Rheinfelden
Spannung steigt: Aussichtsplattform für Strompioniere wird Ende März eröffnet

Der Eröffnungstermin steht: Am Morgen des 28. März soll die «Brown-Nizzola-Plattform» eröffnet werden. Die «IG Pro Steg», die das Projekt angestossen hat, und die Stadt Rheinfelden, die als Bauherrin auftritt, freuen sich darauf, der Bevölkerung die Aussichtsplattform zu präsentieren.

Nils Hinden
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Sie soll daran erinnern, wie die Pioniere Charles Brown und Agostino Nizzola in Rheinfelden einst europäische Stromgeschichte schrieben: Eine Aussichtsplattform am Brückenkopf des ehemaligen Eisenstegs. Jetzt ist sie fast fertig.

Sie soll daran erinnern, wie die Pioniere Charles Brown und Agostino Nizzola in Rheinfelden einst europäische Stromgeschichte schrieben: Eine Aussichtsplattform am Brückenkopf des ehemaligen Eisenstegs. Jetzt ist sie fast fertig.

Nadine Böni

Dort, wo sich einst der Brückenkopf des alten Rheinfelder Eisenstegs befand, wird schon bald eine rund 50 Quadratmeter grosse Aussichtsplattform eröffnet. Die Arbeiten für die «Brown-Nizzola-Plattform», die zukünftig daran erinnern soll, wie in Rheinfelden einst Stromgeschichte geschrieben wurde, sind in den letzten Zügen.

Der Eröffnungstermin steht: Am Morgen des 28. März soll es so weit sein. Schon auf halbem Weg dahin soll die Bauabnahme erfolgen: Christine Schibler, Vizestadtschreiberin von Rheinfelden, sagt auf Anfrage: «Die Arbeiten werden, mit Ausnahme von kleineren Umgebungsarbeiten, bis am 16. März abgeschlossen sein.» An diesem Tag erfolge auch die Bauabnahme.

Das Herzstück ist schon installiert

Heute, mehr als ein halbes Jahr nach Baubeginn, sind viele Arbeiten bereits erledigt: So wurde kürzlich eine «50-Herz-Wippe» installiert. Das Spielgerät im Zentrum der Plattform soll daran erinnern, wie die Strompioniere Charles Brown und Agostino Nizolla darauf kamen, die Frequenz der Stromnetze auf 50 Herz auszulegen. Weiter wurden in den letzten Wochen der Boden neu ausgelegt und zwei Sitzbänke platziert. Hinzu kommen noch Infoschilder und Fernrohre, die noch installiert werden müssen.

Noch vor einem Monat war das anders: Dazumal stand nur das Gerüst der Aussichtsplattform und ein mehr als sechs Meter hohes Stahlelement, das die Silhouette des 2011 abgerissenen Rheinstegs und gleichzeitig die seinerzeit gebräuchlichen Stromstrassen symbolisiert.

Am 14. Januar sah die Brown-Nizolla-Plattform noch so aus.

Am 14. Januar sah die Brown-Nizolla-Plattform noch so aus.

Nadine Böni

Das alles kostet: Die Stadt Rheinfelden, die beim Bau der Plattform als Bauherrin auftritt, hat einen Kredit in der Höhe von 160'000 Franken für den Bau gesprochen. Nicht genug, um das Projekt nach den Plänen der «IG Pro Steg» umzusetzen, die das Projekt angestossen hat. Dazu waren schlussendlich weitere 130'000 Franken nötig – mehr als die IG Pro Steg ursprünglich einkalkuliert hatte.

Peter Scholer, Präsident der IG Pro Steg, sagte letzten Herbst dazu: «Damit der Bau der Plattform fortgesetzt werden kann, hat ein Vereinsmitglied den Fehlbetrag vorgeschossen.» Beim vorgeschossenen Betrag handelt es sich um einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Heute sagt Scholer: «Wir werden noch einmal Spenden sammeln, wenn die Plattform eröffnet ist, um das Darlehen zurückzuzahlen.» Über die bevorstehende Eröffnung sagt der Präsident: «Wir freuen uns schon heute riesig darauf, der Bevölkerung die Plattform zu präsentieren.»