Kaiseraugst
Im Herbst soll es losgehen: Im Quartier Römerpark entstehen 119 neue Wohnungen

Auf dem Areal Wurmisweg-West beim DSM-Kreisel soll bis 2024 eine grosse Wohnüberbauung entstehen. Das entsprechende Baugesuch liegt derzeit auf der Gemeindeverwaltung in Kaiseraugst öffentlich auf. Der Baubeginn ist für den Herbst geplant – Baubewilligung vorausgesetzt.

Nadine Böni
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Im Sommer 2019 genehmigte die Kaiseraugster Gemeindeversammlung die Zuteilung des Gebiets Wurmisweg-West zur Wohnnutzung – jetzt soll gebaut werden.

Im Sommer 2019 genehmigte die Kaiseraugster Gemeindeversammlung die Zuteilung des Gebiets Wurmisweg-West zur Wohnnutzung – jetzt soll gebaut werden.

Nadine Böni (20. Juni 2019)

Für dieses Projekt wurde eigens ein Teil der laufenden Gesamtrevision der Bau- und Nutzungsordnung vorgezogen. Mehrere tausend Quadratmeter Land sind so in Kaiseraugst von der Arbeitszone in die Wohnzone umgezont worden – denn im Quartier Römerpark, auf dem Areal Wurmisweg-West beim DSM-Kreisel, soll schon in wenigen Monaten eine Grossüberbauung entstehen. Nun liegt das entsprechende Baugesuch auf.

Als Bauherrin wird die Credit Suisse Asset Management geführt. Gemäss Sprecherin Cécile Rietschi sind in der Wohnüberbauung «Wurmisweg» 119 Mietwohnungen, eine Einstellhalle mit 120 Parkplätzen sowie oberirdische Besucherparkplätze geplant. Die fünfstöckige Wohnüberbauung entsteht entlang der Hauptstrasse auf der Parzelle 1493, die knapp 8555 Quadratmeter gross ist.

Bezug voraussichtlich im Frühjahr 2024

Das Baugesuch liegt noch bis zum 11. Juni öffentlich auf, die Unterlagen sind auch auf der Website der Gemeinde abrufbar. Die Credit Suisse Asset Management gehe «Stand jetzt» nicht davon aus, dass Einwendungen eingehen, wie Rietschi sagt:

«Der Baubeginn ist für Herbst 2021 geplant – die Baubewilligung vorausgesetzt.»

Der Bezug erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2024. Die Credit Suisse Asset Management ist überzeugt vom Standort: «Kaiseraugst ist eine dynamische Gemeinde mit einer historischen Ortsgeschichte und diversen Naherholungsmöglichkeiten», sagt Rietschi.

«Die in der Gemeinde und Region ansässigen Industrien verzeichneten in der Vergangenheit ein stetiges Beschäftigungswachstum. Dies sind unserer Meinung nach einige der Faktoren, welche die Nachfrage nach zusätzlichen Wohnmöglichkeiten in der Gemeinde weiter stärken werden», sagt Rietschi weiter. Zur Höhe der Investitionen macht die Bauherrin keine Angaben.