Rheinfelden
Auf beiden Seiten des Rheins bespielen Schüler die schönsten Orte

Das Musikschulfest bot musisch-kulturelle Highlights und dokumentierte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Peter Rombach
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Das Jugendsinfonie-Orchester Fricktal spielt am Musikschulfest auf der Aktionsbühne beim Hauptwachplatz. Ach

Das Jugendsinfonie-Orchester Fricktal spielt am Musikschulfest auf der Aktionsbühne beim Hauptwachplatz. Ach

Für Valentin Sacher, Leiter der hervorragenden Musikschule Rheinfelden-Kaiseraugst, gibt es keinerlei Zweifel: «Begegnungen über die Landesgrenze hinweg sind ein beeindruckendes Erlebnis von hohem symbolischem Wert.» Solch eine Erkenntnis basiert auch auf den Initiativen seines Vorgängers Roland Recher, zumal sich beide einer engen Kooperation mit der Musikschule im badischen Rheinfelden verschrieben hatten und daraus quasi als Frucht das diesjährige Musikschulfest entstanden ist.

Von Kammermusik bis Pop

Dass die offizielle Eröffnung am Samstagnachmittag auf der grossen Showbühne beim Hauptwachplatz im Rahmen des Jugendfestes stattfinden darf, gilt als Auszeichnung und Würdigung einer intensiven und vielseitigen musikalischen Ausbildung.

Auf beiden Seiten des Rheins, also auf dem Hauptwachplatz sowie in der Kapuzinerkirche, im idyllischen Inseli-Park sowie rund ums Haus Salmegg am badischen Flussufer reichten die Konzerte von klassischen Kammermusik-Ensembles über Rock und Pop bis hin zum Jugendsinfonie-Orchester Fricktal. «Ausserordentlich engagierte und initiative Musikschulleiter», sieht denn auch Stadtammann Franco Mazzi und lobt deren «vorbildliche Zusammenarbeit». Und er formuliert einen speziellen Wunsch: «Die Freude am gemeinsamen Musizieren lebendig halten.» Als Aufgabe der Städte sieht er, attraktive Plätze als Auftrittsorte zur Verfügung zu stellen. Sein badischer Amtskollege, Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, freut sich über die «lange Tradition der musikalischen Begegnungen» und verweist auf ein «Vorzeigeprojekt beider Musikschulen» angesichts diverser Kooperationen.

Brückenfest mit Pioniercharakter

«Schon in der Vergangenheit bedeuteten derartige Grossveranstaltungen auch Meilensteine für die grenzüberschreitende musisch-kulturelle und schulische Zusammenarbeit.» Das erste gemeinsame Brückenfest im Sommer vor 25 Jahren habe seinen «Pioniercharakter» unter Beweis gestellt, unterstreicht Norbert Dietrich, seit beinahe 25 Jahren Chef der Musikschule im badischen Rheinfelden. Und Valentin Sacher sieht schliesslich in grösseren Events auch eine motivierende Funktion für die Arbeit der Ausbildungsteams.

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