Neubau

Überbauung Neumatt: Ende Juli dürfen die ersten einziehen

Fortimo-CEO Elias Zürcher (links) begrüsste in Stein mehr als 200 geladene Gäste.

Fortimo-CEO Elias Zürcher (links) begrüsste in Stein mehr als 200 geladene Gäste.

Stein wächst auf einen Schlag um 250 Personen. Die Überbauung Neumatt bedeutet für das Dorf einen ­grossen Zuwachs. «Welcome Home» lautet das Motto.

Steins Einwohnerzahl wird bis Herbst um rund 250 steigen. Grund ist die Überbauung Neumatt. Am Mittwoch begrüssten Investoren und Architekten die künftigen Bewohner, von denen Ende Juli die ersten einziehen. «Welcome Home», willkommen im neuen Zuhause, lautete das Motto.

Elias Zürcher, CEO der Immobilienentwicklerin Fortimo AG aus St.Gallen, hiess die künftigen Bewohner sowie Vertreter von Behörden, Banken und Baufirmen willkommen.

«Von den 112 Wohnungen insgesamt im Gebiet Neumatt sind schon mehr als 90 Prozent verkauft und vermietet», berichtete Zürcher. 65 der 72 Eigentumswohnungen und 38 der 40 Mietwohnungen seien inzwischen weg. «Bemerkenswert und ein Zeichen dafür, dass unsere Produkte auf dem Markt gut ankommen», so Zürcher.

Der Fortimo-Chef begründet dies auch mit den digitalen Vermarktungsangeboten. Dank virtueller 360-Grad-Rundgänge hätten sich Interessenten kurz nach dem Spatenstich im September 2018 ein gutes Bild der Objekte machen können. 2,5- bis 5,5-­­Zimmer-Wohnungen von 83 bis 141 Quadratmetern sind im Angebot. Sie kosten zwischen 425000 und 925000 Franken. «40 Prozent der Wohnungseigner in Neumatt stammen aus dem Fricktal selbst», führte Zürcher aus.

Helle Räume prägen die Wohnungen. Sie genügen hinsichtlich des Energieverbrauchs dem Minergie-P-Standard. Für Heizung und Warmwasser sowie Kühlung sorgen Grundwasserpumpen. Brennstoffe wie Öl und Gas erlaubt der Standard nicht. Heizungskörper wird man in den Wohnungen ebenfalls nicht finden. Bodenheizungen wärmen unsichtbar.

Matthias Koller aus Spreitenbach hat das Konzept überzeugt. Er hat sich in Neumatt eine 3,5-Zimmer-Wohnung mit 105 Quadratmetern gekauft. Koller wird ab 1. September, dem Umzugstermin, Einwohner von Stein sein. «Mir gefallen an der Wohnung besonders die umlaufenden Balkone und die grossen Grünflächen rund um die Häuser», sagt er. «Ich arbeite in Basel. So habe ich es von Stein aus nicht mehr so weit zum Job.»

Steiner Bauamtsleiter: Neumatt als «Meilenstein»

Unter den rund 230 Gästen bei «Welcome Home» war auch Roland Gröflin, Leiter Bereich Bau und Planung der Gemeinde Stein. Für ihn stellt Neumatt ein «Meilenstein» dar: «Eine Bebauung in dieser Dimension hat es im Dorf zuvor noch nie gegeben.» Und sie geht noch weiter. Denn angrenzend an die schon gebauten sechs Blöcke sind weitere vier geplant. Gröflin: «Wir schätzen, dass das entsprechende Baugesuch in den nächsten zwei bis drei Monaten bei uns eingehen wird.»

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