Zentrum Liebrüti

Jetzt wird es konkret: Domus-Erstbezug für 2023 geplant

Seit Oktober 2018 stehen die Bauprofile für den Liebrüti Domus. Spätestens Anfang des nächsten Jahres so.ll der Baustart erfolgen

Seit Oktober 2018 stehen die Bauprofile für den Liebrüti Domus. Spätestens Anfang des nächsten Jahres so.ll der Baustart erfolgen

Anfang 2020 sollen der Umbau des Zentrums Liebrüti und der Neubau des Turms mit 125 Wohnungen beginnen.

Auf der Liebrüti-Piazza zückte am Mittwochabend so manch einer sein Smartphone und knipste eifrig die Baupläne zum Umbau des Liebrüti-Zentrums und des darauf geplanten Wohnturms ab. Die Eigentümerschaft, die Varioserv AG, hatte die Bevölkerung von Kaiseraugst eingeladen, um sie über das mit 57 Millionen Franken veranschlagte Bauprojekt zu informieren.

Vor Ort war auch Varioserv-Verwaltungsrat Thomas Götz. «Das ist ein wichtiger Termin für uns. Es geht uns darum, den Puls der Bevölkerung zu spüren und ihr eine Plattform zu bieten, auf der sie mit ihren Fragen und allfälliger Kritik direkt auf uns zukommen kann», so Götz.

Das Baugesuch für den Domus mit insgesamt 125 Wohnungen liegt noch bis zum 6. September auf der Gemeindeverwaltung auf. Götz geht davon aus, dass es aufgrund der Grösse des Projekts Einwendungen geben wird.

«Wenn wir die Baubewilligung haben, möchten wir so schnell wie möglich mit den Bauarbeiten beginnen. Vielleicht noch Ende dieses Jahres, sicher aber Anfang 2020», sagt Götz, der mit einer Umbauzeit von zwei Jahren für das Liebrüti-Zentrum rechnet.

Oberstes Geschoss des Zentrums wird abgerissen

Parallel mit den Arbeiten im Zentrum starten die Arbeiten für den Neubau des 72 Meter hohen Liebrüti Domus. Hierzu wird das oberste Geschoss des Zentrums, in dem sich Arztpraxen und die Verwaltung befinden, abgebrochen. Dort entsteht das Sockelgeschoss des Domus.

Götz geht davon aus, dass der Domus etwa ein Jahr nach dem neuen Zentrum fertiggestellt sein wird. «Gibt es keine Komplikationen, ist geplant, dass die Wohnungen im Frühjahr 2023 bezugsbereit sind.»

Wichtig für die Eigentümerschaft ist es, dass während der Bauphase im Zentrum alle Mieter ihren Betrieb aufrechterhalten können. Möglicherweise werden jedoch einige Betriebe während einer gewissen Zeit in einem Provisorium arbeiten müssen.

Mit den meisten der Laden-Mieter hat die Eigentümerschaft bereits Gespräche geführt. Während Migros bereits gekündigt hat, «haben alle anderen grundsätzlich die Absicht, in der Liebrüti zu bleiben», sagt Götz. Hierzu gehören auch Gastronomie Brüderli, die das Restaurant im Hauptgeschoss betreibt, sowie der Valora-Kiosk.

Der Indoor-Begegnungsplatz, der sich im unteren Hauptgeschoss befindet, bekommt eine Decke, die dann als Mehrzweckfläche für das Gewerbe im oberen Hauptgeschoss dient. Daneben sollen Gesundheitsdienstleistungen, Arztpraxen und die Verwaltung domiziliert werden.

«Mit der Fertigstellung des Zentrums soll auch das Hallenbad wieder aufgehen», sagt Götz. Unter anderem soll dieses eine Erlebnis-Rutsche erhalten. Geplant ist zudem ein kleines Wellness-Angebot mit Warmwasser-Pool, Erlebnis-Duschen und Dampfbad.

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Autor

Dennis Kalt

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