Rheinfelden

Fest für die Aufbauhelfer vom Robinson-Spielplatz nach der Brandkatastrophe

Barbara Schneider, seit 22 Jahren Chefin des Robi-Spielplatzes, ist begeistert vom gelungenen Wiederaufbau einer originellen Hüttenstadt. ach

Barbara Schneider, seit 22 Jahren Chefin des Robi-Spielplatzes, ist begeistert vom gelungenen Wiederaufbau einer originellen Hüttenstadt. ach

Diesen Samstag sorgt in Rheinfelden ein Benefiz-Konzert für fetzige Musik und Robi-Leute betreuen zahlreiche Sponsoren. Die in mühevoller Kleinarbeit aufgebaute Hüttenstadt auf dem Robinson-Spielplatz im Augarten, fiel einem Grossfeuer zum Opfer.

Dank vielfältiger Unterstützung von Unternehmen und Vereinen, aber auch Privatpersonen, steht jetzt wieder eine aus unzähligen Holzelementen zusammengezimmerte Hüttenstadt, um den Bastel- und Spielfreuden von Kindern zu dienen.

Robi-Chefin Barbara Schneider ist immer noch fasziniert von der Solidarität und der persönlichen Einsatzbereitschaft vieler Leute aus der Region nach dem «für uns schlimmen Unglücksfeuer».

Diesen Samstag gibt es in der Hüttenstadt die Aktion «Benefiz Live Rock», wofür eigens eine Bühne gebaut wurde. Die Festwirtschaft öffnet schon um 19 Uhr, von 20 Uhr an spielen «Airbrush» unter dem Motto «Eigenständiger Rock aus dem Dreiländereck».

Kultigen Cover-Rock liefert die Formation «Revolver» aus dem Oberwallis von 22 Uhr an ab.

Zunächst nur ein Provisorium

Ob die attraktive Konzertbühne im Hüttendorf bleibt? «Das ist zunächst ein Provisorium; ob wir alles fester für die Zukunft zusammenzurren, müssen wir uns noch bautechnisch überlegen», blickt Barbara Schneider auf das mit Jugendlichen realisierte Bühnenprojekt.

Aber sie zeigt beim Plaudern mit der Aargauer Zeitung sehr zuversichtlich auf einen neuen Aktionspunkt in der wieder erstandenen Hüttenstadt: «Die Jungen schaffen so begeistert mit und entwickeln handwerkliche Fähigkeiten, dass ich immer wieder staunen muss.»

Sägen, diverse Elektrobohrer, Hammer, Dübel, Nägel in unterschiedlichen Grössen oder Schrauben liegen bereit für den handwerklichen Einsatz: Junge Talente sind halt auch auf dem Robi gefragt. Und sie werden in der Praxis gefördert; ob im Holzbau, der Schildermalerei oder in der weniger gefragten Güsel-Sortierung.,

Die Schreckensmomente nach dem Grossbrand sind jedenfalls verdaut, die schwarzen Brandflecken auf dem Areal beseitigt, dank einem neue Elan.

Der Trägerverein Schjkk (Schüler-, Jugend- Kinderkultur) ist heute noch beeindruckt von der Hilfswelle durch Gewerbeverein Rheinfelden oder Arbeitseinsätze von Freiwilligen von Novartis oder Roche.

Barbara Schneider schwärmt geradezu: «Das ist eine beispiellose Solidarität, die Helfenden haben mit viel Geduld, Begeisterung und Fachkenntnissen auf unserem Robi geschafft, ja oftmals hart gekrampft», bestätigt Barbara Schneider.

Und sie freut sich auf das Dankeschönfest an diesem Samstag: «Die von vielen unterstützten Bauarbeiten auf dem Robi brauchen jetzt auch ein Fest.»

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