgt Tele M1 den Gottesdienst aus der Stadtkirche Aarau mit Pfarrer Stefan Blumer. Musik von Nadia Bacchetta (Orgel) und Rafael Beier (Saxofon). 

21. März: Das grösste Aargauer Hotel schliesst nun auch

Nun hat auch das Park-Hotel in Bad Zurzach seinen Betrieb eingestellt. «Aufgrund der aktuellen Lage und Auslastung und insbesondere zum Schutz der Gesundheit von uns allen stellen wir den operativen Hotelbetrieb ab sofort bis vorerst am 19. April ein», schreibt Hotel-Manager Ralph Möller in einem Newsletter an die Gäste. Das Park-Hotel ist mit seinen 175 Zimmern und 355 Betten das grösste Hotel im Kanton Aargau. Das Thermalbad Zurzach hatte schon vor einer Woche geschlossen. Der Zurzacherhof dagegen hat weiterhin geöffnete. (pz)

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21. März: Döttinger Baugeschäft Birchmeier rappt gegen Corona

«Es git tusig Grönd zum mitmache. Mach au du mit!». Unter diesem Motto hat die Baufirma Brichmeier aus Döttingen ein Video auf Youtube gestellt. Das Rap-Video mit dem Titel «Mach mit gäge Corona» soll die Mitarbeitenden aber auch die Bevölkerung auf «ganze spezielle Art motivieren, im Kampf gegen den Corona-Virus zusammenzuhalten, schreibt die Birchmeier Gruppe unter dem Youtube-Video. «Auch möchten wir damit allen im Gesundheitswesen danken und so einen kleinen zusätzlichen Beitrag leisten.»

21. März: Gartencenter lanciert in der Krise einen «Drive-Trough»

Der Verkauf von Lebensmittelpflanzen bleibt laut dem Kanton erlaubt, solange die Hygiene- und Abstandsregeln des Bundes eingehalten werden. Dies gilt auch für Gemüsesetzlinge. Das Gartencenter Zulauf in Schinznach-Dorf geht nun einen ungewöhnlichen Weg: Ein «Drive- Trough» im Gewächshaus soll den kontaktlosen Kauf von Setzlingen ermöglichen. Der Kunde verlässt dabei sein Auto nicht. Auch der Bezahlvorgang läuft über ein Förderband ohne Kontakt zu den Angestellten ab. Ab heute um 9 Uhr ist der Verkauf eröffnet.

21. März: Hightech Zentrum Aargau lanciert eine Support-Hotline

Hilfe für Unternehmen Das Hightech Zentrum Aargau schaltet per sofort eine Support-Hotline unter der Nummer 056 560 50 70 für Aargauer Unternehmen auf. Das Ziel: Aargauer Unternehmen unkomplizierte und schnelle Unterstützung anbieten.

21. März: Atomkraftgegner halten an Mahnwache vor dem Ensi fest

Trotz Corona-Pandemie erinnern Atomkraftgegner weiterhin an vier Abenden pro Woche vor dem Sitz des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) in Brugg mittels Mahnwache an die Katastrophe von Fukushima und fordern die Stilllegung des Kernkraftwerks Beznau. Aufgrund der Verordnungen zur Corona-Krise hat die Gruppe neue Rahmenbedingungen festgelegt. Seit Dienstag nehmen noch maximal zwei Personen und nicht mehr durchschnittlich sechs an der Mahnwache teil. Diese Beschränkung gilt für die ganze Stunde. Über 65-Jährige sind nicht zugelassen. Das gilt auch für Heini Glauser aus Windisch. Der Initiator der Ensi-Mahnwache ist 67 Jahre alt. «Bei uns findet gerade eine Verjüngung statt und wir sprechen uns nun besser ab», hält Heini Glauser fest.

21. März: Polizei kontrolliert Versammlungsverbot

Seit diesem Samstag dürfen sich nicht mehr als fünf Personen zusammen aufhalten in der Öffentlichkeit. In Aarau patrouillieren auffällig viele Polizisten zu Fuss und im Streifenwagen, um die Einhaltung der neuen Verbote sicherzustellen. Zuwiderhandelnde werden mit Busse bestraft. Auch der Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen Menschen muss eingehalten werden. Am Samstagvormittag ist die Aarauer Innenstadt noch fast gespenstisch leer. (roc)

Gespenstische Ruhe: Uniformierte sorgen dafür, dass sich nicht mehr als fünf Personen ansammeln.

Polizeipatrouille in der Aarauer Innenstadt.

Gespenstische Ruhe: Uniformierte sorgen dafür, dass sich nicht mehr als fünf Personen ansammeln.

20. März: Neu 168 Corona-Fälle im Aargau – ein Todesfall

Im Kanton Aargau steigt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 168 (Stand Freitag). Das sind 50 Infizierte mehr als gestern. 25 Personen befinden sich zurzeit im Spital, wie der Kanton in seinem täglichen Lagebulletin mitteilt. Vier Infizierte würden auf den Intensivstationen behandelt, 2 müssten künstlich beatmet werden.

Erstmals ist auch eine infizierte Person gestorben. Dabei handelt es sich um einen 88-jährigen Mann, der an einer schweren Krebserkrankung litt und keine weitere Behandlung mehr wünschte, wie Kantonsärztin Yvonne Hummel an der Medienkonferenz ausführte. 

20. März: Mittägliches Hup-Konzert für Gesundheitspersonal

In der ganzen Schweiz wurde heute um 12.30 Uhr dem im Dauereinsatz stehenden Gesundheitspersonal gedankt. Mit Applaus – oder einem Hup-Konzert wie in Brugg. Dieses Video sorgt für Gänsehaut:

 

20. März: So dankt der Aargau den Helferinnen und Helfern in der Corona-Krise

Auch die Bürgerinnen und Bürger des Kantons Aargau haben am Freitagmittag ihre Dankbarkeit gegenüber dem Pflegepersonal im Dauereinsatz gezeigt. Im Video zu sehen: Applaus aus dem Badener Martinsbergquartier und von Passanten beim Brugger Neumarkt.

So dankt der Aargau den Helferinnen und Helfern in der Corona-Krise

20. März: Flugplatz Birrfeld stellt Flugbetrieb ein

Die Corona-Krise trifft auch den Flugplatz Birrfeld: Dieser wird ab Samstag, 21. März, auf unbestimmte Zeit für das Publikum geschlossen. Verzichtet wird auf Flüge und Veranstaltungen.

«Die Bewohner der Schweiz schränken ihren Bewegungsraum ein und verzichten auf ihre Freizeitaktivitäten», schreiben Werner Neuhaus und René Dubs, Präsident und Vizepräsident des Aero-Clubs Aargau. «Entsprechend sind auch wir gefordert und leisten unseren Beitrag. Wir sind deshalb solidarisch und verzichten aufs Fliegen ab dem Flugplatz Birrfeld. Wir nehmen mit dieser Massnahme auch die Verantwortung für unsere Mitarbeiter wahr, um sie nicht der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen.»

Untersagt sind alle Schul- und Trainingsflüge. Ebenfalls werden die Generalversammlung sowie die Flugplatzputzete auf unbestimmte Zeit verschoben. Ausgenommen von der Regelung sind die Helikopter-Rettungsflüge, die im gewohnten Rahmen stattfinden, sowie die für den Unterhalt notwendigen Werksflüge. (mhu)

20. März: So geht Einkaufen in der Aarauer Innenstadt mit Social Distancing

So sieht das verschärfte Regime betreffend Social Distancing konkret in der Aarauer Innenstadt am Freitagmorgen aus: Bei der renovierten, eben wiedereröffneten Migros Igelweid werden Kunden am Eingang zuerst von einem Securitas freundlich gestoppt, bevor man von einem Migros-Mitarbeiter eine Einlasskarte bekommt und man sich die Hände desinfiziert. Trotz Beschränkung war die Migros gut besucht und die Kunden gehen sich so gut es geh aus dem Weg. 

20. März: Kantonsspital Baden noch nicht im Corona-Notbetrieb – intern wirft das Fragen auf

Keine Operationen mehr, die nicht dringend notwendig sind: Das war die klare Ansage des Bundesrats an die Spitäler, als am Montag die Notlage ausgerufen wurde. Dennoch werden am Kantonsspital Baden (KSB) weiter «elektive» Operationen durchgeführt. Das geht aus internen Chat-Einträgen hervor, welche der AZ vorliegen. Darin schrieb Adrian Schmitter, der CEO des KSB, am Dienstag, das Spital sei weder «geldgeil» noch bewege man sich mit dieser Praxis in der Illegalität.

«Sollte die Zahl der Corona-Patienten ansteigen, fahren wir den Krisenmodus sukzessive rauf respektive den Normalbetrieb runter», schrieb Schmitter. Dies wäre laut dem Spital-CEO innerhalb weniger Stunden möglich. Derzeit gebe es aber noch keinen Anlass, den OP-Betrieb herunterzufahren.

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20. März: Corona-Hilfe: Bis zu 500 Millionen Franken für Aargauer Wirtschaft

Der Regierungsrat will Firmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, mit bis zu einer halben Milliarde Franken unterstützen. Der gesamte Überschuss der Rechnung 2019 – insgesamt 229 Millionen Franken – wird in die Ausgleichsreserve des Kantons eingelegt. In diesem Kässeli für schlechte Zeiten sind jetzt schon 252 Millionen Franken. Dies gaben Finanzdirektor Markus Dieth und Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann am Freitagmorgen an der Präsentation der Jahresrechnung bekannt.

Flankierend werden diverse verwaltungsinterne Entlastungsmassnahmen realisiert. Dazu zählt eine generelle Fristverlängerung zum Einreichen der Steuererklärung bis zum 31. Mai, die Erstreckung von Zahlungsfristen oder die Aussetzung von Mahnläufen.

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19. März: Auch Bremgarten schliesst Spielplätze

Als Folge des Bundesratsentscheids vom vergangenen Montag schliesst die Stadt Bremgarten alle öffentliche Räume bis am 19.April, wie die Stadtkanzlei mitteilt. Das heisst sämtliche Turnhallen, alle Stadttürme, das Casino, das Waldhaus und so weiter. Anders als in anderen Gemeinden sind in Bremgarten auch die Spielplätze betroffen. «Alle Spielplätze sind geschlossen beziehungsweise sollten von der Bevölkerung gemieden werden, um grössere Menschenansammlungen zu verhindern», teilt die Stadt mit. Die gleiche Massnahme hat bereits die Gemeinde Auenstein ergriffen.

19. März: Nun sind es offiziell 118 Corona-Virus-Infizierte – 6 auf Intensivstation, 3 werden beatmet

Die Aargauer Zahl der Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, stieg gestern auf heute um 17 auf 118 Personen. Fast jede siebte Person befindet sich in einem Spital: Konkret sind es 17. Auf Intensivstation werden davon 6 Personen, 3 davon müssen sogar künstlich beatmet werden.

Der Regierungsrat hat einen Koordinations- und Steuerungsausschuss "Coronavirus" eingesetzt. Aufgrund von Anfragen aus der Bevölkerung hat dieser Folgendes festgelegt: 

  • Der Verkauf von Lebensmittelpflanzen (z.B. Gemüse-Setzlinge) wird erlaubt
  • Geschlossen bleiben Lebensmittelmärkte und Hundesalons
  • Baustellen bleiben offen

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19. März: Zu viele rufen für Auskünfte beim Notruf an

"Die Kantonalen Notrufzentrale erhält derzeit viele Anrufe mit Auskunftsbegehren betreffend den behördlichen Anordnungen des Bundes", heisst es im Facebook-Post der Kantonspolizei Aargau. Von Fragen rund um den Corona-Virus sei besonders die Notrufnummer der Sanität 144 betroffen, wie Mediensprecher Bernhard Graser auf Anfrage erklärt. "Wir wollten die Leute darauf aufmerksam machen, dass es sich beim Notruf nicht um ein Auskunftstelefon handelt."  

Graser macht auf einen weiteren Fall aufmerksam, der in letzter Zeit vermehrt auftaucht: "Leute, die Angehörige mit Grippe-Symptomen haben, rufen auf der Notrufzentrale an, weil sie wollen, dass eine Ambulanz kommt." 

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19. März: Aargauer Polizeisprecher in Ischgl mit Corona-Virus infiziert

Max Suter aus Aarau ruft die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben und Abstand zu halten. Es ist ein eindrücklicher Appell, mit dem sich der 65-Jährige an die Öffentlichkeit richtet. Der kurz vor der Pensionierung stehende Kriminalbeamte, langjährige Pressesprecher der Aargauer Kantonspolizei und Aarauer Einwohnerrat hat sich in seinem Skiferien im österreichischen Ischgl mit dem Corona-Virus infiziert und sitzt zurzeit zu Hause eine zweiwöchige Quarantäne ab.  

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

19. März: Nationalrätin Ruth Humbel mit Appell: «Erschreckend viele Menschen nehmen die Massnahmen nicht ernst»

Man könne schon sagen, der Bund reagiere zu langsam, sagt Nationalrätin Ruth Humbel (CVP), Präsidentin der Kommission Gesundheit und Soziales des Nationalrates, zur Kritik an den aktuellen Corona-Massnahmen, aber: «Wenn er zu rasch vorgegangen wäre, hätten die Leute nicht mitgemacht.» Sie erinnert daran, dass noch vor kurzem viel Unverständnis aufkam, als Autosalon und Fasnacht abgesagt werden mussten. Das seien mutige Entscheide gewesen.

Jetzt gehe die Kritik in die umgekehrte Richtung. Es sei aber immer ein Abwägen, was in einer bestimmten Lage nötig, richtig, und durchsetzbar sei. Oberstes Ziel müsse die Gesundheit der Menschen und das Funktionieren des Gesundheitswesens sein. Der Bund mache dies zusammen mit seinen Spezialistinnen und Spezialisten sowie in Zusammenarbeit mit den Kantonen gut, findet Humbel.

Und doch nähmen jetzt noch zu viele die Pandemie nicht ernst genug: «Wir sehen, wie jetzt noch erschreckend viele Menschen die absolut nötigen Massnahmen, die ihrem eigenen Schutz und demjenigen von besonders gefährdeten Personen dienen, nicht ernst nehmen!»

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19. März: Hallwilersee-Badis sind jetzt abgesperrt – Polizei muss Leute wegweisen

Die Gemeinde Seengen liess auf Geheiss der Regionalpolizei ihre fünf Badis absperren. Nicht alle hielten sich an die neue Sperrzone.

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19. März: Trotz den Aussagen des Bundesrates zieht Militär wertvolle Arbeitskraft ein

Ein junger Drogist aus Buchs bekam vom Militär das Aufgebot. Der zuständige HR-Verantwortliche der Apotheke zeigt sich darüber erstaunt, hatte der Bundesrat doch an seiner Medienkonferenz noch bekannt gegeben, kein medizinisches Fachpersonal einzuziehen.

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18. März: 101 bestätigte Corona-Fälle im Aargau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Aargau ist auf 101 Fälle gestiegen, wie die Aargauer Regierung am Mittwoch mitteilt. Das sind 34 bestätigte Fälle mehr als am Dienstag. Sechs infizierte Personen befinden sich zurzeit im Spital. Vier gelten als geheilt.

«Die Ausbreitung des Coronavirus kann nicht mehr aufgehalten werden», heisst es im Lagebulletin weiter. Die Zahlen der Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle würden weiter zunehmen. In den nächsten Wochen müsse daher mit einer zunehmenden Zahl von krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden.

18. März: Stadtbibliothek Aarau mit Rekordausleihe – Leihfristen automatisch verlängert

In den drei Tagen vor dem Lockdown wurden in der Stadtbibliothek Aarau mehr als doppelt soviel Medien ausgeliehen als üblich. Über die Rückgabe müssen sich die Kundinnen und Kunden derzeit keine Sorgen machen: Wie die Stadtbibliothek mitteilt, würden die Leihfristen automatisch verlängert.

18. März: Busbetrieb: «Wir spüren den Wegfall extrem»

Der öffentliche Verkehr wird in den nächsten Tagen seinen Betrieb herunterfahren. Wie Peter Baertschiger von der Busbetrieb Aarau AG (BBA) sagt, werde es wohl auf einen ganztägigen Halbstundentakt auf allen Linien hinauslaufen, beginnend Mitte oder Ende nächster Woche. «Der erste und letzte Bus werden auch künftig zur selben Zeit fahren wie bisher, damit diejenigen, die arbeiten müssen, transportiert werden können.» Bereits eingestellt ist der Zusatzkurs zur Berufsschule. Baertschiger bedauert die Entwicklung: «Wir fahren gerne, und wir möchten den Betrieb nicht so sehr ausdünnen, dass danach alle zusammengepfercht sitzen müssen. Trotzdem: Wir spüren den Wegfall der Fahrgäste extrem.»

Auch die Regionalbus Lenzburg AG (RBL) bereitet sich auf eine Ausdünnung des Angebots vor. «Sobald der reduzierte Fahrplan der SBB bekannt ist, werden wir darauf abgestimmt die Reduktion des Fahrplanes RBL planen», sagt Geschäftsführer René Bossard. (nro)

18. März: Grosse Solidarität in Zeiten von Corona

In den Sozialen Medien finden sich viele Hilfsangebote – auch aus der Region Baden. Am Freitagmorgen haben sich zwei Frauen ein Herz gefasst und die Facebookgruppe «Gern gscheh – Badä hilft» ins Leben gerufen, die inzwischen bereits auf 655 Mitglieder (Stand Dienstagnachmittag) angewachsen ist. Sie fanden bald Nachahmer. 

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18. März: Täglich eine Geschichte für Kinder

Seit der Kindergarten in Bad Zurzach geschlossen ist, postet der Geschichtenerzähler und Kindergärtner Jürg Steigmeier jeden Tag ein Märchen für den Nachwuchs zu Hause auf Facebook. Einmal mit Text für jene, die schon etwas lesen können; und einmal live als Erzählung.

Zu jeder Geschichte gibt es eine von ihm kreierte Illustration für Zuhause zum Ausmalen. «Die können mir später zugeschickt werden. Die schönsten Bilder werden mit Festivalpässen zum Märchen- und Geschichtenfestival ‹Klapperlapapp› am 5. und 6. September 2020 belohnt. Ich hoffe schwer, dass bis dann bei uns wieder eine Art ‹courant normal› herrscht.»

Mehr zur Branche der freischaffenden Künstler, die sich in der Corona-Krise als solidarisch und kreativ erweist, lesen Sie hier.

18. März: So geht die Aargauer Polizei gegen Verstösse vor: «Es ist nicht unser Ziel, Tausende von Bussen zu verteilen»

Aargauer Kantons- und Regionalpolizisten wollen bei der Corona-Kontrolle mit Augenmass vorgehen. Der Fokus liegt weiterhin bei Verbrechensbekämpfung und Bearbeitung von Notrufen. Darum appelliert die Polizei an die Eigenverantwortung der Menschen. 

Am Hallwilersee hat die Polizei die Badis gesperrt und alle anwesenden Personen weggewiesen:

Polizeieinsatz in der Badi Brestenberg am Hallwilersee

Polizeieinsatz in der Badi Brestenberg am Hallwilersee, 18.3.2020

 

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18. März: 8000 Aargauer Zivilschützer müssen mit Aufgebot rechnen

In den nächsten Tagen müssen alle Zivilschützer mit einem Aufgebot rechnen. Eine erste Formation ist im Spital Muri im Corona-Einsatz, weitere werden in den nächsten Wochen folgen.

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17. März: Keine Bussen – Badener Gewerbe zeigt Disziplin

Am Wochenende durften sich in Restaurants und Bars wegen des Corona-Virus maximal 50 Menschen gleichzeitig aufhalten. Die Stadtpolizei Baden schreibt auf Anfrage, die Vorgaben des Bundes und des Kantons seien in der Stadt gut eingehalten worden. «Bussen wurden keine gesprochen.» Seit Dienstag gilt für die Gastronomie ein Öffnungsverbot. «Es bestehen zwar noch verschiedene Unklarheiten zur detaillierten Umsetzung; grundsätzlich ist aber feststellbar, dass sich die grosse Mehrheit den Regelungen fügt», teilt die Stadtpolizei weiter mit, und dankt den Unternehmen für die Einhaltung der Vorgaben. (pkr)

17. März: Tagesstätte Sonnenblick in Muhen schliesst vorübergehend

Um die betagten Gäste und Angehörigen nicht zu gefährden, bleibt die Tagesstätte Sonnenblick in Muhen geschlossen. Das schreibt die Institution auf ihrer Webseite. Die Schliessung gilt, bis der Bundesrat die Massnahmen wegen des Corona-Virus' lockert. Bis jetzt seien Gäste und Personal gesund. Die Tagesstätte bietet ihre Dienste Angehörigen von dementen und anderen pflegebedürftigen Senioren an. Diese erhalten dadurch zeitweilige Entlastung. 

17. März: Polizei musste Markt auflösen

Der Bundesrat hat in seiner Verfügung vom Montag zwar explizit geschrieben, Märkte seien untersagt. In Lenzburg hat man am Dienstagmorgen dennoch versucht, den Wochenmarkt mit Frischprodukten aus der Region durchzuführen, wahrscheinlich in der irrigen Annahme, weil Lebensmittel verkauft würden, sei dies zulässig. Die Regionalpolizei hat den Markt aufgelöst.

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17. März: Feldschlösschen fährt die Bier-Produktion herunter

Auch bei der Bierbrauerei Feldschlösschen in Rheinfelden hat man nicht erst am letzten Freitag, als der Bundesrat die erste Tranche der einschneidenden Massnahmen bekannt gab, Massnahmen getroffen. Die Produktion läuft bei Feldschlösschen im Moment zwar noch normal. «Da die Events abgesagt sind und die Gastronomie schon in den letzten Tagen nur noch beschränkt Gäste hatte, werden die Volumen sinken», sagt Mediensprecherin Gaby Gerber. Dies erst recht, nachdem der Bundesrat gestern Montag ein komplettes Veranstaltungsgebot erlassen hat und die Restaurants, Bars und Unterhaltungslokale per sofort schliessen müssen.

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17. März: Pferderennen abgesagt

Der Aargauische Rennverband hat die Frühlingspferderennen, die im Mai im Aarauer Schachen hätten stattfinden sollen, abgesagt. Man wolle sich nun ganz aif die Herbstrenntage fokussieren, allenfalls mit zusätzlichen Rennen, teilt der Verein mit.

17. März: Wildtierpark Roggenhausen bleibt eingeschränkt geöffnet

Der Bund hat unter anderem verfügt, dass "botanische und zoologische Gärten und Tierparks" ab Dienstag geschlossen bleiben müssen. Bei abgeschlossenen Anlagen ist das gut umsetzbar. Der Aarauer Wildpark Roggenhausen allerdings ist ein Spezialfall: Er ist nicht nur gratis, sondern auch rund um die Uhr zugänglich. Zäune gibt es nur um die einzelnen Gehege, mitten durchs Gelände führen Wald- und Wanderwege. Die Stadt Aarau hat deshalb Abklärungen getroffen und teilt nun mit: "Das Roggenhausen ist für die Bevölkerung weiterhin zugänglich." 

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16. März: Erste Gemeinde schliesst ihre Spielplätze

Der Gemeinderat Auenstein hat beschlossen, als Massnahme gegen das Corona-Virus alle öffentlichen Gebäude für Freizeitnutzungen und kulturelle Veranstaltungen zu schliessen. Das betrifft laut Gemeindemitteilung die Mehrzweckhalle, die Aula im Schulhaus Bündte sowie die Räume der alten Schule.

Die Massnahme gilt vorerst bis Ende April 2020. Geschlossen werden auch sämtliche Aussenanlagen wie beispielsweise Spielplätze. "Der Gemeinderat will damit eine Durchmischung, auch mit auswärtigen Kindern, Jugendlichen und weiteren Personen, verhindern."

16. März: Trotz Corona-Virus: Das Thermalbad Bad Zurzach bleibt geöffnet

Update: Nach dem Bundesratsentschied vom Montagabend müssen alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe ab Mitternacht ihren Betrieb bis am 19. April einstellen.

Während diverse Bäder im Kampf gegen das Corona-Virus ihren Betrieb einstellen, haben Gäste in Bad Zurzach weiterhin Einlass. Allerdings dürfen sich nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig im Bad aufhalten. Es sei keine wirtschaftliche Frage, das Bad offen zu halten, sagt Geschäftsführer Dominik Keller. 

Und: Mit diversen Massnahmen wird sichergestellt, dass keine Viren im Thermalwasser überleben können. Mehr zum Thema lesen Sie hier. 

16. März: Kurt Schmid bleibt länger AGV-Präsident

Am 30. April an der Delegiertenversammlung des Aargauischen Gewerbeverbandes (AGV) mit Wirtschaftstag und Verleihung des Unternehmenspreises hätte der neue AGV-Präsident gewählt werden sollen. jetzt werden die DV, Wirtschftstag und Verleihung des Unter ehmenspreises ausgesetzt, wie der AGV mitteilt. Kurt Schmid bleibt AGV-Präsident bis zur Durchführung der ordentlichen DV.

Der AGV fordert, die vorgesehene Kurzarbeitsentschädigung müsse rasch und unbürokratisch erfolgen. Für viele Gewerbetreibende dürfte die Aufrechterhaltung der Liquidität die grösste Herausforderung werden. Der Kanton müsse deshalb in Zusammenarbeit mit den Banken dafür sorgen, dass Überbrückungsfinanzierungen einfach möglich sind.

Um Liquiditätsengpässen zudem begegnen zu können, bedürfe es einer grosszügigen und kulanten Handhabung der Steuerbehörden bei Stundungsgesuchen für Zahlungspflichten von direkten und indirekten Steuern, so der AGV weiter. Und er ruft die öffentliche Hand auf, "ihre Zahlungspflichten gegenüber der Wirtschaft ohne Verzug zu erfüllen".

16. März: AKB verspricht Hilfe für KMU mit Liquiditäts-Problemen – Unternehmerpreis abgesagt

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) will kleinen und mittleren Betrieben wegen der Coronavirus-Pandemie unter die Arme greifen. Die staatseigene Bank gewährt ihren KMU, die unverschuldet in Liquiditätsprobleme geraten sind und über intakte Geschäftsmodelle verfügen, Überbrückungshilfe.

Die AKB hat ausserdem die Verleihung für den Aargauer Unternehmerpreis, die am 30. April 2020 über die Bühne gehen sollte, abgesagt.

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16. März: Fusionsprozess zwischen Herznach und Ueken kommt ins Stocken

Die Coronavirus-Krise hat auch Auswirkungen auf den Fusionsprozess der Fricktaler Gemeinden Herznach und Ueken. Sämtliche Sitzungen der Arbeitsgruppen "Fusionsprozess" sind bis zum 30. April 2020 abgesagt. Das teilen die Gemeinden auf ihren Webseiten mit. 

Die Gemeindeverwaltung Ueken wird ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Gemeindeverwaltung in Herznach wird vorerst für den Publikumsverkehr offen gehalten, bis dass eventuell anderslautende Weisungen von Bund und Kanton erlassen werden. Ab sofort sind die Gemeindeverwaltungen Ueken und Herznach telefonisch während der Bürozeiten erreichbar.

16. März: Gemeindeverwaltung Windisch macht die Schalter dicht

Weil der Verwaltungsbetrieb aufrecht erhalten werden soll, werden die Schlater der Gemeindeverwaltung Windisch am Montagmittag um 11.30 Uhr bis auf weiteres geschlossen. 

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16. März: Hallenbäder Baden und Frick sowie Saueriermuseum schliessen

Gemäss Mitteilung der Stadt Baden vom Montagmorgen bleibt das Hallenbad vorderhand geschlossen. Auch das Hallenbad Vitamare in Frick ist seit Samstag bis auf weiteres geschlossen. Ebenfals in Frick hat das Sauriermuseum vorübergehend seine Pforten geschlossen. Bereits geschlossen haben auch die Hallenbäder in Aarau, Menziken und Seon (siehe weiter unten).

16. März: Nächste Einwohnerratssitzung in Aarau abgesagt

Am Montag, 23. März, hätte die nächste Sitzung des Einwohnerrats Aarau stattfinden sollen. Diese wurde nun abgesagt, wie die Stadt mitteilt.

16. März: In Aarau bleiben die meisten Kinder zu Hause

Wie viele Kinder kommen heute zur Betreuung in die Schule? Diese Frage stellt sich im ganzen Kanton. Im Aareschulhaus in Aarau zeigt sich: Die Kinder bleiben zu Hause. Etwa 90 Prozent der Kindergärtler abgemeldet. Es werden maximal sieben erwartet. In der Primarschule rechnet man mit maximal vier Schülern (bei sieben Abteilungen), die betreut werden müssen. (uhg)

15. März: Die Hallenbäder bleiben geschlossen

Wegen der verschärften Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus stellen die Hallenbäder in Seon, Menziken und Aarau ihren Betrieb ein. Mehr lesen Sie hier.

14. März: Gegen Engpässe – Migros Verteilzentrum Suhr mit Sonderschicht am Sonntag

Im Kampf gegen einen mögliche Versorgungsengpass wegen des grassierenden Corona-Virus leistet das Migros-Verteilzentrum Suhr morgen Sonntag eine Sonderschicht. Dass am Sonntag gearbeitet werde komme sonst höchstens an Ostern oder Weihnachten vor, sagt ein Mitarbeiter des Verteilzentrums. Ausnahmsweise verkehren an einem Sonntag drei Güterzüge ab Suhr. Gemäss Recherchen der AZ wurde für das Suhrer Verteilzentrum ausserdem das geltende Nachtfahrverbot für LKWs aufgehoben.

Die Migros Verteilzentrum Suhr AG beliefert die rund 600 Migros-Verkaufsstellen mit Lebensmitteln aus dem Kolonialwarensortiment sowie rund 300 migrolino-Shops mit dem gesamten Hauptsortiment. In der letzten Woche hätten die Lieferungen ins Tessin um rund 30 Prozent zugenommen, sagt ein Mitarbeiter des Verteilzentrums - besonders gefragt seien Konserven und Teigwaren. Schon für Samstag seien alle Angestellten zur Arbeit aufgeboten worden. (uhg/fh)

14. März: Twerenbold Reisen verschiebt Saisonbeginn 

Das Aargauer Reise-Unternehmen Twerenbold verschiebt wegen des Corona-Virus den Saisonbeginn auf Anfang Mai. Alle Abreisen bis Ende April würden annulliert. Davon betroffen seien auch alle Angebote der «Excellence Flussreisen», wie das Unternehmen am Samstag in seiner Mitteilung schreibt. Reisegäste, die von Annullationen betroffen seien, würden in den kommenden Tagen schriftlich über die verschiedenen Rückerstattungs- oder Umbuchungsmöglichkeiten informiert.  

14. März: Feuerwehren stellen Übungsbetrieb weitgehend ein

Die Aargauische Gebäudeversicherung hat die Feuerwehrkommandos im Aargau angewiesen, bis Ende Mai nur noch die allerdringendsten Übungen durchzuführen. Ausserdem werden alle Kurse abgesagt.

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13. März: Fünf neue Fälle im Aargau

Wie der Kanton bekannt gibt, sind seit gestern fünf neue Fälle bekannt. Insgesamt sind es damit 32 bestätigte Fälle. Man rechne mit weiteren, heisst es im Bulletin. Drei infizierte Patienten sind wieder genesen. 

13. März: Mike Müllers Erfolgsprogramm viermal im Aargau abgesagt – am Mittwoch stand er noch auf der Bühne

Mit «Heute Gemeindeversammlung» wäre Mike Müller am Sonntag, 15. März, auf der Kaiserbühne in Kaiserstuhl aufgetreten. Seine Show wurde nun auf den 15. November verschoben, wie die Veranstalter mitteilen. 

Anders in Klingnau am Mittwochabend: Da stand Mike Müller vor 220 Zuschauern auf der Bühne der Propsteiturnhalle. Ursprünglich war der Auftritt mit 275 Plätzen ausverkauft gewesen. Die Kulturkommission als Veranstalter erhielt aber einige Stornierungen, wohl aufgrund des Corona-Virus. Nur die letzten zwei Reihen blieben leer. 

Müller nahm die Aktualität zum Corona-Virus in seinem Programm mehrmals auf. Zu Beginn etwa desinfizierte er sich die Hände. Das Virus blieb an Müllers "Gemeindeversammlung" insgesamt aber Nebensache. 

Abgesagt sind Mike Müllers Auftritte auch in Möriken am 12. und 13. März (neues Datum: 9./10. Dezember) sowie in Erlinsbach am 14. März (neu: 19. Dezember). (pz)

13. März: Die Trompeten verstummen – reihenweise Absagen von Jahreskonzerten

Das werden ruhige Wochenenden: Noch hat der Bundesrat weder beschlossen, noch bekannt gegeben, dass nur noch Veranstaltungen mit weniger als 300 Besuchern durchgeführt werden dürfen, schon werden reihenweise Anlässe abgesagt. Zum Beispiel Musikabende: Im Raum Aarau wurden die auf 14. März angesetzten Konzerte der Musikgesellschaften Muhen (Motto „Let’s Dance“) und Gränichen („Krimiabend“) abgesagt. Besonders bitter ist der Fall Muhen, hätte doch dort erstmals die neue Halle des Schulhauses „Breite“ (die Kosten betrugen 23 Millionen Franken)  bespielt werden sollen. Ebenfalls in den letzten Stunden abgesagt wurden das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Suhr (erstmals unter der Leitung der neuen Direktorin Karin Wäfler) und das Galakonzert der Stadtmusik Aarau (beide am 28. März. Das ist bitter für alle Musikanten, die wochenlang geprobt haben, und für alle Fans, die sich auf einen Hörgenuss freuten. (uhg)

12. März: Kanton plant keine Schulschliessungen - Bildungsdepartement dementiert Gerüchte 

Unter den Schülern der Kanti Baden kursiert das Gerücht, die Kantonsschule sei ab Montag geschlossen. Offenbar soll ein Lehrer die Aussage gemacht haben, eine Schliessung ab kommender Woche sei sehr wahrscheinlich. Simone Strub, Sprecherin des kantonalen Bildungsdepartements, dementiert dies auf Anfrage der AZ: „Das stimmt definitiv nicht, es handelt sich dabei offenbar um ein falsches Gerücht." Am Donnerstagnachmittag habe die Kantonsschule Baden kommuniziert, dass der Betrieb mit den empfohlenen Vorsichtsmassnahmen des Bundes weiterlaufe, ergänzt Strub. Auch sonst seien im Aargau keine Schulschliessungen geplant: „Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass der Bund oder der Kanton den Entscheid treffen würden, Schulen zu schliessen“, betont Strub.

12. März: 27 Corona-Virus-Infizierte im Aargau – Kanton richtet Hotline für medizinische Notfälle ein

Innerhalb eines Tages hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Aargau von 18 auf 27 erhöht – ein Patient ist im Spital, wie der Kanton in seinem neuesten Lagebulletin mitteilt. Drei der 27 Patienten sind vom Virus geheilt, insgesamt 100 Kontaktpersonen befinden sich in freiwilliger Selbstquarantäne. Neu richtet der Kanton eine telefonische Hotline für die medizinische Notfallberatung rund um das Coronavirus ein – diese steht der der aargauischen Bevölkerung unter der Nummer 0900 401 501 während den nächsten Wochen gratis zur Verfügung. (hae)

12. März: Findet Grossratssitzung vom 17. März überhaupt statt?

Der Zürcher Kantonsrat verlegt seine  nächste Sitzung in eine Messehalle, wo mehr Platz ist. Im Aargau ist die nächste Grossratssitzung am 17. März geplant. Findet sie statt, und wo? Die Sitzung sei zurzeit noch vorgesehen, aber unter sorgfältiger Beobachtung der verschiedenen Veränderungen, sagt Rahel Ommerli, Leiterin des Parlamentsdienstes. Bevor Grossratspräsidentin Edith Saner definitiv entscheidet, so Ommerli, „warten wir die weitere Entwicklung bis Freitagnachmittag und die weiteren Anordnungen des BAG und die Empfehlung des Kantonsärztlichen Dienstes ab“. Man wolle sich einerseits an die Vorgaben und Empfehlungen des BAG und des Kantons halten und anderseits eine Gesamtschau einer Güterabwägung machen. Ratssitzungen sollen auf keinen Fall leichtfertig abgesagt werden.

Mehr Platz für Parlamentarier als im Zürcher Kantonsrat

Im Grossratsgebäude werden die Hygienemassnahmen derweil erweitert. „Im Aargau haben wir das Glück“, so Ommerli, einen grosszügigen Ratssaal mit recht viel Platz zu haben. In diesen Reihen sassen bis 2005 200 Ratsmitglieder, heute 140. In Zürich und anderen Kantonen sitzt man deutlich enger“.

Der Entscheid, die Ratssitzungen anderswo durchzuführen, müsste vom Büro des Grossen Rats getroffen werden. Die Grossratssitzung kurzfristig an einem anderen Ort durchzuführen, wäre nicht möglich, sagt Ommerli. Es gebe einige Anforderungen, die erfüllt werden müssen, beispielsweise die Abstimmungsanlage mit Namensabstimmungslisten, die Möglichkeit für Fraktionssitzungen etc.

Entscheid fällt voraussichtlich heute

Der Rat und die Öffentlichkeit werden von der Ratsleitung vermutlich morgen Freitagnachmittag nach den neusten Beschlüssen des Bundesrates informiert. Ommerli: „Aufgrund der schnellen Entwicklungen müssen wir uns aber auch im Falle eines Durchführungsentscheids auf plötzliche Änderungen einstellen.“ (mku)

12. März: Fachhochschule Nordwestschweiz setzt Corona-Krisenstab ein

Der Kanton Tessin hat alle Berufsschulen und Universitäten geschlossen, auf dem Campus Brugg-Windisch der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) finden die Lehrveranstaltungen bisher normal statt. Dort studieren, forschen und arbeiten rund 4500 Menschen an der Pädagogischen Hochschule, der Hochschule für Technik und der Hochschule für Wirtschaft.

Allerdings hat die Fachhochschule einen Krisenstab eingesetzt, welcher die Situation laufend beobachtet. „Aktuell bereiten wir uns auf die Situation vor, dass der Präsenzunterricht wegen des Corona-Virus nicht mehr stattfinden könnte“, erklärt Dominik Lehmann, Kommunikationsleiter der FHNW. Studierende und Dozierende würden im Intranet  fortlaufend informiert, zudem stelle die Schule mehrere Tools zur Verfügung. So gebe es die Möglichkeit von Videokonferenzen und Home Office, sowie zur Teilnahme am Unterricht von zu Hause aus.

„Es gibt bisher einen Fall einer infizierten Studentin am Standort Muttenz BL“, sagt Lehmann. Die Studentin sei aber seit dem 2. März nicht mehr an der Fachhochschule gewesen, hält er fest. Die Schule sei wegen des Falls in Kontakt mit dem zuständigen kantonsärztlichen Dienst. „Die Studentin ist in Quarantäne, Massnahmen an der FHNW waren gemäss kantonsärztlichem Dienst weder für Lehrpersonen noch für Mitstudierende nötig, der Lehrbetrieb läuft derzeit an allen Standorten weiter“, betont Lehmann.

12. März: Bergrennen schon jetzt abgesagt

Das 55. Bergrennen von Reitnau findet nicht wie geplant am Sonntag, 28. Juni statt, sondern erst in einem Jahr, am Sonntag, 27. Juni 2021. Die Organisatoren, der ACS Aargau, teilte am Donnerstag mit, die Absage des diesjährigen Grossanlasses (letztes Jahr kamen 9500 Fans) sei ihnen sehr schwer gefallen: «Die dazu führenden Gründe sind vielseitig», heisst es in einem Facebook-Eintrag. Das Wort Corona kommt nicht vor, aber es ist klar, dass es der wichtigste Grund ist. «Im Fokus steht die Rücksichtnahme auf die örtliche Bevölkerung, der Schutz aller Helfer des Anlasses, natürlich der Zuschauer und aller weiteren Beteiligten», heisst es. «Wir sind trotz unseres Entscheides zuversichtlich und hoffen, dass sich die Situation in Europa in den kommenden Monaten wieder verbessert.»

12. März: Aktionäre ausgeladen: Bank Aareland plant Geister-GV

Als erste grössere Regionalbank führt die Bank Aareland (Erlinsbach/Küttigen) keine Generalversammlung (GV) im klassischen Sinn mehr durch. Diese war für Freitag, 27. März, geplant und hätte wie letztes Jahr wiederum um die 500 Personen ins Zentrum Bläuen in Erlinsbach gelockt.
Am Donnerstag erhielten die über 1500 Aktionäre der Bank Aareland einen Brief, in dem ihnen nicht die Verschiebung der Versammlung angekündigt wurde, sondern aufgefordert wurden, nicht daran teilzunehmen. Stattdessen sollen den unabhängigen Stimmrechtsvertreter mit der Wahrnehmung ihres Wahl-/Stimmrechts beauftragen. Damit könne man die Zahl der anwesenden Personen stark vermindern, eine termingerechte Dividendenzahlung gewährleisten und Unsicherheit wegen einer allfälligen Verschiebung der GV verhindern.

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12. März: Keine Zuschauer bei der Einwohnerratssitzung Obersiggenthal

Zur Einwohnerratssitzung heute Donnerstagabend in Obersiggenthal sind keine Zuschauer zugelassen. Dies infolge der Corona-Thematik, wie die Gemeindekanzlei mitteilt.

12. Corona-Fall in Bad Zurzacher Altersheim: Angestellte positiv getestet – Eingangskontrolle für Besucher

Das Altersheim in Bad Zurzach.

Das Altersheim in Bad Zurzach.

Am Mittwochnachmittag ist eine Mitarbeiterin des Zentrums für Pflege und Betreuung Pfauen in Bad Zurzach positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zwei weitere Mitarbeitende weisen Krankheitssymptome aus. Die bereits zuvor eingerichtete Eingangskontrolle für Besucher bleibt bestehen. 

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12. März: Experten beantworten die wichtigsten Fragen der AZ-Leser

Das AZ-Lesertelefon zum Corona-Virus klingelte ununterbrochen. Grosseltern wollten von den Infektiologen Benedikt Wiggli und Christoph Fux wissen, ob sie ihre Enkel noch hüten sollen. Andere fragten, ob sie die Ferien besser absagen. Weitere Fragen betrafen mögliche Gefährdungen wegen hohem Blutdruck, für Schwangere oder ob der Besuch des Fitness-Centers für Risikopatienten ratsam sei. 

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12. März: Corona-Virus senkt das Reisefieber – auch Twerenbold und Stöcklin leiden

Diese Jahr beginnt die Italien-Saison bei Twerenbold Reisen nicht Ende März, sondern voraussichtlich erst Anfang Mai.

Diese Jahr beginnt die Italien-Saison bei Twerenbold Reisen nicht Ende März, sondern voraussichtlich erst Anfang Mai.

Bei Twerenbold Reisen in Baden und Stöcklin Reisen in Wettingen kommt es wegen des Corona-Virus zu zahlreichen Stornierungen und einem Rückgang der Buchungen. «Das Corona-Virus trifft uns im Mark», sagt VR-Präsident Karim Twerenbold, der das Unternehmen in vierter Generation führt. 

Gerade bei Reisen nach Italien sei die Zahl der Stornierungen gross. «Wir haben den Saisonstart für Reisen nach Italien verschoben und aktuell alle Reisen nach Italien bis Ende April 2020 storniert», so Twerenbold. 

Die Stöcklin Reisen AG aus Wettingen sei vom Corona-Virus «arg betroffen», sagt Geschäftsleiter und Inhaber Emil Schmid. «Mit dem Bekanntwerden des Virus sind die Teilnehmerzahlen regelrecht eingebrochen.» Da die Feriendestination Italien 80 Prozent des Jahresumsatzes ausmache, stehe die Firma still.

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11. März: Corona-Virus: Feriensperre für Beznau-Mitarbeiter – so rüsten sich die Aargauer AKWs gegen eine Epidemie

Alle Externe, auch Besucher, haben zurzeit keinen Zutritt mehr zum AKW Beznau.

Alle Externe, auch Besucher, haben zurzeit keinen Zutritt mehr zum AKW Beznau.

  

Die Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt haben Massnahmen ergriffen, um eine schnelle Verbreitung des Corona-Virus' unter den Mitarbeitenden zu verhindern. Dazu gehören Home-Office, und dass in den Mensas jeder zweiter Platz frei bleibt. Im AKW Beznau gilt sogar eine Feriensperre für Mitarbeitende. 

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11. März: Wegen Corona wird «Schützen» zum Take away

Der Gasthof Schützen in Aarau.

Der Gasthof Schützen in Aarau.

Der Gasthof zum Schützen in Aarau auf einen Take-away-Service für Stubenhocker – nebst dem regulären Betrieb. «Diese Woche wurden uns wegen des Corona-Virus sage und schreibe 40 Events abgesagt», schreiben die „Schützen“-Wirte Manuela Schmid und Peter Schneider auf Facebook. Auch im Restaurant spüre man die Verunsicherung der Gäste. Man wolle deshalb nicht untätig sein und versuchen, die «Schützen»-Klassiker zusätzlich auch für Zuhause zu bieten.

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11. März: «Gault-Millau»-Wirt Albi von Felten serviert ein Anti-Corona-Menu

«Es ist brutal, was wegen des Corona-Virus abgeht. Auch bei uns», sagt «Hirschen»-Wirt Albi von Felten aus Erlinsbach. Aber er will nicht jammern, nur schon seiner Mitarbeiter wegen. Er kocht gegen das Virus an.

Der bekannte Gastronom (15 «Gault-Millau»-Punkte) hat ein «Anti-Virus-Programm» auf die Karte gesetzt. «Wir können das Virus nicht aufhalten», sagt von Felten, «aber wir können unseren Organismus gegen Infektionen stärken.» Gemeinsam mit seiner Küchencrew hat er ein stärkendes Menu entwickelt.

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11. März: 18 Corona-Fälle im Aargau – Infektions-Kette bei zwei Personen unklar

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 18 bestätigte Corona-Virus-Fälle vor. Das ist ein Fall mehr als noch am Dienstag. Bei 2 Personen, die bereits am Dienstag als bestätigte Fälle gemeldet wurden, ist die Infektions-Kette nicht mehr nachvollziehbar. Im Kanton sind bereits zwei Personen wieder vom Virus geheilt. Die verbleibenden 16 infizierten Personen sind wohlauf und alle bei sich zuhause isoliert.

150 Kontaktpersonen sind zurzeit in einer freiwilligen Selbstquarantäne. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden, wie der Kanton schreibt.

Wie der Kanton mitteilt, hätte der Kantonsärztliche Dienst bis am Mittwoch (Stand 15 Uhr) total 1125 Veranstaltungsgesuche bewilligt. 12 Gesuche wurden abgelehnt.

Für die Bevölkerung im Aargau würden weiterhin die wichtigsten Verhaltensempfehlungen gelten:

  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder einem Desinfektionsmittel
  • Husten und Niesen in Wegwerf-Papiertaschentücher oder in die Armbeuge
  • Kontakt zu Personen meiden mit Husten- und Schnupfen-Symptomen
  • Zuhause bleiben, wenn man selber unter Husten, Atemwegbeschwerden und Fieber leidet.

Weitere Verhaltensempfehlungen und Hinweise finden Sie auf der Website des BAG.

11. März: Kurzarbeit: 86 Gesuche, 1200 Personen - primär aus der Event-, Gastro- und Reisebranche

Unter der Corona-Krise leiden vor allem Veranstaltungstechniker, Catering-Anbieter und Reisefirmen im Aargau: "Wir haben bis Mittwoch, 15.30 Uhr insgesamt 86 Gesuche für Kurzarbeit erhalten", sagt Stefann Nauer vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons. Die grosse Mehrzahl der Gesuche werde bewilligt, erklärt Nauer, derzeit gebe es Kurzarbeit für 1200 Angestellte im Aargau. Vor zwei Tagen waren es erst 37 Gesuche, die Nachfrage der Firmen nach finanzieller Unterstützung durch den Kanton ist also massiv gestiegen.

10. März: Corona-Fall in Wettinger Altersheim: Angestellte positiv getestet – Besuche von Angehörigen verboten

Nach der Corona-Infektion einer Mitarbeiterin des Wettinger Alterszentrums «St. Bernhard» ist ein Trakt isoliert worden. 62 Bewohner sind davon betroffen. Besuche von Angehörigen sind verboten.

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10. März: Lenzburger Einwohnerrat lässt keine Besucher zu

Sven Ammann, der Präsident des Lenzburger Einwohnerrats, hat entschieden, dass die kommende Einwohnerratssitzung vom 12. März ausnahmsweise nicht öffentlich ist. Besucherinnen und Besucher sind also nicht willkommen, Medienvertreter jedoch schon. Der Grund ist auch hier: das Corona-Virus. „Diese Massnahme ermöglicht eine Sitzordnung der Mitglieder des Einwohnerrats, welche mehr Abstand zwischen den Personen gewährleistet“, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Öffentlichkeit werde über die Medien und via Twitter (@StadtLenzburg) umgehend über die Verhandlungen beziehungsweise Beschlüsse informiert, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die AZ wird vor Ort sein. Verhandelt wird unter anderem die Sanierung der Bleiche für 4,6 Mio. Franken.

10. März: Bus-Unternehmen im Aargau setzen Schutzmassnahmen für Fahrpersonal um

Die Transportunternehmen im Einzugsgebiet des Tarifverbundes A-Welle haben am Dienstag beschlossen, ab Mittwoch zusätzliche Massnahmen zum Schutz des Fahrpersonals umzusetzen. Die vordersten Bus-Türen bleiben künftig geschlossen, beim Fahrer kann man keine Tickets mehr lösen. Nachts werden die Busse teils desinfiziert.

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10. März: Aargau weist neu 17 Corona-Fälle auf - zwei Patienten geheilt

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 17 bestätigte Fälle vor, das sind drei mehr als gestern Montag. Weiterhin ist die Infektions-Kette für alle diese Fälle klar, wie der Kanton im aktuellen Corona-Bulletin mitteilt.

15 infizierte Personen sind wohlauf und zu Hause isoliert, zwei Personen sind geheilt. 150 Kontaktpersonen befinden sich zurzeit in einer freiwilligen Selbstquarantäne.

10. März: Aargauer Ärzte-Präsident kritisiert den Bund: «Der Schlingerkurs muss aufhören»

Vor anderthalb Wochen wurde der erste Fall einer Corona-Virus-Erkrankung im Aargau nachgewiesen. Der Patient ist wieder genesen. Aber es sind weitere Fälle hinzugekommen. Und Ängste. Das spüren nicht nur die Spitäler, sondern auch die Hausärzte.

«Wir stellen eine riesige Verunsicherung fest», sagt Jürg Lareida, Präsident des Aargauischen Ärzteverbands. «Und wir wollen dazu beitragen, dass sich die Situation beruhigt.» Es könne nicht sein, dass die Leute vor lauter Angst nicht mehr aus dem Haus gingen, sagt er.

Was empfehlen also die Aargauer Ärzte? «Das Wichtigste ist, dass wir die Älteren schützen. Wenn jemand stirbt, ist das nicht nur unnötig, sondern macht Angst.» Wer grippeähnliche Symptome aufweise, dürfe deshalb auf keinen Fall Besuche bei älteren oder vorerkrankten Personen machen. Berufstätige sollten nicht arbeiten gehen, wenn sie sich krank fühlen, sagt der Ärzteverbandspräsident.

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10. März: Aargauer Firma will im April 140'000 Schutzmasken herstellen

Der Aargauer Unternehmer Felix Schönle hat schon vor Wochen eine Maschine zur Herstellung von Schutzmasken bestellt. 80'000 Dollar hat sie gekostet. Von Fantasiepreisen will er aber nichts wissen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

10. März: Raiffeisenbank Mettauertal: GV wird verschoben

Auch die Raiffeisenbank Mettauertal verschiebt ihre Generalversammlung. «Die Entwicklung der Corona-Virus-Ausbreitung zeigt keine positive Veränderung. Es ist somit davon auszugehen, dass die vom Bundesrat und den Kantonen beschlossenen Massnahmen über den 15. März beibehalten, allenfalls sogar ­verschärft werden», schreibt der Verwaltungsrat in einer Mitteilung.

Der Verwaltungsrat habe daher, «im Interesse und zum Schutz der Gesundheit der Genossenschafterinnen und Genossenschafter», beschlossen, die geplante Generalversammlung vom 27. März zu verschieben. Über das Verschiebedatum werde «zu gegebener Zeit» informiert. (twe)

10. März: Gewichtige Einbussen bei «Blumen für die Kunst»

Die coronabedingt massive Einschränkung in der Besucherzahl hat die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus finanziell getroffen. Inhaltlich können die Veranstalter der reduzierten Ausgabe aber durchaus auch Positives abgewinnen.

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10. März: Wirtschaftsforum Zurzibiet streicht Anlass mit Federer-Kenner

Wegen des Corona-Virus' hat das Wirtschaftsforum Zurzibiet erstmals sein beliebtes WFZ-Frühstück abgesagt. Am Mittwoch hätte Radioreporter Bernhard Schär über den Mensch «Roger Federer» erzählen sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

10. März: Corona-Virus zwingt Firmen zur Kurzarbeit – auch das Badener Trafo gehört dazu

Volle Säle, packende Reden und ausgelassene Apéros – das war einmal. Das Corona-Virus ist Gift für die Aargauer Wirtschaft. Vor allem für die Event- und Gastrobranche. 70 Prozent aller Gesuche auf Kurzarbeit kamen aus diesem Sektor. ­Bewilligt wurde unter anderem jenes des Badener Kongresszentrums Trafo.

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10. März: Der Blaue Salon bei Emil Frey in Safenwil wird abgesagt

Die traditionsreiche Frühlingsausstellung von Emil Frey, der Blaue Salon, sollte vom 20. bis 22. März stattfinden. Nun wird die Ausstellung abgesagt, wie es auf der Webseite des Unternehmens heisst. "Wie aufgrund der aktuellen Corona-Situation und den rechtlichen Vorgaben leider zu erwarten war, werden wir den Blauen Salon absagen. Wir bedauern diesen Entscheid sehr – sehen uns aber gezwungen, diesen Schritt zu gehen", schreibt Emil Frey. Man sei mit Hochdruck an der Suche nach einem Ersatztermin für die Frühlingsausstellung.

10. März: Aargauerin in der Corona-Sperrzone – der Grappa ist hier Desinfektionsmittel

Beatrice Strässle aus Rupperswil lebt in Norditalien und führt dort mit ihrem Partner ein Bed and Breakfast nahe des Dorfs Montabone. Es liegt in der «Zona Rossa», der Corona-Sperrzone, die die italienische Regierung verhängt hat. Wie weiter?

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10. März: Blumen für die Kunst: «Wir gehen wegen des Corona-Virus von gewichtigen Einbussen aus»

Die coronabedingt massive Einschränkung in der Besucherzahl hat die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus finanziell getroffen. Inhaltlich können die Veranstalter der reduzierten Ausgabe aber durchaus auch Positives abgewinnen.

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9. März: 2 geheilte Patienten und freiwillige Quarantäne

Im Aargau haben sich bis am Montag insgesamt 14 Personen mit dem Corona-Virus angesteckt. Seit Sonntag ist keine weitere Ansteckung dazugekommen. Zwei der 14 Personen sind inzwischen geheilt. «Sie wurden aus der Isolation entlassen und es geht ihnen gut», sagt Kantonsärztin Yvonne Hummel. Auch die zwölf anderen – darunter ein Kind – seien wohlauf.

Seit Freitag werden Kontaktpersonen von Infizierten nicht mehr vom Kantonsärztlichen Dienst unter Quarantäne gestellt. Sie sind neu in freiwilliger Quarantäne und werden vom Patienten direkt oder von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten informiert. «Die Kontaktpersonen dürfen arbeiten und zur Schule gehen, wenn sie keine Beschwerden haben», sagt die Kantonsärztin. «Sobald aber Symptome auftreten, sollten sie zu Hause bleiben – und zwar solange, bis sie mindestens 24 Stunden beschwerdefrei sind.»

Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, werden aber weiterhin isoliert. Wenn möglich geschieht das zu Hause. Im Spital werden nur die Patientinnen und Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf behandelt. Die Isolation dauert sowohl zu Hause als auch im Spital mindestens zehn Tage. Ob eine Isolation aufgehoben wird, werde in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst entschieden, sagt Yvonne Hummel. Damit jemand als geheilt gelte, müsse er mindestens 48 Stunden beschwerdefrei sein.

9. März: Was bedeutet die Corona-bedingte Absage eines Events für die Veranstalter und die Besucher? – Ein Beispiel

Absage über Absage. Geplante Veranstaltungen fallen dem Corona-Virus derzeit reihenweise zum Opfer; auch im Fricktal sind in den letzten zehn Tagen weit mehr als zwei Dutzend Anlässe abgesagt oder, im optimistischeren Fall, verschoben worden.

Darunter auch Raiffeisen-­klangheimli.ch, eine Unterhaltungsshow, die weit über die Region hinaus bekannt ist und jedes Jahr um die 1000 Besucher nach Zuzgen lockt. Die Show wurde, ebenso wie die Generalversammlung der Raiffeisenbank Wegenstettertal, die jeweils im selben Zelt stattfindet, vor einer Woche abgesagt.

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9. März: SP-Kandidaten-Hearing ist vertagt

Am Sonntagabend war noch ungewiss, ob das für Donnerstag geplante Hearing in Aarau mit den vier Kandidierenden für das Präsidium der SP Schweiz stattfindet oder nbicht. jetzt teilt die SP Aargau mit, dass es abgesagt beziehungsweise verschoben wird. Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus sei ungewiss, ob der Parteitag der SP Schweiz vom 4./5. April stattfinden kann, so die Begründung. Die SP Aargau werde für das Hearing ein neues Datum festlegen, sobald Klarheit über die Durchführung des nationalen Parteitages herrscht.(mku)

9. März: Flohmarkt und Kinderkleiderbörse finden nicht statt

 Aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus und der Empfehlung des Kantons Aargau, wird die Kinderkleiderbörse und der Flohmarkt in Ennetbaden vom, Samstag, 14. März abgesagt, wie die Gemeinde mitteilt. Die nächste Kidsbörse findet am 12. September statt.

Auch der Flohmarkt des Vereins «Karibuni Tansania» vom Samstag, 14. März, findet nicht statt.

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9. März: Aargauer Messe Aarau (AMA) soll verschoben werden

Eigentlich hätte die Aargauer Messe Aarau (AMA) vom 25. bis 29. März stattfinden sollen. Doch nun haben Messeleitung und Verwaltungsrat entschieden, dass sie verschoben werden soll. "Für den Verwaltungsrat und die Messeleitung hat die Gesundheit von Ausstellern, Publikum und
Mitarbeitenden oberste Priorität", heisst es in der Medienmitteilung. "Die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist ungewiss, auch in Bezug auf die behördlichen Anordnungen. Eine Durchführung der AMA im März 2020 ist daher aus gesundheitlichen und organisatorischen Gründen kein realistisches Szenario mehr." Die AMA 2020 soll neu vom 13. bis 17. Mai 2020 stattfinden. "Voraussetzung dafür ist, dass ein Grossteil der Aussteller und Partner die Verschiebung mitträgt", so die Veranstalter. "Die Messeleitung führt nun mit allen Beteiligten Gespräche und hofft, dass eine Verschiebung der AMA in den Mai möglich ist."

9. März: Aargauer Bäckerei landet mit diesen Corona-Hasen einen Verkaufs-Hit

Die Bäckerei Richner nimmt das aktuelle Thema des Corona-Virus in ihre Vor-Ostern-Produktion auf. Seit Samstag stehen Schoggihasen in den Regalen, die Schutzmasken tragen. Den Kunden gefällt's.

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Corona-Hasen aus Aargauer Bäckerei sind der Renner

Corona-Hasen aus Aargauer Bäckerei sind der Renner

   

9. März: Weingenuss-Anlass am 20. und 21. März im Campussaal Brugg-Windisch findet statt.

"Nach aktuellem Stand führen wir den Weingenuss-Anlass durch, die Bewilligung des Kantons für die Veranstaltung liegt vor", sagt Pascal Furer, Geschäftsführer des Branchenverbandes Aargauer Wein, auf Anfrage. In gut zehn Tagen, am Freitag, 20. März und am Samstag, 21. März, präsentieren Aargauer Winzerinnen und Winzer im Campussaal Brugg-Windisch an 40 Ständen ihre Weine und Direktvermarkter ihre Regionalprodukte. "Wir hatten bei der letzten Durchführung zwar über 1000 Besucher, aber nicht zur gleichen Zeit, deshalb kann der Anlass stattfinden", erklärt Furer. Scherzhaft ergänzt er, die Behörden rieten zwar vom Händeschütteln ab, das Anstossen mit Aargauer Wein sei hingegen nicht verboten. (fh)

9. März: 10. AKB Immo-Messe Brugg abgesagt – eine Messe im 2020 ist fraglich

«Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus haben wir uns schweren Herzens entschieden, unsere 10. Immo-Messe abzusagen», teilt die Aargauische Kantonalbank mit. Noch sei unklar, ob im 2020 eine Messe durchgeführt werden könne. Dies hänge von der weiteren Entwicklung ab. Sicher wird aber nächstes Jahr wieder eine Immo-Messe stattfinden (Samstag, 20. März 2021).

Die AKB begründet den Entscheid wie folgt: «Diese Massnahme mag übertrieben erscheinen. Leider können wir aber die Auswirkungen des Virus auf unsere Veranstaltung nicht genau abschätzen und möchten keine unnötigen Risiken eingehen. Vor allem auch, weil wir unsere Besucherinnen und Besucher nicht auf ihre bisherigen Aufenthaltsorte oder Kontakte kontrollieren können und sich unsere Ausstellungsstände auf einem relativ engen Raum befinden. (az)

8. März: Zahl der Corona-Erkrankungen steigt im Aargau auf 14 – bisher kein schwerer Verlauf

Am Freitag waren im Kanton Aargau 12 Personen am Coronavirus erkrankt. Eine davon galt bereits wieder als geheilt. Über das Wochenende ist die Zahl  der Erkrankungen laut Regierungssprecher Peter Buri um zwei auf 14 angestiegen, wovon weiterhin eine Person als geheilt gilt. Laut Buri sind die Erkrankten inzwischen mehrheitlich wieder zuhause in Isolation, da diese bisher einen unkomplizierten klinischen Verlauf zeigten. Ein schwerer Verlauf sei bisher (Stand Sonntagabend) bei keinem der Corona-Patienten im Aargau zu beobachten, es gehe ihnen laut Auskunft von  Kantonsärztin Yvonne Hummel den Umständen entsprechend gut. Der Kanton informiert am Montagnachmittag wieder über den aktuellsten Stand, dann auch mit einem zusätzlichen Fokus auf die Auswirkungen des Virus auf die Aargauer Wirtschaft. (mku)

8. März: SP-Präsidenten-Hearing in Aarau: Entscheid fällt bis Dienstagabend

Diesen Donnerstag plant die SP Aargau in Aarau ein Hearing mit den vier Kandidierenden (unter ihnen Nationalrat Cédric Wermuth) für das Präsidium der SP Schweiz. Die SP Schweiz macht die Durchführung des Wahlparteitags am 4./5. April davon abhängig, ob der Bundesrat diese Woche das Verbot von Veranstaltungen über 1000 Personen verlängert. Die Geschäftsleitung der SP Aargau überprüft nun gemäss Auskunft des politischen Sekretärs Claudio Bernet, ob der Anlass am Donnerstag durchgeführt wird oder nicht. Entschieden werde spätestens am Dienstagabend. (mku)

8. März: Parteitag der FDP Aargau findet nicht statt

Eben hat die FDP Schweiz ihre Delegiertenversammlung vom April mit rund 500 Teilnehmenden wegen des Coronavirus auf anfangs Mai verschoben. Nun steht fest, dass auch der geplante Parteitag der FDP Aargau von Dienstag in Kleindöttingen nicht stattfindet. Dies hat laut FDP-Geschäftsführer Stefan Huwyler der Geschäftsleitungsausschuss am Sonntag beschlossen. In welcher Form das nachgeholt wird, ist noch offen. Am Dienstag hätten der frühere Ständerat Philipp Müller und die frühere Nationalrätin Corina Eichenberger verabschiedet sowie Stephan Attiger erneut für den Regierungsrat nominiert werden sollen. Eine Bewilligung hatte die FDP vorsorglich beim Kanton eingeholt. (mku)

6. März: Quarantäne-Pflicht aufgehoben – Gallati: «Ich will ein Wirrwarr verhindern»

Der Kanton hat am Freitag per sofort die Quarantäne-Pflicht für Personen aufgehoben, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten. Auch Corona-Patienten selber müssen bei gutem Verlauf nicht mehr im Spital isoliert werden, sondern zu Hause. Der Entscheid überraschte. Denn bis anhin standen über 160 Aargauer aus dem Umfeld der mit dem Virus infizierten Personen (Stand Freitag deren 12) unter Quarantäne. Auf Anfrage begründet Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati seinen Entscheid, die Quarantäne-Pflicht aufzuheben, so: «Ich wollte Klarheit schaffen und ein Wirrwarr verhindern.»

Für erneute Verunsicherung in den Kantonen sorgt die Ankündigung des Bundesamtes für Gesundheit, auf Anfang nächste Woche wieder neue Empfehlungen für die Betreuung von angesteckten und mit ihnen in Kontakt gekommenen Personen zu veröffentlichen.

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6. März: Aargauer Schüler zeigen keine Corona-Symptome – angestecktes Familienmitglied wieder zu Hause

Der Zeininger Corona-Fall hat einen milden Krankheitsverlauf – in der Schule ist nach der anfänglichen Aufregung Ruhe eingekehrt und den beiden Schülern geht es gut.

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6. März: Kanton verordnet keine Quarantänen mehr

Der Kanton Aargau hat einen Strategiewechsel beschlossen: Neu werden keine Verfügungen für Quarantänen mehr ausgesprochen. Das bedeutet, die Betroffenen begeben sich freiwillig in 14-tägige Quarantäne. Eventuelle Betreuungspersonen sollen fünf Tage Zuhause bleiben. Stand Freitagabend gibt es im Aargau 11 Fälle von Corona-Virus-Ansteckungen. Eine weitere Person gilt als geheilt.

6. März: Gewerbeschau in Bad Zurzach abgesagt

Das Corona-Virus hat nun auch Konsequenzen für die geplante Gewerbeschau in Bad Zurzach von 17. bis 19. April. Sie ist abgesagt. Der Veranstalter begründet den Entscheid damit, dass er die Bewilligung für eine allfällige Durchführung erst kurz vor der Messe erhalten hätte, und der ganze Aufwand der Aussteller unter Umständen vergeblich gewesen wäre.

Zudem hätten aufgrund der aktuellen Lage, Massnahmen verstärkt werden müssen. Zum Beispiel mit Eintrittskontrollen.

Gemäss OK-Mitglied Josef Haus hätte sich das massiv auf den Besucherzahl ausgewirkt. An der Gewerbeschau im Bezirkshauptort verzeichnen die Veranstalter jeweils rund 15'000 Besucher. Dieses Jahr hatten sich 85 Aussteller angemeldet.

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6. März: Murimoos sperrt Dörfli und Moospintli ab

Verschiedene Massnahmen im Murimoos sollen die Gefahr des Corona-Virus mindern. Bio-Markt und Metzgerei bleiben geöffnet, ebenso der Spielplatz.

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6. März: Zwei Zeininger Schüler bleiben vorerst zu Hause – Familienmitglied infiziert

Sie zeigen zwar keine Symptome, werden dennoch die nächsten beiden Wochen den Unterricht nicht besuchen. Ein Familienmitglied hat sich mit dem Corona-Virus angesteckt.

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6. März: Geisterspiel des STV Baden abgesagt

Heute Freitagabend hätten die Handballer des STV Baden zum Auswärtsspiel nach Stans reisen sollen. Zunächst war ein Geisterspiel vor leeren Rängen vorgesehen. Die Partie ist nun abgesagt und wird voraussichtlich am Samstag, 18. April, nachgeholt.

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6. März: Raiffeisenbank Wasserschloss verschiebt die Jubiläums-GV

Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Wasserschloss hat entschieden, die Jubiläums-Generalversammlung vom 30. April in Windisch zu verschieben. Aktuell steht noch kein alternatives Datum fest.

5. März: Zwei neue Aargauer Fälle – doch vier Infizierte sind schon wieder zu Hause

Der Kanton Aargau hat am Donnerstagnachmittag über den aktuellen Stand des Corona-Virus informiert. 160 Aargauer befinden sich in Quarantäne, neun sind am Virus erkrankt. Die Ausbreitung wird genau überwacht, es gibt aber auch Lockerungen.

Den Newsticker und den Artikel dazu können Sie hier nachlesen.

5. März: Aargauer Spitäler und Kliniken erlassen Besucher-Beschränkungen

Die Klinik Barmelweid und das Kantonsspital Aarau erlauben nur noch zwei Besucher pro Patient, das Kantonsspital Baden prüft noch, ob es diese Massnahme auch einführen will.

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5. März: Cupfinal des HSC Suhr Aarau gegen die Kadetten Schaffhausen verschoben

Der Cupfinal zwischen dem HSC Suhr Aarau und den Kadetten Schaffhausen findet nicht in anderthalb Wochen statt. Das ursprünglich auf Sonntag, 15. März, angesetzte Highlight wird vom Schweizerischen Handballverband verschoben. Der Ersatztermin ist noch nicht bekannt.

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5. März: Plastikexperiment Grossanlass in Baden findet nicht statt

Der für Freitag und Samstag geplante Anlass in der Trafo-Halle 37 in Baden ist abgesagt. Dort hätten diverse Aussteller im Rahmen des Badener Plastikexperiments ihre Plastikalternativen und plastikfreien Produkte vorgestellt. 

5. März: Aargauer wegen Corona-Verdacht in Isolation

Rund 150 Personen im Aargau befinden sich wegen des Corona-Virus aktuell in Quarantäne. Ein Betroffener erzählt von seinem Leben, abgeschieden von der Aussenwelt.

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5. März: Auto-Ausstellung Aarau West erhält keine Bewilligung

Von über 400 Anfragen hatte der Kanton übers Wochenende nur einem Veranstalter keine Bewilligung erteilt: Dem Aargauer Autogewerbeverband mit Präsident Martin Sollberger und seiner traditionellen Auto-Ausstellung Aarau West. Diese hätte vom 13. bis 15. März stattfinden sollen. 9000 Menschen wurden erwartet, über drei Tage verteilt auf zwei Hallen und Aussenbereiche.

Am gleichen Wochenende und ebenfalls in Oberentfelden findet aber nun die Motorrad-Frühlingsausstellung vom landesweit bekannten Töff-Spezialisten Moto Mader statt. Weil sich «die gleichzeitige Personenansammlung unter 1000 Personen hält, haben wir eine Bewilligung erhalten», steht auf deren Website geschrieben. «In Zusammenarbeit mit der Kantonsärztin» seien «wichtige Hygienestandards eingeführt» worden. Die lauten: Kranke Personen sowie solche, die kürzlich in China, Südkorea, Singapur, Norditalien oder im Iran waren, sollen zu Hause bleiben. 

4. März: Bereits 7 Personen von Corona-Virus infiziert

Insgesamt gibt es im Kanton Aargau nun sieben Fälle von Corona-Virus-Ansteckungen, wie die Behörden im neuen Lagebulletin am Mittwochnachmittag mitteilen. Rund 150 Personen beziehungsweise Kontakte stehen unter Quarantäne. Bei allen neuen Fällen konnten die Infektionswege zugeordnet und alle Kontaktpersonen informiert werden, so dass die Krankheitsausbreitung unterbunden werden kann. 

Seit der Inkraftsetzung des Veranstaltungsverbots am 28. Februar 2020 habe der Kantonsärztliche Dienst über 630 Gesuche geprüft. Davon habe man sieben Gesuche wegen zu hoher Teilnehmerzahl oder mangelnder Hygienemassnahmen abgelehnt.

Der Kantonsärztliche Dienst sei dafür personell verstärkt worden. Die Polizei werde mit Schutzmaterial ausgerüstet. Die Infoline des kantonalen Führungsstabs unterstütze den Kommunikationsdienst des Regierungsrats. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse sei die Lageentwicklung der Schweiz nach wie vor nicht absehbar. Dennoch seien derzeit keine weiterführenden Massnahmen erforderlich.

4. März: Shoppi Tivoli verschiebt wegen Corona-Virus das Jubiläumsfest

  • Am 12. März wird das erste und flächenmässig grösste Einkaufscenter der Schweiz 50 Jahre alt. Ein viertägiges Fest war geplant, das nun aber «aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Situation verschoben wird», wie Centerleiter Patrick Stäuble mitteilt. Mehr zum Thema lesen Sie hier in unserem ausführlichen Artikel

4. März: Wegen 1700 Fleischvögeln – Corona-Virus bringt Metzgerei in die Bredouille

  • Wegen der abgesagten Generalversammlung der Raiffeisenbank Rohrdorf-Fislisbach blieb der «Chämi Metzg» auf 1700 Fleischvögeln sitzen. Vermeintlich. Denn eine Facebook-Aktion half aus der Misere. Innert vier Stunden gingen die Vögel über die Theke. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

4. März: Aargauer Sportlerin/Sportler des Jahres: Gala abgesagt

  • Am Freitagabend hätten die Aargauer Sportlerin und der Aargauer Sportler des Jahres 2019 an der Sport-Gala präsentiert und gefeiert werden sollen. Dazu kommt es allerdings nicht. Wegen des Corona-Virus' ist die Gala abgesagt worden. 
  • "Der Bund hat die Kampagne gegen den Corona-Virus verschärft und von bisher Gelb auf Rot erhöht. Die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler und aller Gäste liegen uns am Herzen. Auf die Durchführung dieses Anlasses möchten wir daher verzichten", schreibt der Kanton.

Das Voting für die Aargauer Sportlerin oder den Aargauer Sportler des Jahres läuft ungehindert bis am Mittwochabend weiter. Die Resultate werden am Freitag kommuniziert.

  • Zur Wahl stehen das Curling-Team um Silvana Tirinzoni, der Schwinger Nick Alpiger, Ski Freestyler Nicolas Gygax, die Para Schwimmerin Nora Meister, Karateka Elena Quirici und Ringer Randy Vock. Die Wahl schliesst am Mittwoch, 4. März 2020, um 23:59 Uhr.

3. März: Masken und Desinfektionsmittel im KSB gestohlen

  • Im Kantonsspital Baden werden infolge der Corona-Virus-Ausbreitung reihenweise Masken und Desinfektionsmittel gestohlen, wie Tele M1 berichtet. Darüber kann Mediensprecher Omar Gisler nur den Kopf schütteln: «Es bringt überhaupt nichts, diese Materialien zu Hause zu horten – und im Spital haben wir einen Mangel!» Das KSB zieht nun Konsequenzen: Die Hygieneartikel werden ab sofort eingesperrt.
Coronavirus-Angst: Im Spital gehen die Maskendiebe um

Coronavirus-Angst: Im Spital gehen die Maskendiebe um

Schutzmasken sind seit längerer Zeit an fast allen Orten ausverkauft. In Spitälern wie dem Kantonsspital Baden werden daher immer wieder Masken/ Exemplare entwendet. Aber für welche Personen sind Masken überhaupt sinnvoll?

  • Etwas anders ist es im Kantonsspital Aarau: Diebstähle kann Mediensprecher Ralph Schröder keine bestätigen. Doch die Schutzmasken, die für Besucher am Eingang aufgelegen hatten, wurden vorsichtshalber entfernt und werden neu kontrolliert an den Stationen abgegeben.

3. März: Hypi-GV abgesagt

  • Die Generalversammlung der Hypothekarbank Lenzburg findet nicht statt, so wie einige GVs der Raiffeisenbanken im Aargau: Die «Hypi» hat ihre GV, an der jeweils über 1000 Menschen teilnehmen, abgesagt. Sie hätte am 21. März in Lenzburg stattfinden sollen. Es wäre die 151. ordentliche GV gewesen und auf ein unbestimmtes Datum verschoben. Aufgrund der Corona-Virus-Ausbreitung habe man sich zur Absage entschlossen, teilte die Hypi am Dienstagnachmittag mit. Das Aktionärstreffen werde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

2. März: Nach Raiffeisenbank Böttstein verschiebt auch Aare-Rhein die GV

2. März AMA findet statt

  • Aarau: Die Veranstalter der Aargauer Messe Aarau (AMA) sind entschlossen, die Veranstaltung wie geplant vom 25. bis 29. März durchzuführen. Es sei denn, der Bund entscheide bis am Sonntag, das derzeit nur bis zum 15. März geltende Grossanlass-Verbot zu verlängern. Dann ziehe man eine Verschiebung in Betracht, sagt Messeleiterin Suzanne Galliker: «Unser Ziel ist, dass es auch in diesem Jahr eine AMA gibt.» (az)


2. März: Bank-Aktionäre müssen auf Dividende warten

  • Kirchleerau: Über 600 Genossenschafter, die sich die Generalversammlung der Bank Leerau vom kommenden Samstag angemeldet haben, müssen neu planen: Die Versammlung ist abgesagt. Einen Ersatztermin gibt es noch nicht. So lange die GV nicht entschieden hat, gibt’auch keine Dividende. (az)

2. März: Keine Raiffeisen-Party in der Vianco-Arena

  • Brunegg: Ebenfalls abgesagt ist die Generalversammlung der Raiffeisenbank Aare-Reuss. Sie sollte am 21. März in der Vianco-Arena stattfinden. Letztes Jahr kamen 1158 Personen. (az)

2. März: Heute gibt’s News  für die Hypi-Aktionäre

  • Lenzburg: Ebenfalls für den 21. März geplant ist die Generalversammlung der Hypothekarbank Lenzburg. Der Krisenstab ist an der Arbeit. Voraussichtlich heute Abend wird die Hypi einen Entscheid kommunizieren. An der 150. Generalversammlung waren letztes Jahr 1098 Aktionäre mit dabei. (az)

2. März: Bank Aareland nimmt  sich noch etwas Zeit

  • Küttigen: Die Clientis Bank Aareland wartet noch zu. Ihre GV soll am 27. März stattfinden. (az)

1. März: Aargauer Gesundheitsdirektor Gallati stimmte gegen Veranstaltungs-Verbot – als einziger

  • Die kantonalen Gesundheitsdirektoren stimmten über den Plan von Bundesrat Alain Berset ab, Veranstaltungen mit über 1000 Personen bis zum 15. März zu verbieten. Der Aargauer Jean-Pierre Gallati war dagegen – über die Gründe schweigt er. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

1. März: Chindsgi-Lehrer mit Corona-Virus infiziert

29. Februar: Aargauer Veranstalter reichen fast 400 Gesuche innert eines Tages ein – eines wird abgelehnt

  • Wegen des Corona-Virus' brauchen Aargauer Organisatoren von Veranstaltungen mit über 150 Personen eine Bewilligung. Der Kanton ist am ersten Tag nach dieser Publikmachung regelrecht mit Gesuchen überflutet worden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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