Baustellen

Kanton zeigt sich zufrieden mit der Situation der Baustellen

Der Kanton zeigt sich in Sachen Baustellen positiv.

Der Kanton zeigt sich in Sachen Baustellen positiv.

Aktuell zieht der Kanton ein positives Fazit von seinen Strassenbaustellen – neue Projekte stehen bereits an.

Die Kaistenbergstrasse gleicht einer Rumpelpiste. Schon seit langem laufen deshalb Planungen, die Strasse auf dem 2,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Ortsausgang in Frick und dem Hof auf dem Kaistenberg zu sanieren.

Nun wird das Projekt konkret: Die Belags­sanierung solle im Spätherbst 2020 beginnen, sagt Simone Britschgi, Stellvertretende Leiterin Kommunikation im Departement Bau, Verkehr und Umwelt. Damit ist die Kaistenberg-Sanierung eine von mehreren Baustellen an Kantonsstrassen, die im kommenden Jahr in Angriff genommen werden sollen.

Im kommenden Frühjahr beginnen zudem die Belags­sanierung und Instandstellung der K292 in Münchwilen im ­Innerorts- und Ausserorts­bereich und der Knotenumbau Ueken-Herznach. Im Sommer folgt überdies die Belagssanierung an der K107 in Densbüren, ebenfalls inner- und ausserorts.

Verzögerung wegen ­Grabungsarbeiten

Die Aufzählung zeigt: Auch im nächsten Jahr kommen wieder Behinderungen auf die Verkehrs­teilnehmer zu. Zu den Kantonsstrassen-Baustellen, die derzeit im Gang sind, zieht der Kanton aktuell ein mehrheitlich positives Fazit.

Verzögerungen gibt es derzeit einzig beim Ausbau der Kantonsstrasse mit Gehweg in Mumpf. Zu Stande gekommen ist die Verzögerung einerseits aufgrund der Grabungsarbeiten der Kantonsarchäologie und ­andererseits, weil zusätzliche Rohrblöcke verlegt wurden.

Britschgi spricht derzeit von rund zwei Monaten Verzögerung. «Bis zum Bauende kann die Verzögerung voraussichtlich verkleinert werden», sagt sie weiter. Je nach Witterung könne der Deckbelag noch im Jahr 2020 eingebaut werden. «Wenn er erst im Jahr 2021 eingebaut werden kann, sind beide Fahrspuren über den Winter 2020/2021 offen.»

Laufenburg: Zwei Spuren befahrbar

In Laufenburg wird bei der Innerortssanierung der Basler-/Winterthurerstrasse der Deckbelag dereinst in zwei Etappen – im Sommer 2020 und im Sommer 2021 – eingebaut. Die Staus und die Verkehrssituation rund um die Baustelle sorgen beim Gewerbe für Sorgenfalten, da Einnahmen fehlen.

Derzeit ist eine zweispurige Verkehrsführung ohne Lichtsignalanlage zwischen Schulhaus Burgmatt und Einmündung Hinterer Wasen in Betrieb, wie Simone Britschgi sagt. Für den Bau von Hausanschlüssen an die Kanalisationsleitung müsse die Lichtsignalanlage jedoch temporär wieder in Betrieb genommen werden.

Hellikon: Es läuft nach Plan

In Hellikon ist man im Zeitplan. Sowohl inner- als auch ausserorts wird derzeit die Tragschicht an der Hauptstrasse eingebaut. Auf beiden Abschnitten herrscht im Moment eine einspurige Verkehrsführung. Der Verkehr wird mit Ampeln geregelt.

In Wittnau wird an zwei Orten gleichzeitig gearbeitet. Derzeit seien noch an beiden Orten die Strassenbauarbeiten, wie Randabschlüsse oder Belags­arbeiten, im Gang, so Britschgi. Und weiter: «Trotz zusätzlicher Arbeiten bei den Werkleitungen konnte das Bauprogramm eingehalten werden.»

Über die bevorstehenden Festtage kehrt nun aber auf den Strassenbaustellen im Fricktal Ruhe ein. Sie können ohne Lichtsignalanlagen befahren werden. An allen vier Orten stehen voraussichtlich am Freitag, 20.Dezember, letztmals dieses Jahr Bau-Equipen im Einsatz.

Wieder aufgenommen werden sollen die Arbeiten am 13. Januar. Einzig in Wittnau ist eine Pause bis zum 20. Januar vorgesehen. Je nach Witterung sind Verschiebungen möglich, wie Britschgi sagt.

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Autor

Marc Fischer

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