Mobilität
Rund 86 Prozent der Erwerbstätigen in Kaiseraugst stammen aus einer anderen Gemeinde - mehr als an den meisten Orten

Kaiseraugst ist ein Anziehungspunkt für Erwerbstätige. Es pendeln deutlich mehr Menschen in die Gemeinde als in der durchschnittlichen Schweizer Gemeinde. Das zeigt eine Auswertung der Mobilitätsstatistik des Bundes.

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In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Kaiseraugst.

In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Kaiseraugst.

(chm)

Von den 4677 Personen, die in Kaiseraugst arbeiten (ohne Grenzgänger), reisen 4001 aus einer anderen Gemeinde an. Der Anteil an auswärtigen Erwerbstätigen beträgt 85.5 Prozent. Im Kanton Aargau liegt der Durchschnitt für eine Gemeinde bei 73.2 Prozent und in der Schweiz bei 63.6 Prozent.

Dennoch wohnt die grösste Gruppe der Erwerbstätigen im Ort selbst, nämlich 676 Personen oder 14.5 Prozent. Weitere häufige Wohnorte der Arbeiterschaft von Kaiseraugst sind: Rheinfelden (459, 9.8%), Basel (337, 7.2%), Möhlin (269, 5.8%), Pratteln (182, 3.9%) und Liestal (140, 3%).

Kaiseraugst ist überdies auch Arbeitsort einer bedeutenden Gruppe Grenzgängerinnen und Grenzgängern: Rund 1623 Personen (Stand 2018) pendeln nach der Grenzgängerstatistik aus dem Ausland in die Gemeinde zur Arbeit. Sie sind jedoch nicht Teil der Mobilitätsstatistik des Bundes.

Der häufigste Arbeitsort der Bevölkerung von Kaiseraugst ist Basel. Dorthin pendeln 819 Personen oder 28.5 Prozent der ansässigen Erwerbstätigen.

Es folgen als weitere populäre Arbeitsgemeinden: Kaiseraugst selbst (676, 23.5%), Pratteln (205, 7.1%), Liestal (129, 4.5%) und Augst (110, 3.8%).

Hinweise: Für die Mobilitätsstatistik hat das Bundesamt für Statistik mehrere Datenquellen herangezogen, um abzuschätzen, in welchen Gemeinden die Erwerbstätigen leben und arbeiten. Die Zahlen basieren teilweise auf Annahmen und sind deshalb als Näherungswerte zu sehen. Datenstand ist 2018. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.