Denkmal
Nach Vandalenakt: Wölflinswil freut sich über frisch restauriertes Feldkreuz Lenzimatt

Unbekannte Täter hatten das beliebte Feldkreuz in Wölflinswil stark beschädigt. Nun wurde es wieder aufgestellt. Die Täter konnten bisher allerdings nicht gestellt werden.

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Das Feldkreuz Lenzimatt erstrahlt in neuem Glanz an seinem alten Standort zwischen den beiden Linden auf Lenzimatt. Das berichtet die Gemeinde Wölflinswil. Unbekannte hatten im Mai das beliebte Ausflugsziel in Wölflinswil stark beschädigt. Das denkmalgeschützte Feldkreuz war mehrfach abgebrochen worden. Die Jesusstatue lag achtlos im Gras. Alles sah danach aus, dass das 1871 errichtete Kleindenkmal von Unbekannten mutwillig zerstört worden war.

Die Fricktaler Gemeinde erstattete Anzeige. Und entschloss sich dazu, das 1871 errichtete Kreuz zu restaurieren und wiederaufzustellen. Die abgebrochenen Teile inklusive Korpus verwahrte das Bauamt, bis die Sanierung des Kreuzes erfolgen konnte. Die durch eine Fachfirma erfolgte Sanierung ist jetzt abgeschlossen. Die Gemeinde hat dafür rund 10000 Franken ausgegeben. Die Versicherung hat einen Teil des Schadens der Gemeinde vergütet.

Suche nach den Tätern blieb erfolglos

«Leider hat die Suche nach den Tätern bis heute keine Ergebnisse gebracht», sagt Gemeindeammann Barbara Fricker. Ihre Hoffnungen darauf, dass die Täter sich freiwillig stellen, haben sich auch nicht erfüllt.

Jetzt will sich ein Verein der Pflege der 22 Feldkreuze in Wölflinswil und Oberhof widmen. Das berichtet Peter Bircher auf Nachfrage. «Wir sind gerade dabei, die Statuten zu formulieren», sagt Bircher. Voraussichtlich noch dieses Jahr soll die Gründung erfolgen. Unklar sei oft, wem die Kreuze eigentlich gehören. (az)