Sisseln
Sieben Bewerbungen für Hallenbad-Bistro – Gemeinde ist positiv überrascht

Die Gemeinde Sisseln sucht einen Pächter für das Bistro beim Hallenbad Sissila. Auf die Ausschreibung hin sind sieben Bewerbungen eingegangen. Das freut den zuständigen Gemeinderat – gerade in diesen schwierigen Zeiten für Gastrobetriebe. Nun soll bald ein Pächter ausgewählt werden.

Nadine Böni
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Sieben Bewerbungen sind für das Bistro beim Hallenbad Sissila in Sisseln eingegangen.

Sieben Bewerbungen sind für das Bistro beim Hallenbad Sissila in Sisseln eingegangen.

Dennis Kalt / Aargauer Zeitung

Das Bistro beim Hallenbad Sissila in Sisseln wurde bisher nebenbei von dessen Angestellten betrieben. Das soll sich nun ändern: Die Gemeinde suchte einen Pächter, der den Betrieb übernimmt und ausbaut. Die entsprechende Ausschreibung wurde Anfang März veröffentlicht.

Inzwischen ist die Bewerbungsfrist abgelaufen – und die Gemeinde ist «positiv überrascht» über den Rücklauf, wie der zuständige Gemeinderat Jean-Marc Rechsteiner sagt. Sieben Bewerbungen sind eingegangen. Rechsteiner findet:

«Das ist gerade in Zeiten der Pandemie, die ja vor allem das Gastgewerbe hart trifft, nicht selbstverständlich.»

Einen entscheidenden Faktor, das ist sich auch der Gemeinderat bewusst, dürfte wohl der Pachtzins gespielt haben. Einen symbolischen Franken pro Monat beträgt dieser lediglich. Das vorhandene Inventar – unter anderem Kühlschränke, Kaffeemaschine sowie Bestuhlung für Innenbereich und Gartenwirtschaft – ist darin enthalten.

Gespräche in den kommenden Wochen

Dafür hat der künftige Pächter gewisse Bedingungen und Vorgaben zu erfüllen. Dazu gehört, dass er die Eintrittskasse für Hallenbad und Sauna führt. Mit dem tiefen Pachtzins soll dies abgegolten, aber auch die Möglichkeit geschaffen werden, «eine Pacht lukrativ zu gestalten», wie Rechsteiner bereits bei Bekanntgabe der Ausschreibung erklärte.

Der Gemeinderat wird die Bewerbungen nun an seiner nächsten Sitzung sichten und die Kandidatinnen und Kandidaten anschliessend zu Gesprächen einladen. Rechsteiner sagt:

«Ziel ist es, eine langfristige Lösung zu finden. Deshalb werden wir die eingereichten Konzepte genau prüfen.»

Er ist zuversichtlich, dass unter den Bewerbern ein geeigneter Kandidat ist. Mit dem Entscheid setze man sich aber zeitlich nicht unter Druck. Der Hallenbadbetrieb ist wegen der Pandemiemassnahmen noch immer eingeschränkt – und die Hochsaison beginnt ohnehin jeweils erst im Herbst. «Auch der künftige Pächter hat somit noch genug Zeit, den Betrieb vorzubereiten», sagt Rechsteiner.

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