Abstimmung
In Wislikofen entscheidet eine einzige Stimmen über das Burkaverbot

Zweimal Nein, einmal Ja: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Wislikofen. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Wislikofen zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Wislikofen zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Eine einzige Stimme hat in Wislikofen den Ausschlag gegeben beim Verhüllungsverbot. 70 Personen sagten Ja, 69 stimmten Nein. Somit heisst die Gemeinde die Vorlage gut. Das Resultat war schweizweit eines der knappsten beim Verhüllungsverbot. Der Stimmenunterschied war der geringste bei der Vorlage unter allen Gemeinden im Land. Der Kanton Aargau befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 53.6 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Wislikofen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Wislikofen fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Wenige Stimmen entscheiden beim E-ID-Gesetz

Wislikofen hat das E-ID-Gesetz zwar abgelehnt, allerdings wies sie mit 48.9 Prozent Ja den höchsten Ja-Anteil im Kanton Aargau aus. Ein Nein schrieben 70 auf den Stimmzetteln, ein Ja legten 67 ein. Im Kanton Aargau lautete das Resultat zum E-ID-Gesetz 62.3 Prozent Nein. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Wislikofen haben das E-ID-Gesetz abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein.

Mehrheit gegen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien

Wislikofen hat Nein gesagt zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, und zwar mit 54.1 Prozent. Das ist der neuntgrösste Nein-Anteil im Kanton Aargau. 72 Personen stimmten Nein, 61 stimmten Ja. 56.5 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien im Kanton Aargau. Das nationale Ergebnis war 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Die meisten ländlichen Gemeinden, zu denen auch Wislikofen zählt, haben das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien abgelehnt, nämlich rund 57 Prozent.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Gemeinde Wislikofen stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mit 57 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Wislikofen deutlich höher als im Kanton Aargau (48.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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