Frick

Es war eine wichtige Erfahrung: Drei Fricktalerinnen an Juniorenmeisterschaft

Aimée Frey, Lea Markovic und Medea John (v.l.) schätzen die Trainerbetreuung im Tennisclub Frick.

Aimée Frey, Lea Markovic und Medea John (v.l.) schätzen die Trainerbetreuung im Tennisclub Frick.

Medea John, Lea Markovic und Aimée Frey bilanzieren die Tennismeisterschaften.

Eine Medaille holten Medea John, Lea Markovic und Aimée Frey an den Schweizer Juniorenmeisterschaften in Kriens vom 10. bis 12. Januar zwar nicht. Von einer wichtigen Erfahrung sprechen die drei jungen und ambitionierten Fricktalerinnen dennoch. Aimée Frey aus Gipf-Oberfrick spielte in der Kategorie U18, Lea Markovic aus Sisseln in der U16 und die Frickerin Medea John in der U14.

Gemischte Gefühle am Grossanlass

«Es ist ein toller Erfolg, überhaupt dabei zu sein», sagt die 11-jährige Medea John. «Die landesweit besten 16 Spielerinnen der jeweiligen Alterskategorie dürfen teilnehmen.» Es herrsche eine völlig andere Stimmung als an kleineren Matchs», sagt Aimée Frey, 16-jährig und seit acht Jahren leidenschaftliche Tennisspielerin. Aufwändig und professionell sei die Organisation. Während die drei Mädchen die Punkte üblicherweise selber zählen, beurteilten an den Juniorenmeisterschaften erwachsene Schiedsrichter die Matchs.

Die 13-jährige Lea Markovic erinnert sich an unterschiedliche Gefühle an der Schweizer Meisterschaft. «Einerseits war ich nervös, gegen die besten Schweizer Tennisspieler meiner Alterskategorie zu spielen. Andererseits fühlte ich mich geehrt», schildert die Bezirksschülerin. Sport sei insbesondere ein gutes mentales Training, erklärt Aimée Frey, die eine Lehre als Optikerin absolviert.

Noch zwei Wochen vor den Schweizer Juniorenmeisterschaften habe sie dieselben Gegnerinnen besiegt, an der Schweizer Meisterschaft jedoch verloren. «Im Tennis lerne ich einerseits Taktiken gegen unterschiedliche Gegner. Andererseits gilt es, mich fokussieren und konzentrieren zu können. Diese Eigenschaft bringt mich auch im Alltag weiter, sei es in der Schule oder im Lehrbetrieb.» Auch für Medea John zählt, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. «Gerade, wenn ich im Rückstand liege», so die 11-Jährige.

Ein Kadertraining pro Woche

«Beim Tennis muss vieles stimmen», betont Tanja John, Mutter von Medea. Der Sport sei technisch anspruchsvoll und abhängig von einem perfekten Timing. In der Ball-Analyse lerne sie zum Beispiel, wie sie mit kurzen oder langen, schnellen oder langsamen Bällen umgehen müsse.

Während Aimée drei Trainingseinheiten pro Woche in Frick besucht, sind es bei Medea vier und bei Lea fünf Einheiten. Die Zugehörigkeit zum Aargauer Kader verlangt den dreien zusätzlich mindestens ein ­Kadertraining pro Woche ab. Der Einzelsport Tennis hänge von einer guten Betreuung durch die verschiedenen Trainer und die Unterstützung der Familie ab, waren sich die drei einig.

Der Tennisclub Frick biete ein vielfältiges Training an mit Kidstraining ab fünf Jahren. «Von 250 Mitgliedern spielen derzeit 100 Junioren. Sie sind unsere Zukunft», resümiert Tanja John.

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