Fricktal
Backen, Alphorn spielen oder für ein paar Stunden «Ninja Warrior »sein: So vielfältig ist das diesjährige Ferienspass-Programm

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und mit ihnen die Ferienspass-Kurse in der Region. Weit über 1000 Kinder und Jugendliche haben sich allein im Fricktal für mindestens einen Kurs angemeldet. Das Programm reicht dabei vom Backen in der Bäckerei über Alphornspielen bis hin zum «Ninja-Warrior»-Kurs.

Nadine Böni Jetzt kommentieren
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Im Rahmen des Ferienspasses können Kinder und Jugendliche Einblicke in verschiedene Welten erhalten – wie hier 2021 ins Labor am BASF-Standort Kaisten.

Im Rahmen des Ferienspasses können Kinder und Jugendliche Einblicke in verschiedene Welten erhalten – wie hier 2021 ins Labor am BASF-Standort Kaisten.

zvg (20. Juli 2021)

Noch vier Tage Schule und dann beginnt sie endlich, die grosse Freiheit für alle Schülerinnen und Schüler – mindestens fünf Wochen Sommerferien haben sie im Fricktal. Und die wollen, zumindest teilweise, natürlich mit einem spannenden Programm gefüllt werden. Traditionell bietet sich da der Ferienspass an.

Die Organisationen im Bezirk Rheinfelden sowie in den Regionen Frick und Laufenburg haben auch dieses Jahr ein umfangreiches Angebot auf die Beine gestellt. Sie bieten rund 600 Kurse, hauptsächlich in den ersten beiden Sommerferienwochen.

Backen, Graffiti und Tiere sind beliebt

Im Angebot finden sich sportliche Aktivitäten wie Tanzen, Klettern oder Selbstverteidigung, Exkursionen in die Natur oder handwerkliche Workshops in Basteln, Malen oder Töpfern. Kurz: Das Programm ist auch dieses Jahr nicht nur umfangreich, sondern ebenso vielfältig.

«Wir möchten allen Kindern Kurse anbieten, die sie interessieren und wo sie Spass haben können», sagt Angela Deiss, Präsidentin von Ferienspass Region Frick. Und Jolanda Wachter, Präsidentin von Ferienspass Region Laufenburg, ergänzt:

«Die Interessen der Kinder sind breitgefächert. Wir bemühen uns jeweils, möglichst allen ein tolles Angebot machen zu können.»

Seit Jahren konstant weit oben auf der Beliebtheitsskala befinden sich Kurse mit Tieren. «Diese Kurse sind immer stark nachgefragt und ausgebucht», sagt Wachter. Aber auch für andere Kurse gehen teilweise deutlich mehr Anmeldungen ein, als dass es Plätze gibt. Im unteren Fricktal waren das dieses Jahr etwa «Backen in der Hofbäckerei», der Graffiti-Kurs oder auch das Badetuchbemalen.

Es gibt Wartelisten und Zusatzkurse

«Teilweise hatten wir vier Mal so viele Anmeldungen wie Kursplätze», sagt Karin Mahrer, Präsidentin von Ferienspass Bezirk Rheinfelden. Bei den überbuchten Kursen werden Wartelisten geführt, falls es Abmeldungen gibt. Teilweise können auch Zusatzkurse organisiert werden, wie etwa beim Graffiti-Kurs, der nun gleich vier Mal durchgeführt wird. Allfällige freie Plätze in den Kursen des Ferienspass Bezirk Rheinfelden sind auf der Website einsehbar und können auch kurzfristig noch gebucht werden.

Insgesamt haben sich im Fricktal rund 1600 Kinder und Jugendliche für den Ferienspass angemeldet, wobei einige ein wahres Mammutprogramm vor sich haben: «Es gibt mehrere Kinder, die über ein Dutzend Kurse besuchen werden», sagt Mahrer und fügt mit einem Lachen an:

«Ich finde das cool. Der Ferienspass ist ja auch eine tolle Möglichkeit, verschiedene Sachen auszuprobieren.»

Überhaupt blicken die Organisatorinnen zufrieden auf die diesjährige Ferienspass-Saison – organisatorisch war es nach den beiden komplizierten Coronajahren wieder deutlich einfacher. Und: Obwohl diesen Sommer viele endlich wieder in die Ferien verreisen können, erfreut sich der Ferienspass grosser Beliebtheit.

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