Frick
Zehn Nachwuchs Feuerwehrleute leisten einen Beitrag zur Sicherheit

Die Stützpunktfeuerwehr Frick hat ihr Rekrutierungsziel erreicht. Sieben junge Männer und drei junge Frauen treten neu in den Feuerwehrdienst ein.

Werner Hostettler
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Margrit Aeschbacher übergibt Jasmin Herzog (links) zwei Feuerwehr-T-Shirts. hot

Margrit Aeschbacher übergibt Jasmin Herzog (links) zwei Feuerwehr-T-Shirts. hot

Eingeladen zur diesjährigen Rekrutierung der Stützpunktfeuerwehr Frick waren Einwohnerinnen und Einwohner mit Jahrgang 1983 bis 1993 der drei Gemeinden Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen. Insgesamt waren 160 Aufgebote versandt worden, 70 der Empfängerinnen und Empfänger erschienen am Montagabend persönlich im Mehrzweckgebäude Racht in Frick.

In seinem mit beeindruckenden Einsatzbildern ergänzten Begrüssungs- und Informationsblock wies Stützpunktkommandant Urs Keller darauf hin, dass gemäss Feuerwehrgesetz sowohl Männer als auch Frauen feuerwehrpflichtig sind.

Nach dem Hinweis auf die gesetzlichen Grundlagen durch Gemeinderat Georg Schmid, Gipf-Oberfrick, hatten die 70 jungen Frauen und Männer den erforderlichen Fragebogen auszufüllen. Wer seine Bereitschaft erklärte, in die Stützpunktfeuerwehr Frick einzutreten, wurde anschliessend zu einem persönlichen Einzelgespräch eingeladen.

Eine der drei Frauen, die neu ins über 100-köpfige Korps eintreten, ist Jasmin Herzog. Auf die Frage der Aargauer Zeitung, was sie dazu motiviert habe, meinte die 19-jährige Bankassistentin: «Es ist in erster Linie die Bereitschaft, meinen Teil dazu beizutragen, dass sich die Bevölkerung sicher fühlen kann. Zudem will ich mich auch in der Gemeinde einbinden. Ich freue mich echt auf die Feuerwehr Frick.»

Eingeteilt ist sie im sogenannt schwarzen Dienst, also im Bereich Rettungsdienst und Brandbekämpfung. Für den 25-jährigen André Gruss, der von Eiken, wo er bereits Feuerwehrdienst leistete, nach Frick umgezogen ist, war klar, dass er auch weiterhin mitmacht: «Entscheidend für mich war dabei die Motivation, Menschen zu retten; zudem schätze ich auch den in der Feuerwehr herrschenden Kameradschaftsgeist.» Nebst Frick ist er auch noch in der Betriebsfeuerwehr seines Arbeitgebers eingeteilt.

Materialwart-Ehepaar Christian und Margrit Aeschbacher übergaben den neu Eingeteilten gleich nach Erledigung aller Formalitäten ihre persönliche Brandschutzausrüstung. Sowohl Urs Keller und sein Vize Andreas Fahrni als auch Georg Schmid zeigten sich vom Resultat der diesjährigen Rekrutierung befriedigt: «Mit den zehn Neueintritten haben wir das diesjährige Rekrutierungsziel erreicht. Erfreulich war auch das rege Interesse, das die jungen Leute für unsere Feuerwehr zeigten. Also alles in allem ein durchwegs positiver Abend.»

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