Handball Nationalliga B

Platz 4 zum Jahresende: Der TV Möhlin geht mit einem Sieg in die Winterpause

Die Möhliner Nati-B-Handballer überwintern auf Tabellenplatz 4. (archivbild)

Die Möhliner Nati-B-Handballer überwintern auf Tabellenplatz 4. (archivbild)

Die Möhliner NLB-Handballer siegten auswärts gegen SG Yellow/Pfadi. Das nächste Spiel steht am 1. Februar an.

Die Erleichterung nach dem 26:23-Sieg über die SG Yellow/Pfadi war den Spielern des TV Möhlin sichtlich anzumerken. Lange Zeit lag das Team von Jürgen Brandstaeter komfortabel in Führung, ehe die Heimmannschaft in der zweiten Spielzeit Treffer um Treffer aufholte und in der 57. Minute gar auf ein Tor herankam.

Manuel Csebits setzte alles auf seinen nächsten Wurf, traf zum 24:22, danach scheiterte Alexander Velz an der Torumrandung und Lars Wuffli markierte das 23:24 für die Winterthurer. 30 Sekunden später liess Sebastian Kaiser die Möhliner Bank jubeln: Wieder zwei Tore in Front, gut eine Minute noch zu spielen.

Patrice Bührer setzte seinen Wurf an die Latte und Mischa Wirthlin nutzte seine letzte Chance und markierte fünf Sekunden vor Schluss seinen sechsten Treffer zum doch noch versöhnlichen Vorsprung von drei Toren.

Der TV Möhlin, ohne Jonathan Ulmer (krank) angereist, begann schnörkellos und führte nach drei Minuten mit drei Toren. Dann setzte Julian Maritz für das Heimteam seine Akzente. Möhlin schaffte es immer wieder, den Ball in Besitz zu bringen, und schickte meistens Mischa Wirthlin auf die Reise, der Tor um Tor erzielte.

Aber auch Sebastian Kaiser zeigte hinten wie vorne tolle Aktionen und wusste das spärliche Publikum zu begeistern. Nach der zwölften Minute, Möhlin führte mit 8:3, sah sich Trainer Stevan Kurballja gezwungen das Timeout zu nehmen. Das brachte seiner Mannschaft wieder etwas Sicherheit, auch weil Möhlin jetzt Fehler machte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Velz eine Zeitstrafe absitzen und wenig später wurde auch Luca Halmagyi auf die Bank geschickt. Kurz darauf scheitere Csebits von der Siebenmeterlinie. Yellow/Pfadi seinerseits machte die Tore vom Siebenmeter und durch Kreisläufer Alan Lutz. Yannik Lang zeigte dann vom Flügel, wie es geht, und erzielte das 20:15 (42.).

Aber so langsam richtig unbequem schlichen sich bei Möhlin im Angriff Fehler um Fehler ein und in der Abwehr bekam man zusehends Probleme mit Patrice Bührer. Die Gastgeber kamen in der 53. Spielminute durch einen Bührer-Schlenzer auf vier Treffer heran. Und sie liessen weiterhin nicht locker und kamen fünf Minuten vor Schluss auf zwei Tore heran.

Und so kam es zur eingangs erwähnten heiklen Phase für Möhlin. Das Weihnachtsgeschenk in Form von zwei Punkten, das sich Teamchef Guido Wirthlin im Vorfeld gewünscht hatte, war dann doch nicht so leicht zu bescheren und musste am Schluss mit Kampf spektakulär erarbeitet werden. Das nächste Spiel findet nach der Winterpause am 1. Februar in Biel statt. (az)

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