Kein einfacher Start für den Food-Truck Herby

Corona bremst in Frick ein neues Gastroangebot aus.

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Der Food-Truck «Herby» steht täglich ausser sonntags in Frick am Stieracker.

Der Food-Truck «Herby» steht täglich ausser sonntags in Frick am Stieracker.

Bild: zvg

Frick Andreas Saleschak aus Oberhof hat mit einer Mitarbeiterin in Frick ein neues Gastroangebot gestartet. Die Verbreitung des Coronavirus machte ihm zwar gleich zu Beginn einen dicken Strich durch die Rechnung. Das Angebot kann aber, wenn auch eingeschränkt, trotz Corona bestehen. «Herby The Food Truck» ist ein vollständig umgebauter, echter «American Airstream»-Wohnwagen, der täglich ausser sonntags über Mittag im Stieracker 20 in Frick Menüs anbietet. Die Verpflegung aus dem fahrbaren Buffet kommt in stabilem Einweg­geschirr daher, wobei alles kompostierbar ist.

Das Angebot findet bisher lebhaftes Interesse. So konnten frisch vom Kombi-Wagen schon bis zu 90 Mittagessen an einem Tag verkauft werden. Der Jungunternehmer hat allein für den Food-Truck sehr viel investiert, dazu kommen die Kosten für das Zugfahrzeug, den Lagerraum und das Personal. Das Projekt lebt neben einem fixen Standort von der Faszination, unterwegs am richtigen Ort und zu einem geeigneten Anlass einen Verpflegungs­service anzubieten. Mit diesem Catering wurde Saleschak aber vorderhand ausgebremst. Er hatte schon weit über den Sommer hinaus Reservationen von Zürich bis Basel für Familienfeiern, Firmenanlässe und bei Vereinen, die nun sistiert wurden. Das rege Interesse zeige ihm aber, dass er nach Corona die Chance für eine gute Auslastung habe, sagt er. (az)