Frick

Gewerbe-Kommission will in neuer Besetzung an das positive Jahr 2019 anknüpfen

Geref-Präsidentin Franziska Bircher mit Gastgeber Michael Bracher im Café Kunz.

Geref-Präsidentin Franziska Bircher mit Gastgeber Michael Bracher im Café Kunz.

Am Dienstag fand im Café Kunz in Frick die Versammlung des Bereichs «Verkauf und Dienstleistungen» statt.

«Nichts ist so beständig wie der Wandel»: Damit eröffnete Franziska Bircher, Präsidentin von Gewerbe Region  (Geref), die Versammlung des Bereichs «Verkauf und Dienstleistungen» am Dienstag im Café Kunz in Frick. Wer hätte gedacht, dass Fussballspiele abgesagt und die Eishockey-­Play-offs nach hinten geschoben würden und man nicht so recht wisse, ob man einander die Hände schütteln soll, sagte sie mit Blick auf das Corona-Virus. Und dass in der Fensterbranche kürzlich gleich zwei namhafte Schweizer Unternehmen Konkurs anmelden mussten, machte für sie den Negativ-Korb komplett.

Doch Bircher fand unter den Ereignissen der letzten Zeit auch etwas Positives: Die Kunz AG hat mit Michael Bracher (37) seit dem 1. Januar 2020 einen neuen Geschäftsführer. «Nachfolge ist wichtig, Fachleute sind wichtig», bemerkte Bircher. Gastgeber Bracher erklärte, dass das Geschäft wie in den letzten Jahren weitergeführt wird, auch wenn sich vorne ein neues Gesicht befindet – und obwohl er nicht der Bäcker sei, den man vielleicht erwartet.

Neue Mitglieder in der Kommission

«Ich habe in der Milchwirtschaft begonnen», stellte sich Bracher vor, «und habe mich dann zum Lebensmittelingenieur weiterentwickelt». Er habe von Markus und Madeleine Kunz ein Geschäft mit «sehr guten Fachleuten übernommen», so Bracher. Brachers Bereitschaft, ein Unternehmen mit 82 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu übernehmen, wertete Franziska Bircher als «einen positiven Wandel».

Positiv blieb die Stimmung auch im weiteren Verlauf der Versammlung. Zwar erfuhr die Kommission des Bereichs Verkauf und Dienstleistungen mit 130 Firmen Änderungen, nachdem Manuela Tschudin, Karin Stocker und Claudia Ehresheim ausgetreten sind. Dafür sind seit einem Jahr Mario Kalt und seit kurzem Christian Käser im Boot, zusammen mit Daniel Müller, Stephanie Frischknecht und René Leuenberger.

Jetzt sei man noch auf der Suche nach vorzugsweise einer Frau, berichtete Müller. Dessen Team hat sich für 2020 wieder einiges vorgenommen – unter anderem die zweite Auflage des Weihnachtsmagazins sowie die Organisation des Fricker Weihnachtsmarktes und der Laufenburger Altstadt-Weihnachten. Diese «gesellschaftlichen Erlebnismärkte», so Daniel Müller, würden den Veranstaltern zwar ein Minus in der Kasse einbringen, «aber sie sollen ein Dankeschön an unsere Kunden sein». Auf dem Terminkalender stehen ausserdem Mitglieder- und Gewerblerhocks, die zu einer lebendigen Wirtschaftsregion beitragen sollen.

Dies ist generell das Ziel der Veranstaltungen des Vereins Gewerbe ­Region Frick-Laufenburg, indem er dreimal den Anlass «Schule trifft Wirtschaft» mit einer Tischmesse (28. März), den Berufstagen «Rent a Boss» (31. März bis 2. April) und schliesslich «Check + LP21» (24.September) lanciert. Diese Berufsbildungstage sind für ­Geref-Präsidentin Franziska ­Bircher eine wichtige Säule für das regionale Gewerbe. Ebenso die Anlässe, an denen Lehrlinge Firmen besichtigen – so, wie letztes Jahr die Saline bei Rheinfelden. Daniel Müller: «Das zeigt, wir haben Lehrlinge und sie werden von uns betreut.»

Am 17. März trifft sich der Verein Gewerbe Region Frick-Laufenburg zur Generalversammlung im Fricks Monti. Der Verein teilt sich in die zwei Hauptbereiche Bauhandwerk und Verkauf-Dienstleistungen auf. In Letzterem sind die Verkaufs- und Dienstleistungsbetriebe des Vereins zusammengeschlossen.

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