Frick
Der Bauboom geht weiter: Mit dem Projekt Stöcklimatt sollen 82 Wohnungen entstehen

Bis 2024 will die Erla Immobilien AG für knapp 30 Millionen Franken fünf Mehrfamilienhäuser nahe dem Fricker Zentrum realisieren. Das Bauprojekt wird der Gemeinde dereinst ein Bevölkerungswachstum von etwa 180 Einwohnern bescheren. Aktuell liegt das Baugesuch auf.

Dennis Kalt
Drucken
Teilen
Entlang der Stöcklimattstrasse und Widengasse ragen die Bauprofile der Überbauung Stöcklimatt in die Höhe.

Entlang der Stöcklimattstrasse und Widengasse ragen die Bauprofile der Überbauung Stöcklimatt in die Höhe.

Dennis Kalt/Aargauer Zeitung

Entlang der Widengasse beim Kreisel zur Stöcklimattstrasse ragen die Bauprofile in die Höhe. Knapp 30 Millionen Franken nimmt die Erne AG – Bauherr ist die Erla Immobilien AG – in die Hand für 82 Wohnungen in fünf Häusern, unterirdisch verbunden durch eine Autoeinstellhalle mit 103 Plätzen. Das Baugesuch liegt ab heute auf.

Gemeindeschreiber Michael Widmer geht davon aus, dass die Überbauung Stöcklimatt der derzeit rund 5600 Einwohner zählenden Gemeinde ein Bevölkerungswachstum von etwa 180 Personen beschert.

Michale Widmer, Gemeindeschreiber von Frick.

Michale Widmer, Gemeindeschreiber von Frick.

Zvg

Die Grossüberbauung zeige, dass Frick als regionales Zentrum zum Wohnen sehr beliebt sei, so Widmer. Und weiter:

«Mit dem Projekt wird eine zentral gelegene Baulandreserve in bequemer Fusswegdistanz zum Einkaufs- und Dienstleistungsangebot der Gemeinde überbaut.»

Aus dem Baugesuch geht hervor, dass das Projekt «voraussichtlich im Januar 2022 starten und im März 2024 enden» wird, wie es im Beschrieb heisst. Insgesamt sind 54 Wohnungen zur Miete und 28 als Eigentumswohnungen vorgesehen. Die Bruttogeschossfläche beträgt rund 8100 Quadratmeter. Die Wohnhäuser sollen viergeschossig mit Attika in pentagonaler Form mit einer Höhe von rund 16 Metern erstellt werden.

Projektende voraussichtlich im März 2024

Von aussen betrachtet, soll die Überbauung mit ihren Holzfassaden Elemente der regionalen ländlichen Baukultur aufnehmen. Die sägerauen Bretter mit aufgesetzten Deckleisten werden mit einem grau-grünen Farbton veredelt, heisst es im Baugesuch. Alle Fenster sind als französische Balkone konzipiert, raumhoch und mit Staketengeländer. Eingezogene Balkons werden als Loggien in das Gebäudevolumen integriert.

Die Zugänge zu den Häusern erfolgen über eine innere Erschliessung. Im Baugesuch wird der Erschliessungsweg als eine «abwechslungsreiche Rue Intérieure durch die Parzelle» beschrieben, die gleichzeitig als Begegnungszone dienen soll. Und weiter heisst es:

«Auf Wunsch der Gemeinde wurden die privaten Gartenflächen zu Gunsten von grösseren Begegnungszonen mit Sitz und Spielgelegenheiten reduziert.»

Die Vorgaben zur Abwicklung der Bauarbeiten werden bei der Detailprüfung zusammen mit der Bauherrschaft erarbeitet, sagt Widmer. «Ziel ist es, den Verkehrsfluss so wenig als möglich zu behindern.» Wichtig ist dies, weil gerade der erweiterte Perimeter um den Baubereich mit der Hauptstrasse und Widengasse stark frequentiert ist. Widmer ist dahingehend aber guter Dinge. Auch, weil das Baugrundstück relativ gross sei.

Aktuelle Nachrichten