Renovation
Sanierung des Pfarrhauses sorgt in Gipf-Oberfrick für Gesprächsstoff

Neben dem Budget 2012 standen an der Versammlung der reformierten Kirchgemeinde Frick zwei voneinander abhängige Geschäfte zur Diskussion: die Erneuerung der Heizung die Dachisolation im Pfarrhaus in Gipf-Oberfrick.

Annemarie Schläpfer
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Das reformierte Pfarrhaus in Gipf-Oberfrick soll saniert werden.

Das reformierte Pfarrhaus in Gipf-Oberfrick soll saniert werden.

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Werner Fasolin, Verantwortlicher der Kirchenpflege für das Ressort Bau, erläuterte die Heizungssituation im Pfarrhaus Gipf-Oberfrick folgendermassen: «Das Haus hat drei verschiedene Heizsysteme – eine Wärmepumpe und zu deren Ergänzung einen Ölbrenner und im Wohnzimmer ein Cheminée. Die Tage dieser Heizaggregate sind gezählt und sowohl die Wärmepumpe wie auch der Ölbrenner könnten jederzeit aussteigen.»

Pelletheizung und Solarenergie

Die Kirchenpflege beantragte deshalb der Versammlung einen Baukredit von 50000 Franken für den Einbau einer Pelletheizung. Mit einer solchen Anlage sei längerfristig auch die Warmwasseraufbereitung des Pfarrhauses gesichert. Ein Stimmberechtigter erkundigte sich, ob die Kirchenpflege den Einbau von Sonnenkollektoren zur Warmwasseraufbereitung nicht in Betracht gezogen habe. Über das Geschäft wurde rege diskutiert und schliesslich wurde der Antrag in der Höhe von 50000 Franken mehrheitlich genehmigt und ein Zusatzkredit von 20000 Franken für den Einbau von Sonnenkollektoren beschlossen.

Das zweite Sanierungsgeschäft, die Dachisolation des Pfarrhauses, entfachte weitere Diskussionen: Als Werner Fasolin erklärte, dass bei der Neueindeckung des Daches die alten Ziegel nicht mehr verwendet werden, wurde mit knappem Mehr einem Antrag auf Zurückweisung dieses Geschäftes und der Prüfung einer Photovoltaik-Anlage als Dachhaut zugestimmt, die elektrischen Strom für das Haus erzeugen würde. Die Frage, ob sich die hohen Investitionskosten für eine solche Anlage vertreten lassen, muss die Kirchenpflege nun prüfen und dieses Geschäft an der Kirchgemeindeversammlung im kommenden Juni nochmals vorlegen.

Kein Cevi-Beitrag mehr

Die Kirchengutsverwalterin, Patricia Haller, erläuterte die einzelnen Posten des Budgets 2012, das weiterhin auf einem Steuerfuss von 20 Prozent basiert. Sie hob die folgenden Punkte hervor: Für die Jungschar, den so genannten «Cevi», wurde kein Betrag mehr ins Budget aufgenommen, da keine jungen Leute zur Führung desselben gefunden werden konnten. Hingegen möchte man den ökumenischen kirchlich regionalen Sozialdienst (KRSD) beibehalten, da er wertvolle Arbeit leistet, und setzte 15000 Franken dafür ein.

Weiter wurde ein Betrag für eine schallisolierte Bühnentrennwand, für eine neue Schliessanlage und weitere Unterhaltsarbeiten am Kirchgemeindehaus vorgesehen. Unter Varia erfuhren die Versammelten, dass Marcel Bürgi ein Jahr nach seiner Wahl aus der Kirchenpflege ausgetreten sei und dass damit eine Vakanz im Gremium bestehe. Pfarrerin Maja Petrus und Pfarrer Samuel Dietiker erinnerten an die Expo11 in Frick, an der auch die Kirchen der Region beteiligt waren, und sprach allen Helferinnen und Helfern ihren Dank aus.

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