Kaiseraugst/Sisseln

Gemeinden bedauern Stellenabbau des Chemiebetriebs DSM

Dunkle Wolken über dem DSM-Werk Kaiseraugst: Entlassungen stehen bevor.

Dunkle Wolken über dem DSM-Werk Kaiseraugst: Entlassungen stehen bevor.

DSM baut im Fricktal 120 Stellen ab. Die Gemeindebehörden von Kaiseraugst und Sisseln bedauern die Massnahme. In Sisseln hoffen sie auf eine «einmalige Konstellation».

Den Abbau von insgesamt 120 Stellen hat DSM Nutritional Products in der Region mit Schwerpunkt Kaiseraugst bekannt gegeben (vgl. Aargauer Zeitung vom Donnerstag). Der Stellenabbau geht mit Entlassungen einher, wie der DSM-Mediensprecher Alex Filz ergänzte. Mit strukturellen Anpassungen sei die Reduktion der Stellen an den DSM-Standorten im Fricktal verbunden, wie weiter zu erfahren war.

Die Gemeindebehörden bedauern den Arbeitsplatzverlust. Die Kaiseraugster Gemeindepräsidentin Sibylle Lüthi hielt gegenüber der Aargauer Zeitung auf Anfrage fest, der Gemeinderat baue darauf, dass eine sozialverträgliche Lösung zwischen der DSM und den betroffenen Arbeitnehmenden zustande kommt. «Uns wurde bestätigt, der DSM-Standort Kaiseraugst sei - trotz des Stellenabbaus - nicht gefährdet», so Sibylle Lüthi.

«Die Gemeinde Sisseln hat mit Bedauern von den geplanten Stellenreduktionen bei DSM im Fricktal Kenntnis genommen. Glücklicherweise treffen diese Massnahmen das Werk in Sisseln deutlich schwächer als andere Standorte, sodass wir von keinen gravierenden Einflüssen auf die Gemeinde Sisseln ausgehen.

Nachdem in den letzten Jahren DSM den Personalbestand in Sisseln laufend leicht ausbauen konnte und innerhalb des Konzerns einen wichtigen Produktionsstandort darstellt, hoffen wir auf eine einmalige Konstellation», so die Stellungnahme des Sissler Gemeindeammanns Rainer Schaub gegenüber der Aargauer Zeitung.

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