Fricktal

Bald zwei Strassen-Baustellen weniger: Die Sanierungen Hardwald und Schupfart sind bald fertig

Bei der Fahrt durch Laufenburg müssen die Verkehrsteilnehmer derzeit Geduld beweisen.

Bei der Fahrt durch Laufenburg müssen die Verkehrsteilnehmer derzeit Geduld beweisen.

Zahlreiche Baustellen belasten der Verkehr im Fricktal. Bald sollen aber zwei Sanierungen abgeschlossen werden. Das Ende der Sanierung in laufenburg ist für den Sommer 2021 geplant.

Wer derzeit mit dem Auto im Fricktal unterwegs ist, muss mancherorts einige ExtraMinuten einplanen. Auch während der Sommerferien haben die Strassenbauarbeiter bei tropischen Temperaturen gebohrt, geteert und planiert, um die Strassensanierungen des Kantons voranzutreiben. Gemäss Simone Britschgi, Sprecherin beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons, hatten die heissen Temperaturen der letzten Wochen kaum einen negativen Einfluss auf die Strassenbauarbeiten. «Lediglich beim Belagseinbau dauert es etwas länger, bis sich der eingebaute Belag abkühlt.»

Auf der K130 zwischen dem Kreisel Hardwald in Kaisten und dem Dorfeingang Laufenburg haben die Bauarbeiter über die Sommerferien den Deckbelag eingebaut. «Es sind noch kleinere Arbeiten zu erledigen», so Britschgi. Hierzu zählten das Auf- und Anbringen der Markierungen und Signalisierungen sowie das Bepflanzen und Vermessungsarbeiten.

Zusätzliches Lichtsignal ab nächsten Montag

Während die Ausserorts-Sanierung auf die Zielgerade abbiegt, liegt die Fertigstellung der Arbeiten an der Kantonsstrasse im Innerortsbereich noch in weiter Ferne. «Der Abschluss aller Bauarbeiten ist im Sommer 2021 mit dem Einbau des Deckbelags vorgesehen», sagt Britschgi.

Weil die sich im Baustellen-Perimeter ansässigen Gewerbetreibenden über die langen Staus enerviert haben – sie beklagen deswegen Umsatzeinbussen – hat der Kanton das Baustellenpersonal auf 13 Mann aufgestockt. «Die Einteilung des Personals in drei Arbeitsgruppen ermöglicht es, parallel an den Werkleitungen und der Kanalisation zu arbeiten und gleichzeitig den Bau der Strasse voranzutreiben», sagt Britschgi.

Ab nächsten Montag soll der Verkehr aus Richtung Sisseln während der Abendspitzen mit einem zusätzlichen Lichtsignal auf der Höhe zur Abzweigung zum Kraftwerk/Balteschwiler AG gesteuert werden. «Dadurch erhoffen wir uns, dass der Verkehr im Kernbereich flüssiger läuft», sagt Britschgi. Es handle sich dabei um einen Versuch über einen Zeitraum von drei Wochen. Der Entscheid für einen möglichen Zwei-Schicht-Betrieb auf der Baustelle, wie er von den Gewerbetreibenden gefordert wurde, sei noch ausstehendend, so Britschgi.

Auch in Mumpf müssen sich die Verkehrsteilnehmer gedulden. Durch das Dorf wird der Verkehr über eine Lichtsignalanlage wechselseitig über die Hauptstrasse geführt, damit diese verbreitert und mit einem durchgehenden Gehweg versehen werden kann. «Die Fertigstellung bis Herbst 2020 kann voraussichtlich eingehalten werden. Der Zeitverlust von wenigen Tagen infolge von archäologische Funden aus der Römerzeit kann aufgeholt werden», sagt Britschgi.

Aufwendige Arbeiten in Hellikon

Auch mit der Sanierung der K494 durch Hellikon käme man zügig voran, so Britschgi. «Derzeit sind dort aufwendige Arbeiten für die Wasserversorgung und Kanalisation im Gang.» Voraussichtlich dauere die Baustelle bis Sommer 2020.

Dem Abschluss entgegen neigt sich die Sanierung der K296 zwischen Wegenstetten und Schupfart. «Der Deckbelag wurde inzwischen eingebaut», so Britschgi. Es seien noch diverse kleinere Arbeiten wie etwa das Anbringen der Markierungen zu erledigen.

Autor

Dennis Kalt

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