Laufenburg

«Die Exekutive steht an erster Stelle im politischen Prozess»

Inpflichtnahme der Gemeinderatsmitglieder der Bezirke Laufenburg und Rheinfelden in der Laufenburger Stadthalle. – Foto: chr

Inpflichtnahme der Gemeinderatsmitglieder der Bezirke Laufenburg und Rheinfelden in der Laufenburger Stadthalle. – Foto: chr

Im Hinblick auf die neue Amtsperiode 2014 bis 2017 erfolgte in Laufenburg die Inpflichtnahme von 151 Fricktaler Gemeinderätinnen, Gemeinderäten, Gemeindeammännern und Vizeammännern. Regierungsrat Urs Hofmann hob die Bedeutung der Exekutive hervor.

Yvonne Reichlin, Chefin der Gemeindeabteilung, hiess 151 Gemeinderätinnen, Gemeinderäte, Gemeindeammänner und Vizeammänner in der Laufenburger Stadthalle zur feierlichen Inpflichtnahme willkommen.

Wie sie festhielt, sei die Feier auch als Wertschätzung gegenüber den Amtsträgern zu verstehen und als Vorbereitung für die bevorstehende Amtsperiode 2014 bis 2017 zu sehen.

Inpflichtnahme Laufenburg

Inpflichtnahme Laufenburg

Mit Ausnahme von Hornussen sind alle Sitze besetzt, wie Yvonne Reichlin erwähnte. Seitdem die Bezirksämter aufgelöst sind, werden die Inpflichtnahmefeiern erstmals in dieser Form durchgeführt.

Identifikation mit dem Staat

«Für das gemeinderätliche Handeln stehen uns vordergründig drei Instrumente zur Verfügung: die Bundesverfassung, die Kantonsverfassung und die Gemeindeordnung. Es gilt, die Rechte, die Freiheit die Unabhängigkeit und die Wohlfahrt für alle zu fördern», hielt Roger Fricker fest, Präsident der Gemeindeammännervereinigung des Bezirks Laufenburg.

Sein Kollege Franco Mazzi aus dem Bezirk Rheinfelden meinte: «Föderalismus und Gemeindeautonomie führen zu grosser Bürgernähe und hoher Identifikation mit dem Staat.»

Mit viel Herzblut...

Regierungsrat Urs Hofmann dankte den Rätinnen und Räten dafür, dass sie gewillt seien, viel Herzblut, Zeit und Nerven in ihre Gemeinden zu investieren: «Ein demokratischer Staat ist das, was alle daraus machen. Die Gemeindeautonomie ist deshalb die Basis der Demokratie mit den Gemeinderäten an erster Stelle im politischen Prozess.»

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