Frick
Ein Elefant der Lüfte bringt den neuen Funkmast

Da für digitales Radio und Lokalradios weitere Antennen montiert werden müssen, genügt der heutige Sendemast auf dem Frickberg aus statischen Gründen nicht mehr. Die Montage der neuen Stahlgitterkonstruktion erfolgte mithilfe des Schwerlast-Helis.

Walter Christen
Merken
Drucken
Teilen
Ein Schwerlast-Heli bringt die neue Fernmelde-Anlage auf den Frickerberg
8 Bilder
Die Mastmonteure nach getaner Arbeit
Die Mastspitze wird vom Schwerlast-Helikopter eingeflogen
Warten auf das nächste Teil hoch oben
Teil der Mastkonstruktion wird von den Flughelfern am Haken des Helikopters befestigt
Vormontierte Antennen am neuen Gittermast
Letzte Montagearbeiten auf dem Vorbereitungsplatz oberhalb von Hornussen
Projektleiterin Priska Marti (links) und Bauleiterin Elisabeta Fonseca, beide von der Hitz und Partner AG, Worblaufen

Ein Schwerlast-Heli bringt die neue Fernmelde-Anlage auf den Frickerberg

CHR

Wie kommt der neue Mobilfunkmast am einfachsten auf den Frickberg? Die Antwort liegt auf der Hand: Mit dem Schwerlast-Helikopter Kamov KA 32 A12 der Heliswiss International AG. So geschehen gestern Dienstag, als die Maschine in 10 Rotationen mit den Gittermast-Einzelteilen an den vorgesehenen Standort fliegt.

Eine typische Aufgabe für diesen Helikopter, der am Morgen von Martin Peyer aus Belp ins Fricktal pilotiert wurde. Der Elefant der Lüfte hob die vorbereiteten Teile von einem Platz oberhalb Hornussens zur Montage auf den Frickberg, wo Spezialisten in luftiger Höhe den rund 66 Meter hohen Mast zusammenschraubten. Die Aktion konnte reibungslos durchgeführt werden, sehr zur Freude von Projektleiterin Priska Marti von der Hitz und Partner AG, Worblaufen.

«Es handelt sich um einen Stahlgittermast zur Aufnahme von diversen Antennen für verschiedene Funkdienste», führte die Stahlbaukonstrukteurin aus. «Der Mast steht, wir haben es geschafft», freute sich auch Elisabeta Fonseca, die Bauleiterin auf dem Platz. Man merkte es den beiden Frauen an, dass die Montage einer solchen Anlage etwas Spezielles ist, zumal Konstrukteurin Priska Marti diesmal dabei war.

Sender für DAB und Lokalradios

Die Gitterkonstruktion von etwas über 31 Tonnen Gesamtgewicht, mit zwei roten Positionslichtern an der Spitze als Markierung, ersetzt den seit Jahren auf dem Frickberg stehenden Rohrmast. Die Sende- und Empfangsanlage der Swisscom Broadcast AG, Bern, kommt auf etwa eine halbe Million Franken zu stehen und bietet ein breites Spektrum von Funkdiensten verschiedener Anbieter. Zu den Nutzern zählen nebst anderen das GWK (Grenzwachtkorps) und die Feuerwehr Frick. Neu werden vom Frickberg aus digitales Radio (DAB) und verschiedene Lokalsender (unter anderen Radio Argovia) ausgestrahlt.