Kuppelshow
Matthias macht der «Bachelorette» ein Liebesgeständnis – und fliegt am Ende trotzdem raus

Spielte er in den vergangenen Folgen noch eher eine Nebenrolle, rückte sich Matthias nun in der vierten Folge der 3+-Kuppelshow gleich selbst in den Fokus der Bachelorette: Der 22-jährige Kaiseraugster gestand Yuliya seine Liebe – und, dass er auch auf Männer steht. Am Ende war beides vergebens.

Hans Christof Wagner
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Gian (rechts) aus Basel machte der intimen Unterhaltung zwischen Matthias aus Kaiseraugst und der Bachelorette ein Ende.

Gian (rechts) aus Basel machte der intimen Unterhaltung zwischen Matthias aus Kaiseraugst und der Bachelorette ein Ende.

Screenshot: 3+

Vier Folgen lang hat sich Matthias, der Kaiseraugster Kandidat bei «Die Bachelorette», so eben durchlaviert. Die Single-Frau hatte den Fricktaler anfangs noch «geheimnisvoll und interessant» gefunden. Hatte ihm die ersten drei Folgen noch eine Rose ans Revers geheftet, um Zeit zu haben, herauszufinden, was sein Geheimnis wirklich ist.

Aber jetzt ist der 28-jährigen Yuliya Benza der Geduldsfaden wohl gerissen. Sie hat vielleicht erkannt, dass hinter der Fassade doch wenig ist – oder ihr schmeckte das Geheimnis nicht, das er ihr gegenüber in Folge vier lüftete. Tatsache ist: Sie kickte am Ende Matthias aus dem Rennen. «Ich habe leider keine Rose für dich», hauchte sie – und der Kaiseraugster trugs mit Fassung.

Spiel vom Beginn der Show wie ein Omen

Dabei hatte ein Spiel vom Beginn der Show wie ein Omen gewirkt. In dem hatte Matthias die Aufgabe, Yuliya gegenüber seine tiefe Liebe zu gestehen. Anscheinend rührte er sie dabei sogar zu Tränen. War ja alles nur gespielt. Aber am Ende war es keine Schauspielerei mehr, in der vierten Nacht der Rosen. Als Matthias vor ihr stand, meinte die Bachelorette:

«Wir haben beide aus dem Spiel gemerkt, dass wir uns nur in der ‹Friendzone› befinden.»
Die letzte Umarmung: Matthias aus Kaiseraugst ist bei «Die Bachelorette» aus dem Rennen.

Die letzte Umarmung: Matthias aus Kaiseraugst ist bei «Die Bachelorette» aus dem Rennen.

Screenshot: 3+

Das wars also – der Rausschmiss, das Ticket heim ins Fricktal, die Vertreibung aus dem Tropenparadies Phuket. Die Bachelorette räumte zuvor ein, dass sie manche Gespräche zuvor irritiert hätten. Das zwischen ihr und Matthias gehörte wohl dazu.

Immerhin hatte Matthias, in Folge vier deutlich öfter vor der Kamera, das Ticket zur «White-Coconut-Party» gelöst. Aber vielleicht hat er sich gerade dort aus dem Rennen katapultiert. Im Tête-à-Tête, «endlich mal», wie ein Mitbewerber spitz meinte, überraschte er die Bachelorette doch eher beiläufig mit dem Geständnis, sich «auch für Männer zu interessieren».

Mit Frauen hatte die Bachelorette noch nie etwas

Yuliya blieb zwar äusserlich cool und lobte Matthias' Offenheit. Aber womöglich schockte sie sein Coming-out dann doch. Jedenfalls musste sie Matthias enttäuschen: Nein – mit Frauen habe sie noch keine Erfahrung.

Oder war die Unterhaltung zuvor schuld am Rauswurf? Matthias schwurbelte herum. Dass er immer noch erst herausfinden wolle, ob er Interesse an ihr entwickeln kann. Dass er unsicher sei, ob es sich lohnt, dazubleiben und sie näher kennen zu lernen. Von der Bachelorette wollte er sogar wissen, warum sie überhaupt bei der Sendung mitmacht.

Da ging Yuliya noch mehr auf Distanz. Das fiel sogar dem hölzernen Heinz auf, als er bemerkte:

«Ich habe den Eindruck, da unterhalten sich nur zwei Kollegen miteinander.»

Gut, dass schliesslich der Basler Gian der peinlichen Unterhaltung ein Ende setzte. Von dem kamen immerhin Sätze wie: «Ich habe grosses Interesse an Yuliya.» So etwas war von Matthias vier Folgen lang nicht zu hören.

Mit ihm den Heimflug antreten muss auch der sensible Muskelprotz Salvatore aus Deutschland. Dessen Mitleidsbonus war am Ende aufgebraucht. Und auch er wirkte, mehr noch als Matthias, erleichtert über das Aus. Ja, er hatte für Yuliyas Entscheidung sogar Verständnis. Und verabschiedete sich ritterlich mit den Worten: «Schön, dass ich dabei sein durfte.»

Die besten Szenen der vierten Folge.

3+