Rheinfelden
Nach 1,5 Jahren Bauzeit: Das Rote Haus ist eröffnet

Aus einem baufälligen Haus an der Rheinfelder Schifflände ist ein Zentrum für Beratungsdienstleistungen entstanden.

Dennis Kalt
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Die Eröffnungsfeier des Roten Hauses in Rheinfelden war gut besucht.

Die Eröffnungsfeier des Roten Hauses in Rheinfelden war gut besucht.

Verhehlen kann der Stadtrat nicht, dass das Rote Haus bei der Rheinfelder Schifflände, am westlichen Eingang zur Altstadt, während vieler Jahre kein schöner Anblick war. Deshalb machte er Anfang des letzten Jahres Nägel mit Köpfen und begann mit der Sanierung und dem Umbau der im Jahr 1815 erbauten Liegenschaft – der Souverän bewilligt hierfür einen Kredit von 3,4 Millionen Franken.

Nun, nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit, wurden die letzten Arbeiten abgeschlossen, die Fassade erstrahlt wieder in ihrem charakteristischen Rot und auch in die letzten Räumlichkeiten sind Mieter eingezogen. Von der alten Bausubstanz sind die Giebelstruktur und ein Teil der Fassade zur Strasse hin erhalten geblieben. «Wir freuen uns, dass in dieses ehrwürdige Haus neues Leben eingekehrt ist. Nun steht wieder ein charakteristischer Zeitzeuge bei uns in der Stadt», sagte Stadtrat Hans Gloor an der Eröffnungsfeier des Roten Hauses, an der die dort ansässigen Institutionen aus den Bereichen Jugend, Familie, Alter, Soziales und Integration ihre Angebote und Dienstleistungen vorstellten.

Aus einem ehemaligen baufälligen Haus, «in dem es knarrte und knirschte», ist nun ein generationenübergreifendes Zentrum für Beratungsdienstleistungen geworden, sagte Gloor. Mit dem Roten Haus habe man es geschafft, die Dienstleistungen und Angebote, die bisher quer über die Stadt verteilt waren, an einem Ort zusammenzuführen, was Vorteile für die Besucher und Institutionen brächte.

Alle unter einem Dach

Eingezogen in das Rote Haus sind die Lungenliga, die Mütter- und Väterberatung, die ambulante Therapie und Beratung der Stiftung zeka, Zentren Körperbehinderte Aargau, die Anlaufstelle Integration Aargau, die Geschäftsstelle des Trägervereins für Schüler-, Jugend- und Kinderkultur, der Verein für Lebensqualität und Integration, der gemeinnützige Frauenverein und der Verein «SeniorInnen für SeniorInnen». Durch das Rote Haus – ohne Mehrzweckraum – erhält die Stadt Mieteinnahmen von 106'000 Franken im Jahr.

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