Mit einer neuen Fachstelle für Mobilität, Umwelt und Energie im Umfang von 50 Stellenprozenten sowie einer Vollzeitstelle für Projekte des Agglomerationsprogrammes will der Rheinfelden Stadtrat die anstehenden Herausforderungen und eine Vielzahl von wichtigen Stadtentwicklungsprojekten angehen. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor.

Seit Jahren engagiere sich Rheinfelden aktiv in verschiedenen Themen der Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Stadtrat will nun die bisherigen Resultate einer zielgerichteten Energiepolitik kontinuierlich bestätigen und verbessern. Wertvolle Natur- und Landschaftsräume sollen im Einklang mit der Siedlungsentwicklung gesichert und gepflegt werden und mit einer zukunftsorientierten Mobilitätspolitik soll ein stadtverträglicher Verkehr mit kurzen Wegen für ein komfortables und effizientes Vorwärtskommen sorgen.

Um diese Ziele zu erreichen, wird innerhalb des Stadtbauamtes eine neue Fachstelle für Mobilität, Umwelt und Energie geschaffen, die mit 50 Stellenprozenten ausgestattet wird. Gleichzeitig wird für die Umsetzung von Verkehrs-Projekten aus dem Agglomerationsprogramm die Sektion Tiefbau um eine Vollzeitstelle in der Projektleitung verstärkt. 

Im Rahmen des Agglomerationsprogrammes will Rheinfelden insgesamt zwölf Projekte realisieren, mit denen der öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Radverkehr gefördert werden. Zu den Projekten gehören unter anderem die Umgestaltung und Aufwertung des Bahnhofplatzes mit Busbahnhof, die Erstellung eines Liftes zum Kapuzinerberg und die neue Bahnhof-Erschliessungsstrasse beim Densa-Areal. An das Investitionsvolumen von 22 Millionen Franken hat der Bundesrat Beiträge von 7,5 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Die Projekte müssen bis spätestens 2022 begonnen werden, andernfalls verfallen die in Aussicht gestellten finanziellen Mittel. (AZ)