Aargau
Hochwasserschutzsperren im Aargau bleiben noch wenige Tage

Über das Wochenende hat sich die Wettersituation im Kanton Aargau beruhigt. Der Krisenstab gibt Entwarnung. Dennoch will er die letzte Woche eingebauten Hochwasserschutzsperren noch ein paar Tage stehen lassen - zur Sicherheit.

Sina Burger
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So präsentiert sich ein Feld in der Bischmatt am Freitagmorgen nach 24 Stunden Regen
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Die Aare tritt in Döttingen übers Ufer, überschwemmt wird hier aber nur ein Fussweg am Fluss. Links hinten das Häuschen des Fischereivereins.
Ein Fussweg an der Aare in Döttingen.
Das Häuschen des Fischereivereins Döttingen an der Aare - hinten ist der überschwemmte Spaziergang zu sehen.
Hochwassergefahr in Wallbach im Fricktal: Zivilschützer stehen am Freitagmorgen im Einsatz und erstellen auf 150 Metern eine Hochwassersperre mit sogenannten Beaver-Schläuchen.
Beaver-Schutzsysteme in Othmarsingen und Wallbach
Hochwassergefahr in Wallbach im Fricktal: Zivilschützer stehen am Freitagmorgen im Einsatz und erstellen auf 150 Metern eine Hochwassersperre mit sogenannten Beaver-Schläuchen.
Hochwassergefahr in Wallbach im Fricktal: Zivilschützer stehen am Freitagmorgen im Einsatz und erstellen auf 150 Metern eine Hochwassersperre mit sogenannten Beaver-Schläuchen.
Hochwassergefahr in Wallbach im Fricktal: Zivilschützer stehen am Freitagmorgen im Einsatz und erstellen auf 150 Metern eine Hochwassersperre mit sogenannten Beaver-Schläuchen.
Hochwassergefahr in Wallbach im Fricktal: Zivilschützer stehen am Freitagmorgen im Einsatz und erstellen auf 150 Metern eine Hochwassersperre mit sogenannten Beaver-Schläuchen.
Hochwassergefahr in Wallbach im Fricktal: Zivilschützer stehen am Freitagmorgen im Einsatz und erstellen auf 150 Metern eine Hochwassersperre mit sogenannten Beaver-Schläuchen.
Am Rhein bei Wallbach ist der Brugger Zivilschutz im Einsatz: Beaver-Schläuche gegen die erwarteten Fluten.
Die Feuerwehr hat in Othmarsingen Beaver-Schutzsysteme aufgestellt, um sich vor einer Überschwemmung zu schützen
Die Feuerwehr hat in Othmarsingen Beaver-Schutzsysteme aufgestellt, um sich vor einer Überschwemmung zu schützen
Die Feuerwehr hat in Othmarsingen Beaver-Schutzsysteme aufgestellt, um sich vor einer Überschwemmung zu schützen

So präsentiert sich ein Feld in der Bischmatt am Freitagmorgen nach 24 Stunden Regen

Markus Dietschi

Der Aargauer Krisenstab hatte am Freitag aufgrund der drohenden Hochwasser-Gefahr beschlossen, eine mobile Hochwasserschutzsperre in Wallbach am Rhein einzubauen. Dies trotz besserer Wetteraussichten für das Wochende.

Beaver-Schläuche bei Wallbach bleiben bis Mittwoch

Die Massnahme hatte sich gelohnt, denn am Freitag kam der Wasserspiegel des Rheins beim Höchststand nur gerade knapp 6 Zentimeter unterhalb der schützenden Beaver-Schläuche zu liegen, wie der Kommandant des Kantonalen Katastrophenelements, David Bürge, am Freitagabend erklärt hatte.

Am Montagmorgen hat der Aargauer Krisenstab bei einer Lagebesprechung nun beschlossen, die 150 Meter langen mobilen Hochwasserschutzsperren bei Wallbach am Rhein trotz verbesserter Wetterlage erst am Mittwoch abzubauen. Dies zur Sicherheit.

Entwarnung für den Kanton Aargau

Generell kann Bürge Entwarnung für den Kanton Aargau geben. Die Hochwasser-Situation habe sich soweit stabilisiert, wie er auf Anfrage erklärte. Von den erwarteten Wassermengen aus der besonders vom Hochwasser betroffenen Bodenseeregion gehe keine Gefahr aus. Der Rhein sollte die Wassermenge auffangen können.

Beaver-Schläuche wurden auch in Othmarsingen und Birr zum Schutz der Gemeinden eingesetzt. Sie konnten bereits letzte Woche wieder abgebaut werden. Von der Feuerwehr gegen das ablaufende Oberflächenwasser aufgestellten Sandsäcke werden im Verlauf der Woche von der Feuerwehr wieder eingesammelt.

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