Schwaderloch

Rolf Häusler tritt nach 12 Jahren zurück

Nach 16 Jahren im Gemeinderat tritt Rolf Häusler zurück.

Nach 16 Jahren im Gemeinderat tritt Rolf Häusler zurück.

Nach zwölf Jahren gibt der Schwaderlocher Ammann sein Amt ab – und blickt auf grosse Investitionen und eine Nicht-Fusion zurück.

Seit März 2004 ist Rolf Häusler im Schwader­locher Gemeinderat und seit Oktober 2008 steht er diesem als Ammann vor. Nun hat er ­seinen Rücktritt auf Ende September eingereicht.

Die Ersatzwahl ist auf den 27.September terminiert. Als Grund für den Rücktritt nennt Häusler seinen Wegzug aus Schwaderloch. «Ich werde gemeinsam mit meiner Partnerin nach Stein ziehen», so der abtretende Ammann.

Viele positive Erfahrungen gemacht

Mit Blick auf seine bald zwölfjährige Amtszeit als Gemeindeammann sagt er: «Ich habe es immer gern gemacht. Die positiven Erfahrungen überwiegen ganz klar.» Dennoch sei es für ihn auch eine gewisse Erleichterung, dass er das Amt nun abgeben können.

«Die zeitliche Belastung ist gross und man steht immer im Fokus. Das Amt beschäftigt einen stets, auch dann wenn gerade keine Sitzungen stattfinden.» Er habe aber viel positives Feedback aus der Bevölkerung erhalten und sei nie persönlich angegriffen worden, so Häusler weiter.

«Ich habe das Gefühl, dass die Leute schätzen, dass man sich engagiert und Mühe gibt. Dann wird auch einmal ein Fehler toleriert.»

Begleitet haben Rolf Häusler über weite Strecken seiner Amtszeit Diskussionen um eine mögliche Fusion von Schwaderloch mit Nachbargemeinden – sei es im Bezirk Laufenburg oder im Bezirk Zurzach. «Ich bin mit dem Ziel angetreten, etwas in Richtung einer Fusion zu bewegen und hatte einen grösseren Wurf im Kopf», so Häusler. Er finde es deshalb schade, dass dies nicht geklappt habe. «Offensichtlich war die Zeit noch nicht reif.»

Gelungen ist es Häusler und dem Schwaderlocher Gemeinderat dagegen, den Steuerfuss trotz hohen Investitionen bei 123 Prozent zu halten. «Dieses Ziel konnten wir erreichen», freut sich Häusler.

Seit 2009 habe die Gemeinde 14,5 Millionen Franken in Infrastrukturprojekte wie Strassen, Leitungen und Beleuchtung investiert, so der abtretende Ammann. In den nächsten Jahren stünden in ­diesen Bereichen deshalb kaum Investitionen an.

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