Freizeit
Slow-up mal anders: «Die Region lässt sich das ganze Jahr hindurch wunderbar mit dem Velo erkunden»

Ein Tipp für das sonnige Wochenende: Zwar konnten die beiden regionalen Slow-ups im Fricktal wegen der Pandemie auch in diesem Jahr nicht durchgeführt werden – die Organisatoren aber bieten mit dem «Slow-up yourself» ein alternatives Programm auf den Spuren des Slow-ups an. Und dabei gibt es mit etwas Glück sogar etwas zu gewinnen.

Nadine Böni
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Im kommenden Jahr soll wieder ein Slow-up Hochrhein stattfinden – bis dahin präsentieren die Organisatoren spannende Velorouten.

Im kommenden Jahr soll wieder ein Slow-up Hochrhein stattfinden – bis dahin präsentieren die Organisatoren spannende Velorouten.

Peter Schütz (24. Juli 2017)

Bereits zum zweiten Mal konnten die regionalen Slow-ups in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Wie schon 2020 wurden sowohl der Slow-up Hochrhein, der normalerweise im Juni stattfindet, als auch der Slow-up Basel-Dreiland im September wegen der Coronapandemie abgesagt.

In diesem Jahr aber bieten die Organisatoren den Fans des Velo-Grossevents ein alternatives Programm: Slow-up yourself. «Für einmal sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei nicht gemeinsam, sondern individuell unterwegs», erklärt Wendel Hilti, der zusammen mit Helene Häseli die Geschäftsstelle des Slow-up Hochrhein führt.

Nicht nur etwas für Sportskanonen

Die Organisatoren haben verschiedene Velotouren und -routen durch die Slow-up-Regionen entwickelt. Die Idee dahinter erklärt Hilti so:

«Velofahren ist nicht nur während des Slow-ups schön – die Region lässt sich das ganze Jahr hindurch wunderbar mit dem Velo entdecken.»

Die Tourenvorschläge würden die meisten Slow-up-Kriterien erfüllen: «Sie sind in der Regel familienfreundlich, mehrheitlich flach und können mit dem öffentlichen Verkehr kombiniert oder abgekürzt werden», sagt Hilti und fügt mit einem Lachen an: «Da ist also nicht nur für Sportskanonen etwas dabei.» Da die Hauptstrassen entlang der Routen nicht autofrei sind, verlaufen die Tourenvorschläge vor allem auf Nebenstrassen, Strassen mit Velostreifen oder auf Velowegen.

Mehrere tausend Klicks

Seit dem Frühsommer sind die Tourenvorschläge auf der eigens dafür erstellten Website Dreiland-Touren aufgeschaltet und wurden seither «ständig ausgebaut und ergänzt», wie Hilti erklärt. Der Radius beschränkt sich vor allem auf Touren entlang des Rheines zwischen Schaffhausen, Waldshut, den beiden Laufenburg, Stein und Bad Säckingen, den beiden Rheinfelden und Basel bis nach Mülhausen in Frankreich. In der Regel sind die Touren zwischen 20 und 40 Kilometer lang.

«Das Interesse ist gross», freut sich Wendel Hilti. Die Website sei in den vergangenen Monaten mehrere tausend Mal aufgerufen worden.

«Das zeigt: Die Menschen haben das Bedürfnis, draussen in der Natur etwas zu erleben – in der Pandemie vielleicht mehr denn je.»

Die Organisatoren ziehen entsprechend ein positives Fazit zum alternativen Slow-up-Programm, aber: «Wir wünschen uns sehr, dass im kommenden Jahr wieder ein normaler Slow-up möglich sein wird», sagt Hilti. Dank des Impffortschritts würde die Hoffnung darauf wachsen.

Die Tourenvorschläge sollen derweil auch dann noch aufgeschaltet bleiben, falls die Slow-ups im kommenden Jahr wieder stattfinden können. Noch bis Ende Oktober gibt es ausserdem einen Wettbewerb. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die auf einer der Slow-up-Strecken unterwegs sind und sämtliche Checkpoints besucht sowie in der Web-App bestätigt haben, nehmen automatisch an der Verlosung von verschiedenen Preisen teil.

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