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Im Fricktal funkeln die Adventssterne: Das sind die Weihnachtsbeleuchtungen

8 von 32 Gemeinden haben eine öffentliche Weihnachtsbeleuchtung.

Advent, Advent ein Lichtlein brennt – und in Rheinfelden gleich 4000. So viele LED-Lampen umfasst nämlich die Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt. Eine solche gibt es bereits seit 1959. Betstand sie damals aus Lichtern entlang der Fassaden, so verwandeln heute über der Gasse hängende Schneeflocken die Altstadt in eine zauberhafte Winterlandschaft.

In der Altstadt von Rheinfelden hängen derzeit rund 4000 LED-Lämpchen.

In der Altstadt von Rheinfelden hängen derzeit rund 4000 LED-Lämpchen.

Rheinfelden ist nicht die einzige Fricktaler Gemeinde, die in der Adventszeit strahlt. Sieben weitere Gemeinden – Frick, Kaiseraugst, Laufenburg, Sisseln, Stein, Wittnau und Zeiningen – versetzten die abendlichen Spaziergänger durch illuminierende Objekte in vorweihnachtliche Stimmung.

In Frick sind es 14 Sterne à 24 LEDLämpchen, die über der «Einkaufsmeile» leuchten. «Sie bringen weihnachtliche Stimmung ins Dorfzentrum, was von den Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben wie auch von der Bevölkerung sehr geschätzt wird», sagt Gemeindeschreiber Michael Widmer.

Jeder der 14 Sterne über der Fricker Hauptstrasse besteht aus 24 LED-Lampen.

Jeder der 14 Sterne über der Fricker Hauptstrasse besteht aus 24 LED-Lampen.

Für die Adventsbeleuchtung im Zeininger Mitteldorf – ebenfalls 14 Sterne –, die dort seit 2003 hängt, war die zukünftige Gemeindepräsidentin Gisela Taufer treibende Kraft. 11'000 Franken kostete die Anschaffung, rund 600 Franken kostet der Unterhalt im Jahr. «Mit zunehmenden Alter werden die Kosten höher. Wir werden uns überlegen, in Zukunft auf LED umzustellen», so Gemeindeschreiberin Sheena Heinz.

In Zeiningen beleuchten Sterne an den Kandelabern das Mitteldorf.

In Zeiningen beleuchten Sterne an den Kandelabern das Mitteldorf.

Beleuchtete Bäume als Ersatz

In Magden sucht man eine öffentliche Adventsbeleuchtung vergeblich. Dies, obwohl im Wunschbuch der Gemeinde seit 2015 vermehrt die Forderung nach den leuchtenden Lichtern zum Ausdruck kommt. Die Bevölkerung muss sich jedoch noch gedulden. «Leider hat es nicht mehr gereicht, die Beleuchtung in das Budget für 2017 aufzunehmen. Dafür werden bei uns im Advent 2018 die Lichter funkeln», sagt Gemeindeammann André Schreyer.

Laut Gemeindeschreiberin Jennyfer Zbinden-Enge wurde auch in Eiken vereinzelt der Wunsch nach einer Adventsbeleuchtung geäussert. Der Gemeinderat lehnt dies bis heute ab. Ein Grund hierfür sind Bedenken hinsichtlich der Unzufriedenheit aus der Bevölkerung. So kann die Weihnachtsbeleuchtung nur an Kandelaber in einem spezifischen Abschnitt des Dorfes, jedoch nicht über das ganze Dorf verteilt angebracht werden.

Die grösste Gemeinde im Fricktal ohne Weihnachtsbeleuchtung ist Möhlin. «Dies aus Gründen des Stromverbrauchs und aufgrund der sowieso schon grossen Lichtverschmutzung», begründet Gemeindeschreiber Marius Fricker. Dafür werden an gewissen Standorten wie auf dem Gemeindehausplatz Bäume geschmückt.

Als Ersatz für die fehlende Weihnachtsbeleuchtung machen dies gleich mehrere Gemeinden. So auch Hornussen, wo auf dem Begegnungsplatz ein grosser Weihnachtsbaum mit Kugeln geschmückt und beleuchtet ist.

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