Laufenburg
Auf Erwin Rehmanns Spuren: Der bekannteste Laufenburger bekommt eine Stadtführung

In Laufenburg wurde eine neue Stadtführung zu Ehren von Erwin Rehmann präsentiert. Der Bildhauer wäre dieses Jahr 100 geworden. Die neue Stadtführung ist gespickt mit Anekdoten zu Laufenburg und Erwin Rehmann. Etwa diese: Rehmann ist nur mit viel Glück zum Künstler geworden.

Nils Hinden
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Stadtführer Rudolf Lüscher (Mitte) präsentierte den Gästen seinen neuen Stadtrundgang zu Ehren von Erwin Rehmann.

Stadtführer Rudolf Lüscher (Mitte) präsentierte den Gästen seinen neuen Stadtrundgang zu Ehren von Erwin Rehmann.

Nils Hinden / Aargauer Zeitung

Erwin Rehmann wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Der Laufenburger Künstler und Ehrenbürger starb im vergangenen Dezember im Alter von 99 Jahren. Trotz seines internationalen Erfolgs als Bildhauer blieb Rehmann, der ein bewegtes Leben lebte, immer mit Laufenburg verbunden. Er hat das kulturelle Leben und das Kulturerbe der Stadt massgeblich beeinflusst und in seinem Heimatort unzählige Spuren hinterlassen.

Zu Ehren von Rehmann gibt es in Laufenburg nun eine neue Stadtführung. Diese wurde am Freitag im Rahmen der Ausstellung «Alles fliesst. 100 Jahre Erwin Rehmann – 20 Jahre Erwin Rehmann Museum» vorgestellt. Rudolf Lüscher, Stiftungsratspräsident des Museums und ehemaliger Stadtammann und Grossrat, hat die Führung entwickelt. Unterstützt wurde er vom Förderverein Tourismus Laufenburg und Tourismus Laufenburg.

Geschichte der Stadt und Leben des Künstlers

Die eineinhalbstündige Führung ist eine Symbiose von Laufenburger Geschichte und dem Leben von Erwin Rehmann. Sie führt vorbei an Hinterlassenschaften des Bildhauers und quer durch Laufenburg.

Dabei bieten sich für den Stadtführer Lüscher zuhauf Möglichkeiten, spannende Anekdoten zu erzählen. Etwa davon, dass das Sonntagskind Rehmann mehrmals nur knapp dem Tod entkommen sei. So sei er einst angeschossen worden, einmal fast vom Zug überfahren worden und ein anderes Mal beinahe ertrunken.

Weiter erzählt Lüscher von der Unterstützung, durch Heinrich Gebert, ehemals Geberit AG. Dank einer grosszügigen Spende des Kunstliebhabers konnte 2001 das Rehmann-Museum realisiert werden.

Ein neues Tourimusguidesystem sorgt dafür, dass alle Gäste den Stadtführer einwandfrei verstehen. Die Führung kostet 15 Franken für Erwachsene und ist für Kinder gratis. Neben festen, öffentlichen Terminen kann man die Führung auch privat buchen.

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