Grossratskandidaten sammelten Abfall ein

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Bei der Aktion wurde viel Abfall eingesammelt.

Bei der Aktion wurde viel Abfall eingesammelt.

Bild: Peter Bircher

Oberhof/Wölflinswil «Selbst bei Sturm und Wettergraus bleiben die Sammler nicht zu Haus!» Das galt am Wochenende für eine Antilitteringaktion in Wölflinswil und Oberhof. Auch die CVP-Grossratskandidaten Werner Müller (Wittnau), Barbara Hürlimann (Sisseln) und Viktor Reimann (Wölflinswil) halfen mit, Abfall einzusammeln. Im Visier der Sammler waren Nebenstrassen, vor allem auch die Verbindungen nach Kienberg und Herznach. Der Waldrand verführt offenbar immer wieder zu einer verantwortungslosen Schnellentsorgung. Verwerflich wird die Sache vor allem auf Landwirtschaftsland oder im Weidegebiet, wo sich Vieh durch den Abfall – etwa Aludosen – Verletzungen zuziehen kann.

Die beiden Teams sammelten viel, waren aber einhellig der Meinung, dass es schlimmer hätte sein können. Für Littering können Bussen bis zu 300 Franken ausgesprochen werden. Aber der Nachweis bleibt schwierig. So scheint das beste Rezept, lokal und regional zuzupacken und zu sammeln. (bi)