Wegenstettertal
Am 21. Februar wird gewählt: Irina van Bürck möchte Pfarrerin werden

Die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Wegenstettertal empfiehlt an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 21. Februar Irina van Bürck zur Wahl als neue Pfarrerin. Die 28-jährige Baselbieterin erwarb im vergangenen Sommer ihren Master in Theologie.

Fritz Imhof
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Irina van Bürck stellt sich zur Wahl als neue Pfarrerin für die Reformierten im Wegenstettertal.

Irina van Bürck stellt sich zur Wahl als neue Pfarrerin für die Reformierten im Wegenstettertal.

zvg

Die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Wegenstettertal empfiehlt an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Anschluss an den Gottesdienst vom 21. Februar einstimmig Irina van Bürck zur Wahl als neue Pfarrerin der Kirchgemeinde. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Zuvor hatte bereits die Pfarrwahlkommission eine einstimmige Empfehlung abgegeben.

Die 28-jährige Theologin, die in Reinach (BL) aufgewachsen ist, absolviert zur Zeit ihr Vikariat in der reformierten Kirche Bettingen (BS). Ihr Theologiestudium hat sie im Jahr 2012 an der Universität Basel begonnen. Neben dem Studium sammelte sie bereits viel praktische Erfahrung, so unter anderem als Religionslehrerin, im Sekretariat einer Kleiderfirma, als Sigristin in der Peterskirche, als hilfswissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Basel. Im letzten Sommer erwarb sie den Master in Theologie.

Interesse an Menschen brachte sie zur Theologie

Ihr Entschluss, Theologie zu studieren, fiel 2012 bei einem Sozialeinsatz in Ghana. Auf die Frage, weshalb sie Pfarrerin werden will, schreibt sie: «Der Hauptgrund ist mein aufrichtiges Interesse an Menschen jeglicher Art. Für mich war schon immer klar, dass ich einen Beruf ausüben möchte, bei dem ich Menschen begleiten kann. Der Pfarrberuf eignet sich dafür perfekt. Ich empfinde es als grosses Privileg, mit Menschen jeglicher Altersgruppen, jeglicher Herkunft und in jeglichen Lebenslagen in Kontakt treten und mit ihnen im Glauben unterwegs sein zu dürfen.» Sie freue sich darauf, Menschen durch ihr Leben zu begleiten – «von der Taufe über die Konfirmation über die Hochzeit bis ins hohe Alter.» Zu ihrer theologischen Prägung schreibt sie:

«Der Glaube an Jesus Christus bedeutet für mich der Glaube an die unendliche Liebe Gottes, die jedem Menschen gilt.»

Ein weiteres wichtiges Merkmal dürfte ihre Kontaktfreude sein. «Ich freue mich auf all die Momente, die ich mit den verschiedenen Menschen teilen darf: auf lustige, traurige, spannende, glückliche, erfüllende, berührende und unvergessliche Geschichten.» Zusätzlich zur Pfarrwahl wird die Kirchgemeindeversammlung auch eine neue Präsidentin und eine weitere Kirchenpflegerin wählen. Für das Präsidium steht Ruth Imhof-Moser (Zuzgen) zur Wahl, nachdem Patrick Widmer (Hellikon) per Ende Januar nach seinem Wegzug aus dem Wegenstettertal zurücktrat. Für die Kirchenpflege stellt sich Maja Boss (Zeiningen) zur Verfügung.

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