Fricktal
«Bata-Clubhaus», Bistro Bovi, Erne-Chuchi: Die neuen Lokale sind gastronomisch auf Kurs

Die Verantwortlichen von «Bata-Clubhaus», Bistro Bovi und Erne-Chuchi erzählen, wie die neuen Fricktaler Lokale angelaufen sind.

Mira Güntert
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Das «Bata-Clubhaus» hat schon viele Stammgäste gewonnen. Das freut Betriebsleiter Christian Mariniello (3. v. r.).

Das «Bata-Clubhaus» hat schon viele Stammgäste gewonnen. Das freut Betriebsleiter Christian Mariniello (3. v. r.).

Das «Bata-Clubhaus» in Möhlin, das Bistro Bovi in Rheinfelden und die Erne-Chuchi in Laufenburg: Sie alle haben etwas gemeinsam. Die Restaurants wurden in den letzten Wochen und Monaten eröffnet. Sie wurden entweder wie die Erne-Chuchi zuerst auf Probe als Pop-up-Restaurant geführt. Oder sie haben wie das «Bata-Clubhaus» eine traditionsreiche Vergangenheit, die nach 28 Jahren gastronomischer Abstinenz wiederbelebt wurde.

«Das Restaurant lief gut an. Wir haben schon bis Rheinfelden Stammgäste», sagt Christian Mariniello, Betriebsleiter des «Bata-Clubhauses». Das Lokal, das seit dem 18. Mai geöffnet hat, bietet je 80 Plätzen im Innen- und Aussenbereich. Im Moment sei es vor allem die Parkterrasse, welche die Gäste anlocke. «Am Mittwoch und am Donnerstag haben wir draussen jeden Tisch voll», sagt Mariniello.

Am Mittwoch ist Burger-Tag

Das Restaurant im denkmalgeschützten ehemaligen Wohlfahrtsgebäude hat auch schon eine Spezialität des Hauses. «Es hat sich herumgesprochen, dass wir jeden Mittwoch einen anderen Burger anbieten», sagt Mariniello. Auf dem Menüverteiler, der jeden Freitag per E-Mail verschickt wird, können die Gäste zudem sehen, welche Menüs sonst noch in der kommenden Woche zubereitet werden. «Viele Gäste planen dann direkt, an welchen Tagen sie zu uns kommen wollen», sagt Mariniello.

Am Konzept, das Restaurant nur im Mittagsservice zu führen, möchte man im Bata-Park vorerst festhalten. «Wir prüfen aktuell noch andere Modelle», sagt Mariniello. Zudem sei das Lokal schon einige Male an Wochenenden für geschlossene Gesellschaften geöffnet worden.

Auch im ehemaligen Restaurant Ochsen in Rheinfelden kehrte vor kurzem wieder Leben ein. Das Bistro Bovi – Bovi ist lateinisch für Ochse – sorgt seit knapp zwei Wochen dafür, dass die Kaiserstrasse wieder ein Gastronomieangebot hat.

«Das war vielen Rheinfeldern ein Bedürfnis», sagt Besitzer Christoph Roduner. Er sei sehr zufrieden, wie das Restaurant den Betrieb aufgenommen habe. «Es kommen auch schon Vereine zu uns», freut er sich. Die Leute schätzten es, dass man ganztags geöffnet habe. Es sei die Kombination aus hausgemachten Gerichten wie Pasta oder Quiches und der Möglichkeit, sich mit Sandwiches einen schnellen Imbiss zu verschaffen, die bei den Gästen gut ankomme. Hierbei arbeitet man mit der Möhliner Bäckerei Aukofer zusammen.

Auch die Erne-Chuchi in Laufenburg, die seit März im XL-Center einquartiert ist, kann nicht über mangelnde Kundschaft klagen. «Wir haben es aber natürlich auch einfacher», sagt Geschäftsführer Christoph Erne. Rund 50 Prozent der Gäste seien Mitarbeiter der Bauunternehmung Erne.

Zwar könnte abends noch etwas mehr laufen, doch Erne ist optimistisch, dass das noch wird. «Die Leute müssen das Lokal noch besser kennen lernen», sagt er. Ab nächster Woche ist die Erne-Chuchi auch samstags geöffnet. «Wir sind hier ja in einem Einkaufszentrum. Ein Restaurant, in dem man gemütlich einen Kaffee trinken kann, gehört einfach dazu.»

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