Fricktal
Muttertag 2021: Die einen feiern ihn klassisch, die anderen virtuell

Am Sonntag, 9. Mai, stehen die Mamis wieder im Vordergrund, werden beschenkt und bekocht. Kinder überreichen Selbstgebasteltes oder kommen zum Essen vorbei. Bei manchen spielt der Tag auch keine Rolle, wie eine AZ-Umfrage zeigt. Aber alle sind froh, dass beim zweiten Pandemie-Muttertag wieder mehr möglich ist als noch 2020.

Hans Christof Wagner
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Franziska Keller, 48, aus Stein

Franziska Keller.

Franziska Keller.

Bild: Hans Christof Wagner

«Ich freue mich sehr auf den kommenden Sonntag. Meine drei schulpflichtigen Kinder haben alle etwas für mich gebastelt. Was es ist, wird aber geheim gehalten. Mein Mann wird für die Familie kochen. So werde ich am Sonntag richtig verwöhnt. Mit meiner Mutter, die im Kanton Bern lebt, werde ich vielleicht ein Zoom-Meeting abhalten, so wie 2020 auch schon.»

Federica Ricatto, 41, aus Rheinfelden

Federica Ricatto.

Federica Ricatto.

Bild: Hans Christof Wagner

«Wenn ich am Sonntag Blumen von meinem Mann bekomme, bin ich schon zufrieden. Ich liebe Blumen. Meine drei Kinder haben in der Spielgruppe etwas für mich gebastelt. 2019 haben die Kinder für mich am Muttertag Kronen gebastelt, da war ich für einen Tag die Königin. Grosse Pläne haben wir für dieses Jahr nicht, vielleicht einen Spaziergang durchs Städtli oder den Park. Meine Mutter, die in Italien lebt, werde ich sicher anrufen.»

Julian Allen, 34, aus Rheinfelden

Julian Allen.

Julian Allen.

Bild: Hans Christof Wagner

«Meine Mutter lebt in Wölflinswil, aber besuchen werde ich sie am Sonntag nicht. Für mich hat der Muttertag keine Bedeutung. Auch früher, als ich noch ein Kind war, war er in der Familie kein Thema. Gebastelt habe ich auch nie etwas. Und ich glaube, meine Mutter war sogar froh, von mir keine Basteleien geschenkt zu bekommen. Der Geburtstag meiner Mutter ist mir wichtig, aber der Muttertag nicht. Aber ich bemerke, dass um den Tag dieses Jahr besonders viel Aufhebens gemacht wird. Hat vielleicht mit Corona zu tun.»

Denise Wegmann, 35, aus Möhlin

Denise Wegmann mit ihren Kindern.

Denise Wegmann mit ihren Kindern.

Bild: Hans Christof Wagner

«Meine Mutter wohnt in Arlesheim. Meine Schwester und ich werden sie mit unseren Familien am Muttertag zum Nachtessen besuchen. Wir werden das geniessen. 2020 war das gemeinsame Treffen wegen Corona nicht möglich. Da mussten wir die Mutter einzeln besuchen. Meine Tochter hat für mich etwas gebastelt und fragt jeden Tag, ob sie es schon überreichen darf. Aber eigentlich ist sie sowieso mehr ein Papi-Kind und der Meinung, dass ich ihnen das Zmorge am Sonntag ans Bett bringen sollte. Sie würde am Sonntag eigentlich lieber Vatertag feiern, aber der kommt ja auch noch.»

Aurora Mirta, 41, aus Stein

Aurora Mirta.

Aurora Mirta.

Bild: Hans Christof Wagner

«Ich gehe am Sonntag bei meiner Mutter vorbei, bringe ihr Schoggi und Blumen. Sie ist 67 und lebt in Zeiningen. Vielleicht kommen auch noch meine drei Brüder zu ihr und wir feiern alle zusammen. 2020 konnten wir uns nicht sehen, da lag ja der Muttertag mitten im Lockdown. Meine Mutter ist inzwischen schon von einer Corona-Infektion genesen und mittlerweile auch geimpft. So können wir auf der sicheren Seite sein und den Muttertag geniessen.»

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